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Versorgungsausgleich nach Tod des Empfängers

von
Sonnenschein

Zum Zeitpunkt der Scheidung bezog ich Versorgungsbezüge als Beamter.
Die Hälfte bekam der geschiedene Partner. Nun ist dieser verstorben. Bekomme ich nun auf Antrag wieder meine gesamten Versorgungsbezüge?

von
Falsches Forum

Dies ist ein Forum der deutschen RENTENversicherung.

von
Tip des Tages

Wie wäre es,wenn sie einfach den Telefonhörer in die Hand nehmen,und Ihre Versorgungsdienststelle anrufen,die Ihnen dann innerhalb weniger Sekunden umgehend eine Antwort geben kann.

Das äwre doch toll,oder nicht?

von
Nein,

solche Geistesblitze kann man doch von einem Beamten nicht erwarten!

von
HuRa

Liebes Forum!
Ich habe hier schon einige Male interessante Informationen lesen dürfen. Oft konnte ich diese aus Fragen und Antworten entnehmen, die für Experten und &#34;Alleswisser&#34; vielleicht doof oder dämlich waren. Dafür sage ich allen hier vielen Dank. Und weiter so!
Aber den Ton der Antworten auf die hier anfangs gestellte Frage finde ich für erwachsene Menschen nicht passend. Selbst wenn es so verstanden werden muß, daß hier nur Experten Fragen stellen dürfen, wäre der Ton nicht passend! Wenn aber auch weniger erfahrene Leute Fragen stellen dürfen (sollen?), ist der Ton diese rAntworten, dem üblichen Niveau hier, nicht entsprechend.
Ich finde, wem eine Frage zu einfach ist, soll er (sie) einfach überlesen. Ganz nach dem Motto: es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Schönen Tag noch an Alle!

von
Wolfgang

Hallo HuRa,

!!! ...stimme Ihnen da völlig zu. Nur, es hilft nichts - löst meist gerade dann einen schwatzhaften Rattenschwatz an emotionalen Diskussionen aus.

Wie das auf einen Neuling im Forum/im Internet wirkt (der sich im dem Moment völlig verarscht fühlt und auch für einen weiterführenden sachlich/menschlichen Hinweis dankbar ist) ...

An Sonnenschein: ich &#39;vermute&#39; dass es im -&#62; Beamtenversorgungsgesetz eine entsprechende Regelung zur Rückübertragung (Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs) analog der Rentenversicherung gibt, sofern für weniger als 3 Jahre die Begünstigte davon profitiert hat (konnte aber in der schnelle der Zeit eben keine passende Vorschrift finden).

Wie oben leicht schnodrich erwähnt, bitte die Versorgungsdienststelle kontaktieren - die wird das prüfen.

Gruß
w.

von
-_-

Soweit mir bekannt ist, gilt § 37 Versorgungsausgleichsgesetz nicht nur für Anwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Demnach:
Ist die ausgleichsberechtigte Person gestorben, so wird ein Anrecht der ausgleichspflichtigen Person auf Antrag nicht länger auf Grund des Versorgungsausgleichs gekürzt. Die Anpassung findet nur statt, wenn die ausgleichsberechtigte Person die Versorgung aus dem im Versorgungsausgleich erworbenen Anrecht nicht länger als 36 Monate bezogen hat.

http://bundesrecht.juris.de/versausglg/__37.html

Näheres können Sie bei der zuständigen Versorgungsdienststelle Ihres Dienstherren erfahren.

von
-_-

Ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Entscheidung zu § 37 Versorgungsausgleichsgesetz erst im Leistungsfall zu treffen ist, da eine &#34;Kürzung des Anrechts der ausgleichspflichtigen Person&#34; derzeit nicht erfolgt. Eine vorherige Antragstellung ist daher zwecklos. Im Rentenantrag R100 ist die Frage dazu unter Pos. 10.5 zu finden.

von
Tip des Tages

Hallo HuRa,

nach Studium Ihres Beitrages muss ich Ihnen teiwleise Recht geben.Ich denke der Umgangston ist teilweise recht derb hier.Das muss ja nicht sein.

Auf der anderen Seite ist es aber auch leider so,das manche Menschen anscheinend nicht in der Lage sind auch nur ein bisschen selber zu denken.Das man seine Pension nicht von der Rentenversicherung bekommt,sollte man als Beamter schon wissen.Das darf man bei einem Erwachsenenen einfach auch mal voraussetzen.In meinen Augen ist das nun wirklich nicht zuviel verlangt.Das hat auch nichts mit Experte oder Besserwsisser zu tun.Dafür muss man nur denken können.Aber wenn ich mir hier so einige Beiträge durchlese, scheint das bei vielen einfach zuviel verlangt,das sie selber nachdenken.Vielleicht mussten sie das im Leben nie.Jeder hat Ihnen das Denken abgenommen.Ist zwar sehr traurig,aber anscheinende doch öfter der Fall als man denkt.