Versorgungsausgleich

von
pearly

Hallo, ich beziehe seit ein Jahr eine Frührente, bin im Sept. diesen Jahres geschieden worden. Auf meine Rente sollen noch Gelder aus dem Versorgungsausgleich kommen. Wegen einer Rentenneuberechnung zieht sich der Versorgungsausgleich hin. Durch die REnteneuberechnung (wegen Gesetzesänderung) habe ich eine Nachzahlung erhalten und meine monatliche Rente ist gestiegen. Meine Frage ist, verringert sich vielleicht mein Anspruch auf Versorgungsausgleich wenn meine Rente gestiegen ist. Meine Anwartschaft betrug rd. 100 Euro, die von meinen Exmann rd. 350 Euro, hiervon die differenz 250, davon wiederrum die hälfte rd. 125 sollte ich aus versorgungsausgleich erhalten. ? Wenn ich wieder heiraten würde, verliere ich dann mein Anspruch aus Versrorgungsausgleich ? DAnke D.

von
Schade

Ihr Rechenbeispiel stimmt grundsätzlich, wie der VAG sich tatsächlich auswirkt, müssen Sie abwarten - welcher Forumsteilnehmer sollte Ihnen genaueres über das laufende Verfahren sagen können?

Eine spätere Heirat ändert am VAG aus der alten Ehe nichts. Für Ihre Versichertenrente spielt es auch keine Rolle, ob Sie verheiratet sind oder nicht.

Experten-Antwort

Ihre übertragenen Rentenanwartschaften aus dem Versorgungsausgleich werden durch eine Neuberechnung Ihrer Rente wegen "Gesetzesänderung" in ihrer Höhe nicht verändert und bleiben generell gleich.
Im Falle einer Wiederheirat bleibt der Anspruch aus dem Versorgungsausgleich bestehen und geht nicht verloren.