Versorgungsausgleich EP

von
Jamie

Hallo, viellicht kann mir jemand Rat geben.

Vor über 15 Jahren war meine Scheidung, wir waren uns damals einig, dass wir gegenseitig auf Versorgungsausgleich verzichten.
Das war rechtlich irgendwie nicht möglich. Jedenfalls habe ich seit Dezember 2012 Briefe vom Familiengericht bekommen und nun den Endbericht.
Daraus geht hervor, dass ca. 6,... Punkte ausgeglichen werden und ich nach heutigem EP-Wert ca. 15 Euro monatlich von der Rente abgezogen bekommen werde.

Im Gerichtsbrief steht, dass wir uns innerhalb von zwei Wochen äußern sollen, ob wir eine mündliche Verhandlung wünschen "oder eine andere Vereinbarung treffen wollen".

Meine Frage: Was kann als andere Vereinbarung getroffen werden? Kann man jetzt doch noch schriftlich/amtlich auf Versorgungsausgleich verzichten?
Mit einer gegenseitig unterschriebenen Erklärung?

Danke für Tipps

von
Unikum

Zitiert von: Jamie

Hallo, viellicht kann mir jemand Rat geben.

Vor über 15 Jahren war meine Scheidung, wir waren uns damals einig, dass wir gegenseitig auf Versorgungsausgleich verzichten.

Auch ich wurde 1998 geschieden,mit gegenseitigem Verzicht auf Versorgungsausgleich.
Warum das bei Ihnen nicht möglich gewesen sein sollte,ist mir ein Rätsel.

von
Inconspecta

Hallo,

wenn beide Parteien einverstanden sind, ist ein Verzicht möglich.
Es kann allerdings sein, dass der gegenseitige Verzicht notariell beurkundet sein muss, da bin ich mir grad nicht ganz sicher.
Ist aber jetzt noch möglich.

Auf jeden Fall dem Gericht unverzüglich antworten!

von
eric

Hallo Jaimi,

wie kommt es dass dir das Familiengericht auf einmal Briefchen sendet??? Nach 15 Jahren???

Wurde denn damals der Versorgungsausgleich nicht vollzogen?

Oder hat der Ex-Partner einen Antrag auf Überprüfung des Versorgungsausgleich bei Gericht gestellt???

Ansonsten 15 Euro ist ja nicht die Welt.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Jamie,

der gesetzliche Rentenversicherungsträger trifft keine Entscheidungen über den durchzuführenden Versorgungsausgleich.

Wir empfehlen daher die Kontaktaufnahme mit dem Familiengericht oder einem Rechtsanwalt.