Volle EMR + 450 Eurojob

von
M.Thomas

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Startseite Forum Expertenforum Forum Volle EMR und 2 * 6h in der Woche
Volle EMR und 2 * 6h in der Woche
14.11.2016, 18:57
Zitieren
von
Thomas M.
Im Rahmen meiner vollem EMR hätte ich die Möglichkeit einen Minijob anzunehmen bei dem ich allerdings 2x in der Woche jeweils 6 - 6,5 Stunden arbeiten müsste. Bei 10€ Stundenlohn käme ich im Monat auf 7 Arbeitstage und ca. 420 - 450€. Soweit alles OK.
Wie verhält es sich aber mit der Arbeitszeit.. könnte ich da Probleme bekommen da ich ja 6 Stunden arbeiten gehe und nicht wie festgestellt 0-3h tgl. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Was passiert wenn die Knappschaft eine Abfrage macht und rauskommt, das ich mehr als 3 Stunden täglich arbeiten kann ? Die Arbeitszeiten müssen ja im Rahmen des Mindestlohngesetzes festgehalten werden und wären somit nachweisbar.

Soll ich einfach machen... oder "schlafende Hunde wecken" durch einen Anruf bei der Knappschaft und Nachfragen... wobei man sich ja auf tel. Auskünfte nicht verlassen kann.

Jeder erzählt einem was anderes... der eine sagt "kein Problem" solange du bis 450€ verdienst interessiert es keinen... andere sagen "ich wäre da vorsichtig" mit mehr als 3h täglich.

Ich bin irgendwie hin- und hergerissen... aber ich brauch das Geld zum überleben.

von
Alte Kamellen

Was bist du denn für ein Lustiger ?

von
Schorsch

Zitiert von: M.Thomas

Soll ich einfach machen...

Machen Sie es ruhig.
Sie dürfen so viel hinzuverdienen und so lange arbeiten wie sie können.

Die DRV wird Sie schon rechtzeitig darüber informieren, ob Ihre Nebentätigkeit rentenschädlich ist oder nicht und ob eventuell überzahlte Renten erstattet werden müssen.

Diese Serviceleistung ist völlig kostenlos für Sie.

MfG

von
DRV

Lesen Sie sich Ihren Rentenbescheid mal aufmerksam durch.
Da steht nämlich, dass Sie jede Beschäftigung oder Tätigkeit Ihrem zuständigen Rententräger zu melden haben.
Der sozialmedizinische Dienst wird dann prüfen, ob und wie sich Ihre Beschäftigung auf Ihre Rente auswirkt.
Daher sollten Sie sich vor Beginn der Beschäftigung das ok Ihres Rententrägers einholen, wenn Sie Probleme vermeiden wollen.

Experten-Antwort

Hallo Thomas M.,

die Beschäftigungsaufnahme müssen Sie Ihrem Rentenversicherungsträger im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflichten mitteilen.

Ob die Ausübung der Beschäftigung zum Wegfall des Rentenanspruchs führt, kann man nicht pauschal sagen. Die Ausübung einer Beschäftigung mit einer täglichen Arbeitszeit von 6 bis 6,5 Stunden (wenn auch nur an zwei Tagen pro Woche) stellt zunächst mal ein Indiz dafür dar, dass sich Ihre Leistungsfähigkeit wieder gebessert haben könnte. Bei der Beurteilung spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, unter anderem die Art der Tätigkeiten, die Sie verrichten und die festgestellten qualitativen und quantitativen Leistungseinschränkungen. Die ausgeübte Tätigkeit kann einen objektiven Beleg geben, dass relevante, festgestellte Leistungseinschränkungen nicht oder nicht mehr bestehen und eine tägliche Leistungsfähigkeit von mindestens 3 Stunden regelmäßig auch an mehr als 2 Tagen vorliegt. Andererseits kann der Gutachter der Rentenversicherung auch zu dem Schluss kommen, dass die Tätigkeit mit 6 bis 6,5 Stunden aus medizinischer Sicht nicht dauerhaft oder nicht regelmäßig ausgeübt werden kann und daher volle Erwerbsminderung weiterhin vorliegt.