Verwaltungskosten

von
Johnny

Hallo an alle,
ich habe auf meiner Bescheinigung über die Vorsorge Rente (Brutto Entgelt Umwandlung) zum 31.12.2006 eine angesparte Summe von ca. 5500 € und Verwaltungskosten in Höhe von ca. 550 €. Sind diese enormen Verwaltungskosten normal, oder habe ich da was falsch verstanden?

Grüße
J.

von
Berta

Das kann doch die gesetzliche Rentenversicherung nicht wissen.

von
Antonius

Die Höhe der Verwaltungskosten ergibt sich aus den Vertragsbedingungen die Sie unterschrieben haben und die wohl kein Forenteilnehmer kennen kann !

MfG

von
Irst

Rufen Sie am besten bei Ihrem Anbieter an und fragen Sie dort direkt nach.

Es wäre nett, wenn Sie hier im Forum der "Allgemeinheit" vom Ergebnis berichten könnten, denn das klingt in der Tat ungewöhnlich.

von
no name

Ich denke, man dürfter über Google auch einige Internetangebote finden, die die Verwaltungskosten gewisser Anbieter vergleichen. Manche sind teurer, manche billiger...

Auch hier auf Ihre-Vorsorge gab es einmal einen Beitrag, der sich mit der Qualität der Riester-Anbieter aufgrund der aktuellen Ausgabe von Finanz-Test beschäftigt hat. Da wurde auch was in der Richtung erwähnt.
Leider finde ich ihn grade nicht...

von
Amadé

Sie sind Opfer der Politik geworden, die sich hinter der vermeintlichen Förderung von Altersvorsorgeprodukten verbirgt. Sie können ja nunmehr hervorragend die Frage beantworten, wer hier eigentlich gefördert wird - schätze, leider nicht Sie.

Wenn Sie noch zusätzlich Mitglied in einer Gesetzlichen Krankenversicherung sein sollten, werden Sie im Betriebsrentenfall netterweise auch noch durch VOLLVERBEITRAGUNG zur Kranken- und Pflegeversicherung abgestraft. Auch der Finanzminister wartet schon darauf, sich seine "Förderung" zurückzuholen.

Den einzigen Tipp, den Ihnen die Fans der staatlichen "Förderung" hier gegeben haben lautet: "Sie sind selbst schuld". Leider hilft nun aber dem Ertrinkenden nicht die Klärung der Schuldfrage. Der Zuwurf eines Rettungsrings hilft da schon wesentlich besser.

Ich helfe Ihnen weiter.

Studieren Sie bitte das folgende Urteil:

http://www.gomopa.net/Finanzforum/Urteile-und-Recht/Zillmerung-in-bAV-unzulaessig.html

von
Amadé

Leider ist da nichts ungewöhnlich. Die Problematik wir hier recht gut erläutert:

http://www.vbl.de/sfs?t=/contentManager/onStory&e=UTF-8&i=1113979957474&l=1&ParentID=1109945795292&StoryID=1177565416546&highlight=1&keys=Zillmerung&lang=1&active=no

von
Amadé

...bei Entgeltumwandlungsprodukten bestimmt der Arbeitgeber die Richtlinien der Politik. Allein dieser trifft die Produktauswahl!

von
Amadé

Siehe

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=71992&dekade=1

von
Maria L.

Hallo Amadé,

danke für den Link. Bezüglich der Zillermerung der Abschlußkosten bei BAV-Verträgen habe ich mit meinem früheren Arbeitgeber vielleicht auch noch was zu klären. Wissen Sie, ob es da Verjährungsfristen gibt? (bei mir liegt es leider schon mehr als 3 Jahre zurück)

Gruß,
Maria L.

von
Amadé

Auf dem juristischen Parkett bin ich nicht ganz sattelfest. Besteht die Versicherung noch als ruhender Vertrag? Dann sind die Erfolgsaussichten meines Erachtens nach hervorragend.

Da das ein Problem von grosser Bedeutung ist, könnte die Redaktion doch mal ihre Verbindungen spielen lassen?

Ansonsten würde ich erstmal wie folgt vorgehen:

a) Ansprüche unter Hinweis auf das Urteil unverzüglich beim Arbeitgeber anmelden. Sie werden ja sehen, was dann passiert.

b) Mehrere Stellen mit der Problematik bekannt machen und diese um Rat fragen und"bombardieren" z.B. Stiftung Warentest - www.test.de - Bundesministerium für Arbeit und Soziales - http://www.bmas.de/portal/16702/startseite.html - Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages - www.bundestag.de - immer jeweils unter "Kontakt"

c) evtl. interessieren sich ja auch die Medien und die Sozialverbände für diese Problematik
Monitor, ARD plusminus, Sozialverband Deutschland, VdK, Gewerkschaften usw.

Rat bei der Verbraucherzentrale ist - so glaube ich - kostenpflichtig, aber vielleicht auch nicht schlecht.

Es wird Zeit, dass in dieser Republik langsam mal wieder Bürgerrechte durchgesetzt werden und man sich vom Untertanentum verabschiedet.

Die vorgeschlagene Vorgehensweise ist laut Grundgesetz durchaus legitim wird aber viel zu wenig praktiziert.

Je mehr Stellen auf die Problematik aufmerksam gemacht werden, desto besser!

Herzliche Grüsse von

Amadé

von
Maria L.

Hallo Amadé,

herzlichen Dank für Ihr Engagement.

Ich muß zugeben, in meinem persönlichen Fall habe ich das aus Bequemlichkeit bisher schleifen lassen. Es ist eben bequemer, sich alles gefallen zu lassen...

Mal sehen, vielleicht mache ich was aus Ihren Hinweisen - denn z.Zt. habe ich viel Energie.

Gruß,
Maria L.

von
Amadé

Lieber Antonius, irgendwie kommt Ihr Lieblingsprodukt nicht so recht aus den Negativ-Schlagzeilen.

Das ist doch ein seriöser Beitrag, von einer seriösen Organisation oder sehen Sie das anders?

http://www.vzbv.de/go/presse/969/index.html