Versorgungsausgleich bei Schulden

von
Morrowind

Hallo,
ich hatte meine Lageschon mal dargestellt.
Was passiert eigentlich im Bezug zum Versorgungsausgleich wenn ich Verschuldet ja wenn ich in eine Insollvenz gehen sollte.
Nun bin ich nicht Geschieden und lebe wegen meiner Finanziellen Sorgen, auch wegen der langen Ehedauer auf Rat auch Nachweislich dauerhaft getrennt lebend.
Ich bin 59 Jahre alt und gehe nächstes Jahr in Rente während meine Frau frühestens in 5 Jahren mit 60 einen Versorgungsausgleich an mich geltent machen kann.
Meine beiden sich in Ausbildung befindlichen Kinder für die ich noch Kindergeld bekomme und in meiner Bedarfsgemeinschaft wohnen bekommen noch keine Staatliche Fördergelder weilunter 25.
Da Mutter Harzt vier bezieht ist auch kein Unterhalt geflossen.
Im gegenteil ich habe auf Anwaltlichen Rat ihr drei Jahre Unterhalt gezahlt weil ein Haus im Spiel war und zudem auch ihren Hälftigen Anteil der Darlehen m alleine tragen musste.
Auch hat Sie nach dem Verkauf des Hauses ihren zustehenden hälftigen Anteil erhalten.
Ich weiss solange ich nicht geschieden bin hat der Staat mit dem Versorgungsausgleich nichtts zu tun.
Es ist vielmehr, die Sache des Gerichts das festzulegen.
Gibt es da ähnliche Fälle, wo Gerichte dann das ganze festgelegt und die Einseitige Belastungen und Schulden meinerseits die durch diese Umstände entstanden sind in der Bwertung für den Versorgungsausgleichs haben berücksichtigt?

von
Wolfgang

Morrowind,

(hab ich auch mal gern gespielt ;-)

...das neue Scheidungsrecht lässt mehr Spielraum zu, als das alte. Nur, da einen Rat zu geben - kaum möglich in Ihrer Situation. Sie brauchen einen 'guten' Scheidungsanwalt (der auch jede hinterfragte Frage beantworten kann - ohne sich 'vertagen'/vorher schlau machen zu müssen, der sich Ihrer Lage annimmt und das auch versorgungsrechtlich umsetzen kann - kein Foren-Teilnehmer wird Ihnen dazu helfen können.

Die rentenrechtlichen Auswirkungen nach Urteil bewerten zu können - nun, dazu brauch es nicht viel Grips.

Gruß
w.

