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versorgungsanspruch

von
Kicsi

sehr geehrtes expertenteam,

ist es richtig, das lt. scheidungsurteil 1980 ein versorgungsanspruch in 111,60 DM!!!

aber im rentenbescheid die rentenminderung in euro abgezogen wird.

anmerkung: das kann doch wohl nicht richtig sein

von
Karl-Heinrich

Warum denn nicht? Der im Urteil ausgewiesene Betrag wird doch auch in Euro umgerechnet..... Rechnen Sie die Anlage im Rentenbescheid, wo es um die Scheidung geht, mal genau durch. Sie werden sehen es stimmt am Ende.... ;-)

von
Kicsi

sehr geehrtes expertenteam,
schuldigung, da habe ich mich wohl ein bißchen falsch ausgedrückt.
lt. scheidungsurteil von 1980 ein versorgungsanspruch in 111,60 DM besteht.!!

exfrau bekommt aber diesen betrag in 111,60 EURO,

der wird sofort von der rente abgezogen.

mir ist auch nicht bekannt, ob meine ex schon rentnerin ist.

wie kann ich dieses in erfahrung bringen (keinerlei kontakt soll irgendwo in holland leben)

mfg kicsi

von
willi

Wenn das so ist wie Sie es darstellen, wäre es falsch.
Gibt es nur einen Versorgungsausgleich??

von
kicsi

ja

vielen dank

was muß ich nun unternehmen?

von
Karl-Heinrich

Das ist nicht falsch. Der Betrag damals entspricht der übertragenen Rente zum Ende der Ehezeit. Seither sind über 25 Jahre vergangen. Dieser Betrag muß also an die Entwicklung der Renten angepaßt werden. Wie auch Ihre eigenen Anwartschaften. Die bleiben ja auch nicht stehen. Also wird er mit dem damals gültigen Rentenwert in Entgeltpunkte umgerechnet. Dadurch kann man jederzeit den aktuellen Wert dieser übertragenen Anwartschaften feststellen. Da der Rentenwert ja über die Jahre steigt (gekoppelt an die Lohnentwicklung) steigen auch die Anwartschaften. Über diesen Rentenwert werden ja auch die laufenden Renten angepaßt (oder wie in jüngerer Zeit auch mal nicht). Dass sich die Übertragung mittlerweile fast verdoppelt hat ist möglich, da es sich hier ja um einen relativ langen Zeitraum handelt, Außerdem können Sie daran sehen, dass die Rentenanpassungen in früheren Jahren noch viel höher waren als zB dieses Jahr mit 0,54%. Soweit die Erklärung warum der Wert gestiegen ist. Auch wenn ich mich wiederhole, Ihre eigene Rentenanwartschaft ist ja auch gestiegen.

Zu Punkt 2. Sobald Sie in Rente gehen, wird die Übertragung fällig. Das liegt daran, dass die Anwartschaften von Ihnen und Ihrer Frau damals ausgeglichen wurden, und damit dieser Anteil nun zu ihrer Rentenanwartschaft gehört. Wann Ihre Frau in Rente geht, spielt keine Rolle! Kann Ihnen auch egal sein, denn der Abschlag gehört Ihnen seit über 25 Jahren nicht mehr. Falls Sie jetzt Argumente bringen wie: Dann spart ja die Rentenkasse an mir! - Vergessen Sie es. Umgedreht würde die Rentenkasse Ihrer Frau ja auch den Zuschlag zahlen, wenn Sie noch gar nicht in Rente sind. Oder die LVA müßte solange von Ihnen den Betrag direkt kassieren, bis Sie slebst in Rente. Aber so ist es ja nicht. Also vergessen Sie den Abschlag einfach, der gehört zum Rentenkonto Ihrer Frau.So ist das System nunmal, und ich finde es auch gerecht und logisch. Auch wenn Sie als Betroffener das vielleicht anders empfinden werden.

