Versicherungsfreiheit

von
Klausi

Hallo, hätte da mal eine Frage.
Wenn man eine volle Erwerbsminderungsrente auf Dauer bekommt und dann evt. eine geringfühige beschäftigung ausüben möchte, ist es dann noch sinnvoll die rentenversicherungs beiträge auf 19,9 % aufzustocken ?
Oder wäre dies nicht so sinnvoll?
Ich meine hiermit Rentensteigernd etc.
vielen dank für die Anworten.
Klausi

von
Bernhard

Sagen wir einmal so: Es wäre nicht vollkommen sinnlos.

Wenn auf die Erwerbsminderungsrente eine Altersrente folgt, werden die zusätzlich gezahlten Beiträge bei der Berechnung dieser neuen Rente berücksichtigt, wirken sich also rentensteigernd aus.

Allerdings ist die dadurch bewirkte Rentensteigerung derart lächerlich niedrig, dass jeder Gedanke daran schon verschwendete Zeit ist. Alleine wegen der Rentensteigerung lohnt sich eine Beitragsaufstockung nur in den seltensten Fällen.

Die rechnerische Rendite der Beitragsaufstockung hängt vom Alter ab:

Ist man nahe der Altersgrenze und eine Frau, dann ist die Rendite der gesetzlichen Rente konkurrenzfähig im Vergleich zu privaten Leibrenten.

Ist man hingegen jung, männlich und hat noch viele Jahre bis zur Altersgrenze vor sich, dann kann man von Beiträgen an die gesetzliche Rentenversicherung nach jetzt geltendem Recht bestenfalls die Hälfte dessen erwarten, was eine private Rentenversicherung in der Regel leistet. Die Rendite ist dann also katastrophal schlecht, und das ist noch eine Untertreibung, es gibt einfach kein passendes Wort dafür.

von
Klausi

Hallo Bernhard Vielen dank für die Anwort.
Hätte da noch eine Frage, ist die Aufnahme einer solchen Beschäftigung immer bei der DRV anzuzeigen, oder genügt es in dem Fall die Anzeige des Arbeitgeber .
Danke schon einmal
Klausi

von
Schiko.

Vermute, es ist ihnen klar, vor dem 65. LJ. dürfen
es nur 350 zuverdienst brutto sein.

Für diesen betrag kommen vom AG. 15 % monatlich für den vollwertigen beitrag müssen
es aber 19,90 % sein.
Die montliche eigenleistung von 4,90 % erfor-
dert für €. 350 €. 17,15 zuzahlung. Der verzicht
auf die versicherungsfreiheit ist dem AG.
schriftlich anzuzeigen.
Durch die zuzahlung zählt jedes jahr auch
voll für die mindestbeitragszeit, falls dies wichtig sein sollte.
Der jährliche rentenzuwachs ist eher beschei-
den.
Schon näher zum 1.7.07 gleich der neue RW.
von 26,27 ab 1.7. für 1 EP.(Entgeltpunkt)
Dies gilt bei vorläufig 29.488 €. durchschnitts-
verdienst für das jahr 2007.
350 x 12 = 4200 statt 29.488, somit 3,7417 €.
rentenzuwachs.
Nachdem sie sich im vorab
schon für die antworten
bedankten ist wohl meine
antwort auch zulässig.

MfG.

von
Klausi

Hallo Schiko , Ihre Antworten lese ich immer gerne
Vielen Dank
Klausi

von
Klausi

Hallo Mr. oder Mrs. Skat
ich habe nur eine ganz normale Frage in dieses Forum gestellt und habe auch, bis auf Ihre, ganz normale Antworten bekommen.
Wenn der Mr. für Sie zutrifft haben Sie vielleicht schon zu ausgiebig Vatertag gefeiert.
Ansonsten könnte man auf solche Antworten verzichten.
Schönen Feier oder Vatertag noch.
Klausi

von
skat

Mausi, SIE, können

darauf verzichten

aber die Mehrheit

nicht!!!!

Daher, wer sind

schon SIE??????

skat

P.S.

kann nach einer

Stunde gelöscht

werden. DANKE

von
gerhard

Kann mal jemand sagen, wie hoch in diesem Jahr der Rentenbeitrag sein müßte , also in €, um für einen Punkt ( wieviel ist das in € ) Rente zu erwerben?

von Experte/in Experten-Antwort

@Klausi:
Ein Hinzuverdienst aus einer Beschäftigung als Arbeitnehmer führt zu keiner Rentenminderung, wenn das Arbeitsentgelt oder das Arbeitseinkommen 350 Euro im Monat nicht übersteigt. Bei einem Verdienst über dieser Hinzuverdienstgrenze wird ein Versicherter nur dann als voll erwerbsgemindert angesehen, wenn die Arbeit laut ärztlicher Feststellung auf Kosten der Gesundheit des Versicherten ausgeübt wird.
Achtung, das Ganze hat nichts mit der Grenze für geringfügige Beschäftigungen von 400 Euro zu tun. Zusätzlich verweise ich auf die Beiträge von Bernhard und Schiko

@Gerhard:
Ein Entgeltpunkt hat in diesem Jahr bis 30.06.2007 den Wert von 26,13 EUR (ab 01.07.2007 26,27 EUR) in den alten Bundesländern.

Um in diesem Jahr einen Entgeltpunkt zu erwerben muss man Beiträge aufgrund des Durchschnittsarbeitsentgeltes (monatlich 2.457,33 EUR) zahlen. Bei einem Beitragssatz von 19,9 % ergibt sich somit ein Monatsbeitrag in Höhe von 489,00 EUR. Dabei ist zu beachten, dass bei einer versicherungspflichtigen Beschäftigung der Arbeitgeber die Hälfte diesen Beitrages zahlt.