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Versorgungsausgleich

von
Schusterle

Bin seit 1996 von meiner Exfrau geschieden und muss einen Teil meiner Rente ihr geben, da ich Ausgleichsverpflichteter bin. So wurde im Versorgungsausgleich entschieden. Kann ich nun etwas tun, da meine Exfrau ja durch Änderung der Kindererziehungsjahre (2. Jahr bekommt sie jetzt) eigentlich eine höhere Rente während der Ehezeit hat als im Versorgungsausgleich feszgestellt und ich ja damit später weniger abgeben müsste von meiner Rente.

von
Schilas Mama

Hallo Schusterle,

im vorliegenden Fall können Sie beim Familiengericht die Abänderung des Versorgungsausgleiches beantragen.

Wichtig ist allerdings zu wissen, dass sich die Gesetzelslage hinsichtlich Betriebsrente z.B. geändert hat und die Geschichte auch durchaus nach hinten losgehen kann, da alle Antwartschaften einbezogen werden.

Das Verfahren ist kostenpflichtig.

von
KSC

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Experten-Antwort

Hallo Schusterle,

ja, Sie können beim zuständigen Amtsgericht/Familiengericht einen Antrag auf Abänderung der gerichtlichen Entscheidung zum Versorgungsausgleich stellen (§ 51 VersAusglG). Das Gericht wird dann entscheiden, ob eine wesentliche Wertänderung vorliegt und der VAG zu korrigieren ist.
Aber: Wie „Schilas Mama“ bereits dargestellt hat - die Änderung muss auch nichtzwingend positiv für Sie ausgehen.

von
W*lfgang

Ergänzend:

Schusterle, fangen hier an im Forum rückwärts zu lesen:

https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=46&no_cache=1&tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=27067&tx_mmforum_pi1%5Bpageret%5D=1

Gruß
w.