viele Fragen zur Rente

von
Chrisi

Ich habe gleich viele Fragen zu den Rentenänderungen:

Bin Jahrgang 1953 und beziehe seit 1996 eine Erwerbsunfähigkeitsrente und bin zu 100% Schwerstbehindert mit Merkzeichen G,B,RF.

Ab wann bekomme ich die Altersrente ohne Abzüge und bleibt die Rente gleich oder wird da nochmals etwas in Abzug gebracht.

Leider blicke ich bei den neuen Gestzen nicht mehr durch.

Bedanke mich für die Antworten, denn sollte ich weniger Rente als jetzt bekommen, dann wüsste ich bei der Teuerungsrate auch nicht mehr wie es in Zukunft aussehen würde

von
Huhu

Sie werden frühestens mit 65 eine Altersrente bekommen. Weitere Abzüge gibt es nicht, da Sie den sog. Besitzschutz genießen.
Die zum Rentenbeginn bestehenden Abzüge bleiben auch für die Altersrente bestehen. Daher wird sich Ihre Rente wahrscheinlich nicht erhöhen. Dies könnte lediglich dann der Fall sein, wenn Sie nach 1996 noch (geringfügig im Rahmen der Hinzuverdienstgrenzen) gearbeitet hätten, wovon ich nicht ausgehe.

Experten-Antwort

Eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen können Sie ohne Kürzung mit 63 und 7 Monaten beantragen.

von
Chris

Danke Huhu,

kann ich nicht mit 63 Jahre als Schwerstbehinderte in Rente gehen?? Ohne Abzüge???
Irgendwie blicke ich das wirklich nicht ganz.

Wieso bekomme ich dann nicht mehr Rente, denn meine Rente entspricht nicht dem Durchschnitt obwohl ich vor 1996 mehr als über die Beitragsbemessungsgrenze verdient hatte. Die Rente ist gerade ein Bruchteil davon.

von
Chrisi

Herzlichen Dank Experte!

Naja die Rente wird wohl nimmer steigen, Schade!

Experten-Antwort

Bei EM-RT 1996 gab es noch keine Kürzung!

von
Chris

wohl, wohl gab es Kürzungen bei den Renten.

Erst war ich freiwillig versichert und der Berater der Krankenkasse hat mir angeraten wegen meinem Ehemann (er arbeitet immer noch) mich nach dem Gesetzt als Pflichtversicherte zu entscheiden, wegen der Anrechnung seiner späteren Rente. Bei Rentenbeginn im Jahre 1996 habe ich etwas über 2.200 DM Bruttorente gehabt und nunmehr 900 Euro

von
Frührentner

Wie kommt es, dass Ihre Bruttroente seit 1996 (angeblich) um 225 € gesunken ist ? (2.200 DM Bruttorente = rd. 1125 € - 900 € aktueller Rente). Mit der Erhöhung des PV-Beitrages und der Einführung des Zusatzbeitrages von 0,9 % in der GKV kann das niemals zusammenhängen und weitere Kürzungen gab es nicht !

MfG

Experten-Antwort

Wenn wir heute von Kürzungen reden meinen wir vorrangig die Kürzung von 0,3% pro Monat die man erhält, wenn man eher in Rente geht!

von
Chrisi

Nach Beitritt zur gesetztlichen Krankenversicherung wurde die Rente nochmals neu errechnet und daraus musste ich sogar eine Rückzahlung an die Bfa machen die mir bis heute unklar ist, denn dies alles hat mein Ehemann veranlasst weil ich längere Zeit im Koma lag und niemand kann mir hierauf eine Antwort geben.

von
Frührentner

Ich würde aber auf eine plausibele Antwort bestehen. Grundlos werden keine Renten gekürzt !
Siehe: (www.sovd.de oder www.vdk.de)

MfG

von
pro-fess-or

Ich glaube, Ihre Bruttorente wurde gar nicht gekürzt, Sie waren nur evtl. vorher privat/freiwilig krankenversichert und haben die Bruttorente erhalten und dann Ihren Krankenversicherungsbeitrag davon gezahlt und jetzt wird Ihr Krankenversicherungsanteil direkt von der Rente abgezogen und Sie erhalten deswegen weniger im Zahlbetrag, das sieht dann so aus, als ob es eine Rentenkürzung wäre.

von
Frührentner

So etwas habe ich auch schon vermutet ! Wenn manche Leute doch blos ihren Rentenbescheid richtig lesen würden. Die meisten schauen wahrscheinlich immer nur auf den Auszahlungsbetrag.

MfG

von
Schade

gehen Sie doch einfach davon aus, dass sich an Ihrer Rente nichts ändern wird.
Und ob es Erwerbsunfähigkeitsrente oder EM Rente oder irgendwann mal Altersrente heißt, ist bei gleichem Auszahlungsbetrag doch eigentlich völlig egal?

von
Manfred

Warum wird neuerdings die Unfallrente der Berufsgenossenschaft als Einlommen zur Witwenrente angerechnet?

von
Schiko.,

Ich habe mich schon gefragt, muss es denn sein, das ich
die vielen beiträge auch noch erweitere ?

Sage einfach ja. Niemand hatte ihre bemerkung auf ge-
griffen, warum die rente nach ihrer auffassung niedriger
ist als der durchschnitt. Was sie auch immer mit durch-
schnitt meinen.

Sie können natürlich einige Jahre über der bemessungs-
grenze gelegen ,andere jahre aber unter dem durchschnitt
verdient haben.Jedes jahr wird gesondert berechnet.

Es wird nicht extra belohnt wenn man mehr als bis zu be-
messungsgrenze verdient hat, oder gar, wenn das einkommen
darüber lag, auf spätere geringere verdienste umgebucht wird.

Unverständlich auch, durch die änderung als freiwillig ver-
sicheter ändert sich doch die bruttorente nicht, nur netto
die kontogutschrift.
Dies ist ja auch erklärlich, bei gesetzlich freiwillig versicherten
wird der hälfteanteil ausbezahlt, erhöht also die kontogutschrift.
Pflichtversichert, wird die bruttorente um den hälfteantei zur
krankenversicherung abgezogen, vermindert sich die konto-
gutschrift.
Profit gleich null, den freiwillig versicherten zieht die zu-
ständige krankenversicherung den vollen beitrag ein.

Dies ist doch jacke wie hose, oder ?

Mit freundlichen Grüßen.

von
lotscher

Verdienste in der Nähe der BBG bzw. sogar solche darüber, haben zwar keine direkte Übertragungswirkung auf andere Jahre, tragen aber grundsätzlich zur Erhöhung des
-Gesamtleistungswertes-
bei und damit zur besseren Bewertung von Sachverhalten im besonderen aus den Jahren, wo gering verdient wurde.

von
Chrisi

@@pro-fess-or@@

diese Antwort ist sehr gut und ich werde (obwohl rückwirkend eine Änderung nicht möglich) den ganzen Vorgang nochmals prüfen! Zuvor war ich gesundheitlich zu schwach um das alles aufzunehmen!

Für die, welche die Fragen nicht verstanden haben, oder verstehen wollten "ich lag lange Zeit im künstlichen Koma" und all die Änderungen und Bescheide wurden von meiner Familie nur abgelegt, niemand hat es überprüft.

Hoffe es passiert anderen dies nicht, denn es fehlen einem Zeiten die nicht wieder gut zu machen sind!

Experten-Antwort

Wenn das neue Hinterbliebenrecht ab 01.01.2002 als Grundlage dient.