Versorgungsausgleich

von
Herr M.

Hallo,
habe im Archiv unter

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=50150&dekade=1
einen guten und ausführlichen Expertenbeitrag gefunden, bei dem mir aber eines unklar ist:

RE: EM-Rente und Versorgungsausgleich
Beitrag von Experte, 29.01.2007, 12:21 Uhr

... Zum anderen muss aber auch die "Geringfügigkeitsgrenze" von 0,5 % der am Ende der Ehezeit geltenden monatlichen Bezugsgröße überschritten sein. Dieser Grenzwert soll verhindern, dass wegen einer relativ geringen Veränderung des Ausgleichsbetrags ein aufwändiges Abänderungsverfahren durchgeführt werden muss. Wurden z. B. durch die Erstentscheidung des Familiengerichts Rentenanrechte von 100,00 DM (= 51,13 Euro) übertragen (bezogen auf ein Ehezeitende am 31. Mai 1997) und ergibt sich auf Grund des aktuellen Werts der Versorgungsanrechte ein neuer Ausgleichsbetrag von 115,00 DM (= 58,80 Euro), ist diese Abweichung um 15,00 DM (= 7,67 Euro) zwar größer als 10 % des bisherigen Ausgleichsbetrags (=10,00 DM bzw. 5,11 Euro), aber geringer als 0,5 % der am Ehezeitende geltenden monatlichen Bezugsgröße von 21,35 DM (= 10,92 Euro); ein Abänderungsantrag wäre in diesem Beispielsfall also nicht erfolgreich. ...

0,5 % der am Ehezeitende geltenden monatlichen Bezugsgröße von 21,35 DM ist 10,68 DM. Eine Abweichung um 15,00 DM wäre größer als 0,5 % (= 10,68 DM), ein Abänderungsantrag wäre in diesem Beispielsfall also doch erfolgreich.
Hat der Experte sich verrechnet oder habe ich etwas falsch verstanden?

von
Echo

Die monatliche Bezugsgrösse betrug 1997 4270 DM.
0,5% davon sind 21,35 DM!!!

10,68 DM wären auch 50 % von 21,35 DM und nicht 0,5 %.

von
Herr M.

Danke, jetzt hab ich's kapiert.

von Experte/in Experten-Antwort

Sie haben sich im Bereich der 0,5 % der zum Ende der Ehezeit geltenden Bezugsgröße verrechnet. Sie haben die 21,35 DM in Euro umgerechnet aber dann bei dem 10,68 die Währung DM berücksichtigt.