Vollarbeit nach Wiedereingleiderung

von
Claro84

Ich war voll beruftstätig im öffentlichen Dienst bis ich wegen einer Bewegungsstörung ein Jahr krankgeschrieben und auch operiert worden bin. Mein Arbeitsplatz wurde inzwischen von einer Vertretung auf Zeit besetzt.
Nach einem 3/4 Jahr, ich war inzwischen wieder ziemlich fit, begann ich mit der Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell, um wieder Vollzeit zu arbeiten.
Einen Tag vor dem Beginn meiner Vollzeitbeschäftigung teilte mir die Leitung mit, dass sie mich (vermutlich aus Kostengründen, die Vertretung ist zu einem wesentlich schlechteren Tarif eingestellt und man möchte sie behalten) nicht mehr vollzubeschäftigen gedenkt. Man will mir eine minderwertige Arbeitsstelle zuweisen, um das Recht zu haben, mir weniger zu bezahlen. Ich habe aber seit fast 15 Jahren einen Arbeitsvertrag über Vollbeschäftigung als qualifizierte Sekretärin, es gäbe Arbeit genug, außerdem habe ich den Schwerbehndertengrad 50 %.
Man drängt mich förmlich, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen oder in Altersteilzeit zu gehen bzw. droht mir, wenn ich weiter vollarbeiten will, mit einer erheblichen Runterstufung des Gehalts.
Ich werde im nächsten Jahr 60 und fühle mich wie ein unerwartet aufgetauchter Mitesser am Tisch, den man rasch wieder loswerden will.
Das Integrtionsamt meinte, für mich nichts tun zu können.
Noch gilt mein Arbeitsvertrag, ich fühle mich aber ständig gemobbt und meine mühsam wieder erreichte Gesundheit scheint gefährdet.
Wie ist die Rechtslage?

von
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Experten-Antwort

Die Frage kann Ihnen hier nicht beantwortet werden. Es ist ein Forum der Deutschen Rentenversicherung.

von
KSC

ergänzend vielleicht noch die Information, dass Sie als Frau ja mit 60 in Rente gehen können und selbst eine für ein Jahr dauernde Runterstufung des Gehalts zumindest keine dramatischen Auswirkungen auf die Rente haben dürfte.

Wenn es um Rentenfragen geht, rate ich zur persönlichen Rentenberatung.

von
Claro84

Ich bitte um Entschuldigung für meinen Irrtum!

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