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Versorguns-Rentenpunkte

von
hansemann

hallo...
Es geht um die Rentenpunkte die der Exfrau angerechnet wurden. Der Mann ist bereits seit Jahren in Altersrente und ist wegen dem Versorgungsausgleich damals auf Grundsicherung angewiesen. Die Ex ist neu verheiratet, verdiente seit der Scheidng sehr gut und beide sind noch nicht in Rente. Nun stellt sich heraus, die Ex ist unheilbar an Krebs erkrankt und wird in den nächsten Wochen/Mon. nicht überleben. Ist es möglich die Rentenpunkte zurück zu erhalten?? Damit wäre er aus der Grundsicherung heraus. Am Rande bemerkt ist er auch sauer, wenn der Neue Ehemann, der eine sehr gute eigene Rente bekäme, nun von seiner hartgearbeitenden Rente zusätzlich bekame, näml. die Witwenrente der Frau mit seinem Anteil. Kann man bereits jetzt schon einen Antrag stellen auf den Fall das..??? Eine Sterbeurkunde wird er sicherl. nicht erhalten, aber durch die Witwenrentenantrag des Neuen Ehemanns sicherl. Danke

Experten-Antwort

Wenn die frühere Ehefrau verstirbt und nicht länger als 36 Monate Rente aus dem im VAG erworbenen Anrecht bezogen hat, wird die Rente des früheren Ehegatten auf Antrag nicht länger gekürzt. Ein möglicher Witwerrentenanspruch des jetzigen Ehegatten verhindert diese Möglichkeit nicht. Die Anpassung der Rente wird ab dem Folgemonat nach Antragstellung vorgenommen. Da erst die Voraussetzungen für die "Rückabwicklung" des VAG vorliegen müssen, ist eine vorzeitige Antragstellung nicht zweckdienlich.

von
Wolfgang Appel

Und was passiert, wenn die Ex länger als 36 Monate die Rente bezieht und dann stirbt?

Erhält dann Ihr neuer Ehemann die Rente vom Ex-Ehemann?

Experten-Antwort

Hallo Wolfgang Appel,

verstirbt die frühere Ehefrau nach einem 36-monatigen Rentenbezug, dann ist eine Rückübertragung des Versorgungsausgleichs aufgrund des Versterbens nicht mehr möglich und der ggf. vorhandene neue Ehemann erhält natürlich eine Witwerrente unter Berücksichtigung des Versorgungsausgleiches.

von
Wolfgang A

Danke für die Antwort.
Wer macht solche Gesetze. Eine völlig unbekannte Person erhält dann einen Teil der Rente, für die ich und mein Arbeitgeber weit über 40 Jahre eingezahlt habe.
Dies ist soziale Ungerechtigkeit und diskriminierend.