Volle EM-Rente auf Zeit Überstunden Auszahlung von 650€

von
Helmut Lange

Hallo,
ich habe eine Frage ich habe jetzt die volle EM auf drei Jahre .
Habe heute bescheid von meinem Arbeitger bekommen das mir noch 650€ aus alten Überstunden Überwiesen werde hat das Negative folgen auf meine Rente??
Ich darf ja nur 400€ dazuverdienen!!
Wäre schön dies auch von einem Experten beantwortet zu bekommen.

Danke

MFG

Alles wird Gut

von
RFn

Und wenn Sie Ihre Anfrage noch mehrmals einstellen: Auch die Experten machen spätestens um 17.00 Uhr Feierabend.

In früheren Beiträgen war zu lesen, dass Zahlungen des Arbeitgebers, die aus Zeiträumen vor Rentenbeginn resultieren, keinen Hinzuverdienst darstellen.

von
-_-

:P

Zitiert von: Helmut Lange

Ich habe heute Bescheid von meinem Arbeitger bekommen, dass mir noch 650 € aus alten Überstunden überwiesen werden. Hat das negative Folgen für meine Rente?

Für die Berücksichtigung von einmalig gezahltem Arbeitsentgelt (wie z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) bei abhängig Beschäftigten, das nach Rentenbeginn erbracht wird, hat die Arbeitsgruppe "Hinzuverdienstgrenzen" (AGHZVG) zusammenfassend folgende Grundsätze beschlossen (ISRV:NI:AGHZVG 2/2008 3):

a) Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt stellt - unabhängig von der beitragsrechtlichen Behandlung - Arbeitsentgelt i. S. von § 14 SGB 4 dar und ist damit grundsätzlich als Hinzuverdienst zu berücksichtigen.

b) Wurde das Beschäftigungsverhältnis vor Rentenbeginn beendet und wird hieraus nach Rentenbeginn einmalig gezahltes Arbeitsentgelt (z. B. eine Urlaubsabgeltung) erzielt, liegt kein Hinzuverdienst i. S. des § 96a SGB 6 vor. Es handelt sich nicht um ein Arbeitsentgelt aus einem Beschäftigungsverhältnis, das nach Rentenbeginn bestanden hat.

c) Besteht nach Rentenbeginn noch ein Beschäftigungsverhältnis und wird hieraus einmalig gezahltes Arbeitsentgelt erzielt, liegt Hinzuverdienst i. S. des § 96a SGB 6 vor. Das einmalig gezahlte Arbeitsentgelt ist dem Monat zuzuordnen, für den es bescheinigt wird. Die (beitragsrechtliche) Meldung ist lediglich als Indiz für das Vorliegen eines Hinzuverdienstes zu werten.

d) Wurde das Beschäftigungsverhältnis nach Rentenbeginn beendet und wird hieraus nach Beschäftigungsaufgabe einmalig gezahltes Arbeitsentgelt erzielt, liegt Hinzuverdienst i. S. des § 96a SGB 6 vor. Das einmalig gezahlte Arbeitsentgelt ist dem Monat zuzuordnen, für den es bescheinigt wird. Die (beitragsrechtliche) Meldung ist lediglich als Indiz für das Vorliegen eines Hinzuverdienstes zu werten.

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_96AR2.1

von
Helmut Lange

Danke und wie wirkt sich das aus?
Darf man nicht einmalig doppelt soviel?
Oder auf 2 Monate verteilt?

MFG

Alles wird Gut

von
Helmut Lange

Zitiert von: RFn
Was den nun ja oder nein?Die Antwort von -_- sagt etwas anderes.

Und wenn Sie Ihre Anfrage noch mehrmals einstellen: Auch die Experten machen spätestens um 17.00 Uhr Feierabend.

In früheren Beiträgen war zu lesen, dass Zahlungen des Arbeitgebers, die aus Zeiträumen vor Rentenbeginn resultieren, keinen Hinzuverdienst darstellen.

von
Helmut Lange

Zitiert von: -_-
Zweimal im Jahr darf die monatliche Hinzuverdienstgrenze überschritten werden. Trift das bei mir zu? Allerdings gilt hier eine Obergrenze: Der Hinzuverdienst darf nicht höher sein als der doppelte Grenzbetrag. Es wird die anteilige Rente gezahlt, deren monatliche Hinzuverdienstgrenze eingehalten wird. Wird die jeweils höchste Hinzuverdienstgrenze überschritten, kommt es solange zu einem Ruhen der Rente, bis der Hinzuverdienst wieder eine der Grenzen unterschreitet.
:P
Zitiert von: Helmut Lange

Ich habe heute Bescheid von meinem Arbeitger bekommen, dass mir noch 650 € aus alten Überstunden überwiesen werden. Hat das negative Folgen für meine Rente?

Für die Berücksichtigung von einmalig gezahltem Arbeitsentgelt (wie z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) bei abhängig Beschäftigten, das nach Rentenbeginn erbracht wird, hat die Arbeitsgruppe "Hinzuverdienstgrenzen" (AGHZVG) zusammenfassend folgende Grundsätze beschlossen (ISRV:NI:AGHZVG 2/2008 3):

a) Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt stellt - unabhängig von der beitragsrechtlichen Behandlung - Arbeitsentgelt i. S. von § 14 SGB 4 dar und ist damit grundsätzlich als Hinzuverdienst zu berücksichtigen.

b) Wurde das Beschäftigungsverhältnis vor Rentenbeginn beendet und wird hieraus nach Rentenbeginn einmalig gezahltes Arbeitsentgelt (z. B. eine Urlaubsabgeltung) erzielt, liegt kein Hinzuverdienst i. S. des § 96a SGB 6 vor. Es handelt sich nicht um ein Arbeitsentgelt aus einem Beschäftigungsverhältnis, das nach Rentenbeginn bestanden hat.

c) Besteht nach Rentenbeginn noch ein Beschäftigungsverhältnis und wird hieraus einmalig gezahltes Arbeitsentgelt erzielt, liegt Hinzuverdienst i. S. des § 96a SGB 6 vor. Das einmalig gezahlte Arbeitsentgelt ist dem Monat zuzuordnen, für den es bescheinigt wird. Die (beitragsrechtliche) Meldung ist lediglich als Indiz für das Vorliegen eines Hinzuverdienstes zu werten.

d) Wurde das Beschäftigungsverhältnis nach Rentenbeginn beendet und wird hieraus nach Beschäftigungsaufgabe einmalig gezahltes Arbeitsentgelt erzielt, liegt Hinzuverdienst i. S. des § 96a SGB 6 vor. Das einmalig gezahlte Arbeitsentgelt ist dem Monat zuzuordnen, für den es bescheinigt wird. Die (beitragsrechtliche) Meldung ist lediglich als Indiz für das Vorliegen eines Hinzuverdienstes zu werten.

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_96AR2.1