von
Morrowind

Danke für ihre Antwort.
Das mit dem Spielraum ist auch meine Hoffnung.
Ich denke mal alles was sich die letzten 6 Jahre an Schulden Unterhalt Schulden alleine tragen musste,
wurde nach alten trennungsrecht ja als nicht Relevant und Vergangenheit und schon von meinen Anwälten Abgetan.
Wenn Sie die schreiben meiner bisher aufgesuchten Anwälte lesen würden kämmen Sie auch zu dem Eindruck das ich zwar der Mandant war der zwecks Beratung um Trennung alleine aufgesucht habe die Ergebnisse aber eher dem Schutz meiner Frau galten.
Ich weiß nicht, ob die da eher zu neigen Frauen bei Trennungen wegen des schwachen Geschlechts bei diesen Dingen mehr Schutz zu bieten (Beschützerinstinkt)
Ja und bei der Anwältin sowieso nach dem Motto allerdings Unterbewusst ( Frauen müssen zusammenhalten auch wenn ich Sie sich nicht kennen lol.)
Mir ist klar, dass Frauen bei Trennung und Scheidung und wenn dann auch mit Kindern eher auf verloren Posten standen als Männer.
So gesehen war das alte Trennungsrecht sicherlich alles andere als Gerecht.
Wie ich schon erwähnte hatte ich bei den Anwaltbesuchen in Schriftlicher Form Umfangreich darzustellen versucht, dass warum und das was alles wichtig war um Kinder, Trennung, Haus, usw. darzustellen.
Das kam aber alles bei diesen Anwälten nicht an bekam sogar von einer Anwältin damals Mündlich gesagt, dass ich doch nicht von ihr verlangen könne sich das alles anzusehen und dann für mich daraus das Richtige herauszufinden.
Ich entgegne damals schon, dass doch auch Gerichtsakten Einsicht bei Verdacht von Straffällen oder Durchsuchungen Leserlich vornehmen müssen.
Nun wird es sicher so sein, das Gerichte sich auch mit Schulden vor, und in der Ehe bei drohenden oder laufenden Insolvenzen im Falle von Herbeiführung von Versorgungsausgleich bei dauerhaft getrennt lebenden oder sich Scheiden lassenden Paaren sich damit auseinanderlegen müssen.
(Hoffe ich jedenfalls in meinem Fall.)
Da meine Frau bis auf die ersten drei bis vier Ehejahre nicht mehr gearbeitet hat Kindererziehungszeit und damit bis zu unserer Trennung dann Mutter und Hausfrau war bin ich auch immer der Meinung gewesen, das es wie jetzt bei mir einen Ausgleich dafür für Frauen geben sollte.
Im Normalfall mag das neue Trennungsrecht auch für viele nun Vereinfachung bringen ja, gerechter sein.
Aber es gibt ja auch wie in meinem Fall das umgedrehte wo der Vater mit den Kindern alleine zurückbleibt.
Nun lebt meine Frau schon seit unserer Trennung in einer eheähnlichen Partnerschaft.
Beide beziehen Hartz vier und bekommen ja auch von der ARGE Wohnung und Heizkostenzuschuss usw.
Ja und irgendwann bekommt ihr neuer Partner ja auch mal Rente.
Derzeit ist er aus Krankheitsgründen bemüht aus Krankheitsgründen eine Voll Invalidität zu bekommen.
Allerdings entzieht es sich meiner Kenntnis in wie weit die Bemühungen Fortgeschritten sind. Nun, weil ich eben diese Schulden seit dem Auszug aus dem gemeinsamen Haus bis zum heutigen Tag habe dies ich wahrscheinlich wenn sich nicht andere Ergebnisse auftun bis weit in mein nächstes Jahres beginnendes Rentenalter Hereinziehen ja wenn ich Pech habe die Kinder wegen geringen Einkommen auch noch weiterhin bei mir Wohnen haben.
Nun bekomme ich ja durch lange Jahre Schichtarbeit mit derzeit 30% Schwerbehinderung auch eine Betriebsrente.
In meinem Falle würde ich mir bei er Bemessung des Versorgungsausgleich für meine Frau wünschen das zum einen das meine Frau ja im Gegensatz zu mir mit einem neuen Partner lebt und zum anderen das berücksichtigt würde was ich alleine seit 2004 einschließlich Unterhalt und Hälftigen Anteil aus Hausverkauf an meine ex geflossen ist und ihr dann aus meiner mir in harter Körperlichen Arbeit erworbenen Rentenansprüche zumindest aus der Betriebsrente was gekürzt wird.
Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass dies dann nicht auch mit einer zumindest geringfügigen Beschäftigung wie bei Unterhalt gleichgesetzt wird.
Ich denke es mir auch so, dass wenn ich persönlich nur eine normale Rente bekommen würde ohne Betriebsrentenreglung bliebe ihr auch nicht viel mehr.
Wie war doch der Mindestbetrag beim Selbstbehalt so um siebenhundert bis achthundert Euro?
So gesehen kann das neue Versorgungsrecht für mich nicht das Optimum sein.
Ja, Sie haben Recht, dass gehört in die Hände eines erfahrenden Anwalts der auch die Geduld aufbringt sich mit meiner Aktenlage zu Beschäftigen und der zu 100% für mich Arbeitet.
Die Krux der Geschichte ist die, dass ich mittlerweile schon 6 Anwälte im laufe der Zeit deswegen aufgesucht habe immer gezahlt habe und außer der Erkenntnis sich nicht Scheiden zu lassen nicht viel dabei herausgekommen ist.
Nun habe ich zuletzt wegen der Scheidungsabsicht meiner Frau für eine Anwältin 328 € auf den Tisch legen müssen bin aber derzeit nicht in der Lage aus eigener Tasche zu zahlen.
Gruß Morrowind