von
Karl-Heinrich

Warum der Betrag genau identisch ist, können Sie mit enem Widerspruch gegen den Bescheid am besten prüfen lassen. Ist die Frist vorbei einfach einen formlosen Überprüfungsantrag stellen und um Überprüfung des Abschlagsbetrages bitten

von
Karl-Heinrich

Noch ein Nachtrag: Ich glaube der Wert stimmt. Wenn Sie 1980 geschieden wurden liegt das Ehezeitende entweder in 1980 (Rentenwert 27,39 DM) oder noch 1979 (Rentenwert 26,34 DM). Ihre ÜBertragung von 111,60 DM durch den Rentenwert ergibt
bei Eheende 1979 4,2369 EP bzw bei 1980 4,0745 EP.

Wenn Sie ab 01.07.2007 in Rente gegangen sind beträgt der Rentnwert derzeit 26,27 EUR (also fast verdoppelt).
Die Entgeltpunkte der Anwartschaft mal dem Rentenwert von 26,27 EUR ergibt 111,30 EUR bzw. 107,04 EUR. Wenn Sie es selbst mit Ihren Werten nochmal genau durchrechnen bin ich mir sicher, Sie erhalten den Wert der im Bescheid steht.
Die Rentnwerte finden Sie hier:
http://www.flegel-g.de/rentenwert.html

von
Oma

Und das stimmt so wirklich??

von
Susanne Reuleaux

Ich bekomme schon Rente seit 2 Jahren , etwa 340 Euro , arbeite weiter als Blockflötenlehrerin , habe noch etwas Rücklagen ,die monatlich geschröpft werden . Mein Mann ist Künstler , mit etwa 4oo Euro montl..Wann kann ich "Sozialhilfe" beantragen, Miete haben wir monatlich 409 Euro zu zahlen. Was kann ich machen ?

von
dirk

Suchen Sie sich im Internet einen &#34;ALG2-Rechner&#34;

z.B.&#34;www.sozialhilfe24.de/alg2-rechner.html&#34;

geben Ihre Daten ein, und wenn was rauskommt schnellstens beantragen!

Sie haben 740 Euro einkommen. Bei 409 Euro Miete bleiben Ihnen somit 331 Euro. Da bei Ihrem Mann sicher noch Kosten , die abgesetzt werden müssten anfallen, eventuell Sonderbedarfe durch Ihre Krankheit bestehen etc. ist hier eine genaue Zahlenangabe nur zu ungenau. Aber so etwa 450 Euro Sozialgeld werden es schon sein,Monatlich!

von
!

Sie können sich einen einträglichern Arbeitsplatz besorgen!

von
dirk

Wen meinen Sie?

Bei der Sozialgeldbeantragung wird die Rentenbezieherin keine Auflage zur Arbeitssuche erhalten.
Beim Lebenspartner ist es schon möglich, (Künstler ??) dass die Arge auf Arbeitsaufnahme drängt. - wenn sich denn Arbeit findet!

von
Karl-Heinrich

Wo sind Ihre Zweifel?

Experten-Antwort

Hallo kicsi,

den Beiträgen von Karl-Heinrich möchte ich zustimmen. Im Zweifel sollten Sie sich an eine Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers wenden.

Experten-Antwort

Hallo Susanne Reuleaux,

entweder Sie bzw. Ihr Mann beantragen als Bedarfsgemeinschaft ergänzendes Arbeitslosengeld II/Sozialgeld bei Ihrer zuständigen Arge/Kommune, oder Sie beantragen die &#34;bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung&#34;. Anträge auf Grundsicherung können bei den jeweiligen städtischen Grundsicherungsträgern, Sozialämtern, Wohngeldämtern oder Rentenversicherungsträgern gestellt werden.

Ob und in welchem Umfang Sie Ansprüche aus dem jeweiligen Sicherungssystem haben, kann ich von hier aus allerdings nicht beurteilen.

von
dirk

Anspruch aus Grundsicherung im Alter besteht noch nicht, da ein Mitglied der &#34;Bedarfsgemeinschaft&#34; noch keine Rente bezieht