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Versorgungsausgleich Beamte

von
Axel Braun

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin heute geschieden worden und es wurde mir mitgeteilt, das ich zwar einen Anspruch auf Versorgungsausgleich gegenüber meiner Frau habe, ich diesen jedoch tatsächlich NICHT erhalte, da ich als Beamter über kein Sozialversicherungskonto verfügte...
Ist das so ?
Bekomme ich ein kein solches Sozialversicherungskonto durch meine bestehende angemeldete Nebentätigkeit (400 €-Job) ?
Was kann ich andernfalls tun ?
Vielen Dank ,,,
MfG
A. Braun

von
Anonymus

Da sind Sie ja jetzt doppelt arm dran. Armer Beamter.

von
Susi

Ich vergebe Dir, wenn Du den Unterhalt für die Kinder pünktlich zahlst.
Wird von Deinem Netto gerechnet. ;)

Beamte heiraten zahlt sich aus !
Sichereren Unterhalt gibt es nicht ;)

von
Jonny

Das haben Ihnen wohl die Dreimalklugen Anonymus und Susi schon während der Verhandlung eingeflüstert.

Aber fragen Sie mal Ihren Anwalt oder einen Rentenberater. Die werden Ihnen bestätigen, dass Sie selbst dann etwas vom Versorgungsausgleich haben, wenn Sie keinen 450 €-Job hätten.

von
X

Guten Tag,
spätestens mit Aufnahme der geringfügigen Beschäftigung wurde für Sie eine Sozialversicherungsnummer vergeben und damit auch ein "Konto" bei der Deutschen Rentenversicherung eröffnet.
Die Aussage, dass der VAG bei Ihnen nicht durchgeführt werden kann, ist deshalb absolut nicht nachvollziehbar.
Fragen Sie nochmals bei Ihrem Anwalt oder beim Familiengericht nach.

Experten-Antwort

Beim Versorgungsausgleich werden Ihnen, neben den sogenannten Entgeltpunkten, auch Wartezeitmonate gut geschrieben. Die Sozialversicherungsnummer wurde Ihnen spätestens mit Aufnahme der geringfügigen Nebentätigkeit vergeben. Wenn Sie bis zum Rentenbeginn die allgemeine Wartezeit von 60 Beitragsmonaten erreichen, bekommen Sie auch eine Rente gezahlt. Sollten die Monate aus Versorgungsausgleich und Minijob nicht dafür ausreichen, können Sie freiwillige Beiträge entrichten. Mit Rechtskraft des Scheidungsurteils wird die Rentenversicherung den Versorgungsausgleich vom Familiengericht umsetzen.

von
Anonymus

Zitiert von: Jonny

Das haben Ihnen wohl die Dreimalklugen Anonymus und Susi schon während der Verhandlung eingeflüstert.

Aber fragen Sie mal Ihren Anwalt oder einen Rentenberater. Die werden Ihnen bestätigen, dass Sie selbst dann etwas vom Versorgungsausgleich haben, wenn Sie keinen 450 €-Job hätten.

Lieber dreimalklug als gar nicht klug.

von
Axel Braun

Zitiert von: Anonymus

Zitiert von: Jonny

Das haben Ihnen wohl die Dreimalklugen Anonymus und Susi schon während der Verhandlung eingeflüstert.

Aber fragen Sie mal Ihren Anwalt oder einen Rentenberater. Die werden Ihnen bestätigen, dass Sie selbst dann etwas vom Versorgungsausgleich haben, wenn Sie keinen 450 €-Job hätten.

Lieber dreimalklug als gar nicht klug.

arme Wurst, wenn Du nichts adaquates beizutragen hast, schalt einfach um ;-) ...

von
Anonymus

Zitiert von: Axel Braun

Zitiert von: Anonymus

Zitiert von: Jonny

Das haben Ihnen wohl die Dreimalklugen Anonymus und Susi schon während der Verhandlung eingeflüstert.

Aber fragen Sie mal Ihren Anwalt oder einen Rentenberater. Die werden Ihnen bestätigen, dass Sie selbst dann etwas vom Versorgungsausgleich haben, wenn Sie keinen 450 €-Job hätten.

Lieber dreimalklug als gar nicht klug.

arme Wurst, wenn Du nichts adaquates beizutragen hast, schalt einfach um ;-) ...

Hunde die bellen beissen nicht und bekommen auch keine Wurst.

von
Axel Braun

Zitiert von: Jonny

Beim Versorgungsausgleich werden Ihnen, neben den sogenannten Entgeltpunkten, auch Wartezeitmonate gut geschrieben. Die Sozialversicherungsnummer wurde Ihnen spätestens mit Aufnahme der geringfügigen Nebentätigkeit vergeben. Wenn Sie bis zum Rentenbeginn die allgemeine Wartezeit von 60 Beitragsmonaten erreichen, bekommen Sie auch eine Rente gezahlt. Sollten die Monate aus Versorgungsausgleich und Minijob nicht dafür ausreichen, können Sie freiwillige Beiträge entrichten. Mit Rechtskraft des Scheidungsurteils wird die Rentenversicherung den Versorgungsausgleich vom Familiengericht umsetzen.

So, die Unterlagen der Rentenversicherung sind unterwegs. Auf Nachfrage beim Amtsgericht, teilte mir der Richter mit, das ich allerdings die 60 Monate Wartezeit nicht erfüllen werde.
Hinsichtlich der Berechnung der Wartezeit, habe ich aber nunmehr gelesen, das die Höhe der erworbenen Entgeltpunkte durch 0,0313 geteilt werden. In meinem Fall habe ich Anspruch auf 3,12 Entgeltpunkte meiner Ex-Frau ; geteilt durch 0,0313 ergeben 99 Monate. D.h., ich hätte hiermit die Wartezeit von 60 Monaten erfüllt und würde den Rentenanspruch aus dem Versorgungsausgleich auch tatsächlich erhalten?