versorgungsausgleich

von
didi-pc

Habe von der rentenv.mitgeteilt bekommen das meine geschiedene Frau verstorben ist und ich im rentenfall laut §4 VAHRG den ausgleich wohl rückgängig machen kann?Ist das richtig so?Für eine Antwort wäre ich dankbar Dieter

von
Hase

Es kommt darauf an, ob aus dem Rentenkonto der Ausgleichsberechtigten bereits ca. 2 Jahre Rente gezahlt wurde oder ob noch Hinterbliebenenleistungen zu erbringen sind. Stellen Sie einen Antrag, die DRV wird das dann prüfen.

von
Harald

Aktuell brauchen Sie nichts zu unternehmen. Im Zusammenhang mit Ihrem Rentenantrag (63 Jahre in 2011?) wird auch §4 VAHRG geprüft.

Harald

von
Knut Rassmussen

Hat didi vom Rentenalter was geschrieben?

KLeiner Hinweis: § 4 VAHRG wird zum 31.08.2009 außer Kraft treten! Danach wird die Rückübertragung bei Tod noch leichter zugänglich.

von
Harald

Kein Hellseher!

@didi-pc hat dies in einem früheren Beitrag genannt.

Harald

von
didi-pc

Habe heute mal nach gefragt,es heist ihr 2er ehemann bekommt witwenrente aus ihren rentenansprüchenist soviel ich weiß mit meinen 4,92--punkten und 2 kindererziehungszeiten plus ihrer eigenen 4 punkten höchstens 270-€ davon 55% witwenrenten anspruch.Ob da nächstes jahr noch was zum rück übertragen übrig ist? wer weiß?

von
Harald

Das sieht nicht gut aus.
Wenn der 2. Ehemann, also jetzt der Witwer, länger als 2 Jahre die Witwenrente erhält, wird es nichts mit der Rückübertragung (richtig: aussetzen des VAG).

PS: Dies soll kein Aufruf für ein Tötungsdelikt sein.

Harald

von Experte/in Experten-Antwort

Mein ausdrücklicher Hinweis: Ihr Rententräger wird erst im Leistungsfall prüfen, ob der Versorgungsausgleich zu berücksichtigen ist oder nicht. Da die Prüfung ein paar Tage in Anspruch nimmt, sollten Sie Ihre Altersrente rechtzeitig beantragen, circa 6 bis 4 Monate vor Rentenbeginn.

Sicher wird in heutigen Schreiben noch auf den § 4 VAHRG hingewiesen. Welcher Paragraf dies ab September im Rahmen der Neuregelung sein wird, bleibt noch abzuwarten.

von
Harald

Nachtrag:
Nach der erwähnten Neuregelung wird es § 37 Abs. 2 des VersAusglG sein.
Die Rentenbezugsdauer des Ausgleichsberechtigten bzw. der Hinterbliebenen wird dann von 24 auf 36 Monate erhöht.
Das Gesetz wurde vom Bundestag beschlossen, der Bundesrat hat zugestimmt.
Eine Verkündung im Bundesgesetzblatt ist noch nicht erfolgt.