Versorgung einer Rentnerin bei Tod des 2. Mannes?

von
Marie Santos

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich bin geschieden und beziehe bereits meine Altersrente. Diese setzt sich zusammen aus meinen eigenen Rentenansprüchen und dem Versorgungsausgleich aus 1. Ehe. Nun bin ich seit 6 Monaten wieder verheiratet. Wie bin ich nach dem Tod meines 2. Mannes finanziell abgesichert?
Vielen dank schon mal für Ihre Antwort.....
Marie Santos

von
oder so

Die Einkommens- und Vermögensverhältnisse kennt hier im Forum keiner...!

Nach mind. 1 jähriger Dauer der Ehe kann zumindest ein Anspruch auf Witwenrente entstehen - so er vor Ihnen ablebt und die Ehe beim Tod noch besteht. Max. 55% plus evtl. Zuschlag bei Kindererziehung unter Anrechnung evtl. vorhandenem eigenen Einkommen der Witwe.

Bitte suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Ehegatten Rat und Hilfe vor Ort und nehmen Sie alle wichtigen Unterlagen zu Einkommen und Vorsorge mit!

von
GroKo

Zitiert von: Marie Santos

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich bin geschieden und beziehe bereits meine Altersrente. Diese setzt sich zusammen aus meinen eigenen Rentenansprüchen und dem Versorgungsausgleich aus 1. Ehe. Nun bin ich seit 6 Monaten wieder verheiratet. Wie bin ich nach dem Tod meines 2. Mannes finanziell abgesichert?
Vielen dank schon mal für Ihre Antwort.....
Marie Santos

Ui, seit 6 Monaten verheiratet und schon solche Gedanken.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Marie Santos,
soweit Sie zum Zeitpunkt des Todes noch verheiratet sind und Ihr Ehemann die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren Beitragszeiten erfüllt hat, haben Sie Anspruch auf Hinterbliebenenrente aus der Versicherung des 2. Ehemannes.Die Ehe muß allerdings mindestens 1 Jahr bestanden haben.

von
W*lfgang

Zitiert von: GroKo
Ui, seit 6 Monaten verheiratet und schon solche Gedanken.
Groko,

warum? ...eher 6 Monate zu spät. Tja, weil eben der spätere Versorgungsgedanke völlig legitim ist - da ist es nahezu Pflicht, sich darum zu kümmern. Weise ich in 'betroffenen' oder nachgefragten Fällen immer darauf hin 'was wäre wenn, und was man/frau (nicht) erwarten kann'.

Sie 'alter Sack' ohne Angehörige müssen sich dazu sicher keine Gedanken machen, weil die einzige Person in unmittelbaren Nähe/Pflegekraft keine nachfolgenden Ansprüche erwerben kann - haben Sie ihr das schon mal verklickert? ...wünsche Ihnen noch ein langes Leben, damit diese Frau laaaaange Pflichtbeiträge/45 Jahre aus berufsmäßiger Tätigkeit zu eigenen Gunsten erwirbt ;-)

Gruß
w.

von
Marie Santos

Zitiert von:

Hallo Marie Santos,
soweit Sie zum Zeitpunkt des Todes noch verheiratet sind und Ihr Ehemann die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren Beitragszeiten erfüllt hat, haben Sie Anspruch auf Hinterbliebenenrente aus der Versicherung des 2. Ehemannes.Die Ehe muß allerdings mindestens 1 Jahr bestanden haben.

Vielen Dank das Sie meine Frage so schnell und verständlich beantwortet haben.

von
GroKo

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: GroKo
Ui, seit 6 Monaten verheiratet und schon solche Gedanken.
Groko,

warum? ...eher 6 Monate zu spät. Tja, weil eben der spätere Versorgungsgedanke völlig legitim ist - da ist es nahezu Pflicht, sich darum zu kümmern. Weise ich in 'betroffenen' oder nachgefragten Fällen immer darauf hin 'was wäre wenn, und was man/frau (nicht) erwarten kann'.

Sie 'alter Sack' ohne Angehörige müssen sich dazu sicher keine Gedanken machen, weil die einzige Person in unmittelbaren Nähe/Pflegekraft keine nachfolgenden Ansprüche erwerben kann - haben Sie ihr das schon mal verklickert? ...wünsche Ihnen noch ein langes Leben, damit diese Frau laaaaange Pflichtbeiträge/45 Jahre aus berufsmäßiger Tätigkeit zu eigenen Gunsten erwirbt ;-)

Gruß
w.


Ach je der Paragraphenreiter will lustig sein.