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Versicherungspflichtig?

von
chuck

Hallo,

ich habe zum 01.01. eine Existenz als Unternehmensberater gegruendet und beziehe einen Gruenderzuschuss. Bei einer Existenzgruendungsseminar sagte man mir dass ich als Unternehmensberater nicht Rentenversicherungspflichtig bin aber es waere empfehlenswert Freiwillige Beitraege weiter zu bezahlen. Ein Finanzberater teilt mir jetzt mit dass ich auf jeden Fall Rentenversicherungspflichtig bin wenn ich einen Gruendungszuschuss erhalte. Wie verhaelt es sich wirklich?
Vielen Dank
Chuck

von
andrea

hi chuck, sie aufgrund des grüdungszuschuss können Sie nicht versicherungspflichtig werden. das verwechsel der Finanzberater mit dem Zuschuss für die Ich-Ag (die es nicht mehr gibt). Ob freiwillige Beiträge sich bei ihne lohnen , muss geprüft werden. rufen sie doch einfach bei der Rentenversicherung an und fragen Sie ob sich das lohnt.

lg andrea

Experten-Antwort

Allein die Tatsache, dass ein Gründungszuschuss von der Bundesagentur für Arbeit bezogen wird, ist kein Kriterium für den Eintritt von Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Vielmehr ist von Bedeutung, welche Art von selbständiger Tätigkeit ausgeübt wird und wie sich Gesamtumstände gestalten.

Ein Unternehmensberater kann gegebenenfalls rentenversicherungspflichtig sein als Lehrer oder als Selbständiger mit einem Auftraggeber, wenn kein rentenversicherungspflichtiger Arbeitnehmer beschäftigt wird.

Da uns keine Details bekannt sind, empfehlen wir Ihnen, sich zur konkreten Klärung Ihres Anliegens an die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin zu wenden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_7130/sid_77F5EFB5B44DB32D81E5A1E90B7390DF/SharedDocs/de/Navigation/Rente/Vor_20der_20Rente/statusfeststellung__node.html__nnn=true

von
Chuck

Vielen Dank fuer die Antworten. &#34;Rentenversicherungspflichtiger Arbeitnehmer&#34; bedeutet das ein 400Euro minijob nicht ausreicht, oder?
Chuck

Experten-Antwort

Allgemein wird darauf hingewiesen, dass der Beitrag von Andrea vom 24.07.2009, 10:06 Uhr, nicht der Rechtslage entspricht.

Der Begriff &#34;rentenversicherungspflichtiger Arbeitnehmer&#34; ist so zu verstehen, dass die Summe der Arbeitsentgelte aller Beschäftigten - einschließlich von Auszubildenden - regelmäßig den Betrag von 400,00 Euro überschreiten muss.

Die Beschäftigung eines Minijobbers führt nicht zum Ausschluss der Versicherungspflicht als Lehrer bzw. als Selbständiger mit einem Auftraggeber. Dies gilt selbst dann, wenn der Minijobber auf die Versicherungsfreiheit verzichtet hat und dadurch Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht.