volle EMR nicht verlängert - Was dann?

von
Michael Schröder

Sehr geehrte Damen und Herren,
Zu meiner Person:
- 50% SB unbefristet
- volle EMR bis 09/20
- 41 Jahre Rentenversichert
- Alter 59
- früheste SB Rente in 2Jahren und 8 Monate
- wie üblich ruhend gestellter Arbeitsvertrag mit
AG
- nie arbeitslos gewesen oder Bezug soz. Gelder in
Anspruch genommen
- KG in 2019 bis Beginn EMR für 23 Wochen
- bei Ablehnung Verlängerung wird definitiv ein
Ein/Widerspruch eingereicht

Nun zu meinen Fragen:
1. Wie geht es weiter, wenn die Entscheidung über
Verlängerung Über diesen Zeitraum 09/20 auf
sich warten läßt?
2. Es gibt ja nun mehrere Konstellationen. Arzt
sagt, er würde mich sofort weiter/wieder krank
schreiben.
ALG oder KG beantragen und wenn dann wann?
3. was wäre in meinem diesem Fall die beste
Lösung bei Ablehnung zur Überbrückung bis
endgültig entschieden und was kommt da auf mich
zu?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schröder

von
Siehe hier

Hallo Herr Schröder,
sofern Sie rechtzeitig Ihren Antrag auf Verlängerung Ihrer EM-Rente stellen (ca. 6 Monate vorher, also ungefähr jetzt) und die aktuellen Befunde Ihrer Ärzte beifügen, müssen Sie nicht vom worst case, also es verzögert sich alles, ausgehen.
Wenn Ihnen die Antragsunterlagen noch nicht zugeschickt wurden (das passiert eigentlich automatisch), können Sie den Antrag auch online stellen, aktuelle Arztbefunde schicken Sie dann separat per Post. Es empfiehlt sich, auch den Selbsteinschätzungsbogen auszufüllen (G0115), da Sie hier die Möglichkeit haben, Ihre gesundheitlichen Einschränkungen und dadurch entstehende Auswirkungen aus Ihrer persönlichen Sicht zu schildern.

Sollte es zu einer Verzögerung kommen und Sie nicht bis zum Ablauf 09/2020 eine Weiterbewilligung erhalten, wäre für Sie zunächst erst einmal wieder die Krankenkasse zuständig, da Ihr Krankengeldanspruch nach 23 Wochen offensichtlich noch nicht ausgeschöpft ist.
Ihr Arzt müsste dann darauf achten im Formular „Folgebescheinigung aus sonstigen Gründen“ ankreuzen, damit de KK es dem „Altfall“ zuordnen kann.
Sofern dann ein Weiterbewilligungsbescheid (verspätet) ‚eintrudelt‘, würde das sich mit der Rente überschneidende von der Krankenkasse gezahlte Krankengeld von der DRV erstattet werden (maximal bis zur Höhe der für den sich überschneidenden Zeitraum zur Verfügung stehenden Rente).
Sollte eine Weiterbewilligung abgelehnt werden, haben Sie die Möglichkeit, hiergegen einen Widerspruch einzulegen.
Aber gehen Sie erst einmal einen Schritt nach dem anderen und reichen also zunächst den Antrag auf Weiterbewilligung ein.
Alles Gute!

von
Ohweh

Zitiert von: Siehe hier
Hallo Herr Schröder,
sofern Sie rechtzeitig Ihren Antrag auf Verlängerung Ihrer EM-Rente stellen (ca. 6 Monate vorher, also ungefähr jetzt) und die aktuellen Befunde Ihrer Ärzte beifügen, müssen Sie nicht vom worst case, also es verzögert sich alles, ausgehen.
Wenn Ihnen die Antragsunterlagen noch nicht zugeschickt wurden (das passiert eigentlich automatisch), können Sie den Antrag auch online stellen, aktuelle Arztbefunde schicken Sie dann separat per Post. Es empfiehlt sich, auch den Selbsteinschätzungsbogen auszufüllen (G0115), da Sie hier die Möglichkeit haben, Ihre gesundheitlichen Einschränkungen und dadurch entstehende Auswirkungen aus Ihrer persönlichen Sicht zu schildern.

Sollte es zu einer Verzögerung kommen und Sie nicht bis zum Ablauf 09/2020 eine Weiterbewilligung erhalten, wäre für Sie zunächst erst einmal wieder die Krankenkasse zuständig, da Ihr Krankengeldanspruch nach 23 Wochen offensichtlich noch nicht ausgeschöpft ist.
Ihr Arzt müsste dann darauf achten im Formular „Folgebescheinigung aus sonstigen Gründen“ ankreuzen, damit de KK es dem „Altfall“ zuordnen kann.
Sofern dann ein Weiterbewilligungsbescheid (verspätet) ‚eintrudelt‘, würde das sich mit der Rente überschneidende von der Krankenkasse gezahlte Krankengeld von der DRV erstattet werden (maximal bis zur Höhe der für den sich überschneidenden Zeitraum zur Verfügung stehenden Rente).
Sollte eine Weiterbewilligung abgelehnt werden, haben Sie die Möglichkeit, hiergegen einen Widerspruch einzulegen.
Aber gehen Sie erst einmal einen Schritt nach dem anderen und reichen also zunächst den Antrag auf Weiterbewilligung ein.
Alles Gute!

Der User "Siehe hier" mal wieder - wie so oft - mit falschen Antworten.

Einen Selbsteinschätzungsbogen G0115 im Zuge einer EM-Renteverlängerung gibt es nicht, es gibt lediglich einen Selbsteinschätzungsbogen "R0215" der hier maßgeblich wäre. Eine Reha wollen Sie ja wohl nicht beantragen.

von
Siehe hier

[quote=343502Der User "Siehe hier" mal wieder - wie so oft - mit falschen Antworten.

Einen Selbsteinschätzungsbogen G0115 im Zuge einer EM-Renteverlängerung gibt es nicht, es gibt lediglich einen Selbsteinschätzungsbogen "R0215" der hier maßgeblich wäre. Eine Reha wollen Sie ja wohl nicht beantragen.

[/quote]

Danke für die Korrektur. Sehr aufmerksam von Ihnen!

Experten-Antwort

Hallo Michael Schröder,

wenn Sie den Antrag auf Weiterzahlung ihrer Rente fünf bis sechs Monate vor dem Ablauf dieser Rente stellen, sollte grundsätzlich der Zeitrahmen zur Entscheidung des Rentenversicherungsträgers ausreichen. Wenn sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert hat, können Sie davon ausgehen, dass ihre Rente auch weiter bewilligt wird. Ob die Voraussetzungen für Leistungen anderer Träger (Krankenkasse oder Bundesagentur) nach dem Wegfall ihrer Rente erfüllt sind, können wir in diesem Forum leider nicht beantworten. Hierzu wenden Sie sich bitte direkt an diese Träger.

von
Michael Schröder

Zitiert von: Siehe hier

....Sollte eine Weiterbewilligung abgelehnt werden, haben Sie die Möglichkeit, hiergegen einen Widerspruch einzulegen.

Vielen Dank für Ihre Ausführungen.
D.h. für mich also....Wenn der Worstcase Eintritt, und eine Ablehnung „käme“ - Widerspruch einlegen, Krank schreiben lassen, Krankengeld beziehen, keine entsprechende Meldung an Arbeitsamt.

Habe ich dies richtig zusammen gefasst?

Nochmals herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schröder

von
Bestandsrentner

Zitiert von: Michael Schröder
Sehr geehrte Damen und Herren,
Zu meiner Person:
- 50% SB unbefristet
- volle EMR bis 09/20
- 41 Jahre Rentenversichert
- Alter 59
- früheste SB Rente in 2Jahren und 8 Monate
- wie üblich ruhend gestellter Arbeitsvertrag mit
AG
- nie arbeitslos gewesen oder Bezug soz. Gelder in
Anspruch genommen
- KG in 2019 bis Beginn EMR für 23 Wochen
- bei Ablehnung Verlängerung wird definitiv ein
Ein/Widerspruch eingereicht

Nun zu meinen Fragen:
1. Wie geht es weiter, wenn die Entscheidung über
Verlängerung Über diesen Zeitraum 09/20 auf
sich warten läßt?
2. Es gibt ja nun mehrere Konstellationen. Arzt
sagt, er würde mich sofort weiter/wieder krank
schreiben.
ALG oder KG beantragen und wenn dann wann?
3. was wäre in meinem diesem Fall die beste
Lösung bei Ablehnung zur Überbrückung bis
endgültig entschieden und was kommt da auf mich
zu?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schröder

Hallo was Ich nicht verstehe, Sie schreiben früheste früheste SB Rente in 2 Jahren und 8 Monate.

Nach Ihren Angaben können Sie doch schon bei Annahme Geburt 01.01.1959 im April 2020 in die Rente für Schwerbehinderte gehen.
Der Abschlag von 10,8% ist ja egal da der schon wegen Ihrer derzeitigen EM Rente vorhanden ist.
Und die 35 Jahre haben Sie auch voll.
So war zumindest bis jetzt meine eigene Rechnung für mich.

von
Bestandsrentner

Zitiert von: Bestandsrentner
Zitiert von: Michael Schröder
Sehr geehrte Damen und Herren,
Zu meiner Person:
- 50% SB unbefristet
- volle EMR bis 09/20
- 41 Jahre Rentenversichert
- Alter 59
- früheste SB Rente in 2Jahren und 8 Monate
- wie üblich ruhend gestellter Arbeitsvertrag mit
AG
- nie arbeitslos gewesen oder Bezug soz. Gelder in
Anspruch genommen
- KG in 2019 bis Beginn EMR für 23 Wochen
- bei Ablehnung Verlängerung wird definitiv ein
Ein/Widerspruch eingereicht

Nun zu meinen Fragen:
1. Wie geht es weiter, wenn die Entscheidung über
Verlängerung Über diesen Zeitraum 09/20 auf
sich warten läßt?
2. Es gibt ja nun mehrere Konstellationen. Arzt
sagt, er würde mich sofort weiter/wieder krank
schreiben.
ALG oder KG beantragen und wenn dann wann?
3. was wäre in meinem diesem Fall die beste
Lösung bei Ablehnung zur Überbrückung bis
endgültig entschieden und was kommt da auf mich
zu?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schröder

Hallo was Ich nicht verstehe, Sie schreiben : früheste SB Rente in 2 Jahren und 8 Monate.

Nach Ihren Angaben können Sie doch schon bei Annahme Geburt 01.01.1959 im April 2020 in die Rente für Schwerbehinderte gehen.
Der Abschlag von 10,8% ist ja egal da der schon wegen Ihrer derzeitigen EM Rente vorhanden ist.
Und die 35 Jahre haben Sie auch voll.
So war zumindest bis jetzt meine eigene Rechnung für mich.

Natürlich bei späteren Geburts Beginn verschiebt sich das Datum um ein paar Monate aber niemals um 2 Jahre.

von
Siehe hier

Zitiert von: Michael Schröder
...Habe ich dies richtig zusammen gefasst?...

Ja, richtig zusammengefasst, aber bitte Reihenfolge ändern:
Falls Verzögerung oder Ablehnung, erst zum Arzt (damit das Geld weiter läuft), dann Widerspruch (hierbei die Frist einhalten, die dann im Bescheid steht).

Aber nun genießen Sie erst mal die Ostertage, wenn auch in diesem Jahr ohne große Parties und Feuer, aber immerhin bei schönem !
Alles Gute!

von
Siehe hier

Zitiert von: Bestandsrentner
Nach Ihren Angaben können Sie doch schon bei Annahme Geburt 01.01.1959 im April 2020 in die Rente für Schwerbehinderte gehen.
Der Abschlag von 10,8% ist ja egal da der schon wegen Ihrer derzeitigen EM Rente vorhanden ist.
Und die 35 Jahre haben Sie auch voll.
So war zumindest bis jetzt meine eigene Rechnung für mich. Natürlich bei späteren Geburts Beginn verschiebt sich das Datum um ein paar Monate aber niemals um 2 Jahre.

Stimmt! Das geht ja auch noch. Je nach genauem Geburtsdatum dann vielleicht gleich so beantragen, ab 10/2020, also im direkten Anschluss an die EM-Rente.
Sofern der Geburtstag bis inklusiv 01.08.1959 ist, ist das möglich!

Hier ist der Rentenbeginnrechner dazu:
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SiteGlobals/Forms/RentenBeginnUndHoehenRechner/Rentenbeginn/rentenbeginnrechner_form.html?resourceId=5351ab9c-1ce0-4c18-aad2-febb37414ea3&input_=c5c068f9-4212-42e9-9c4e-284af9bc5978&pageLocale=de&emailText=&Geburtsdatum=02.09.1959&Schwerbehindert.GROUP=1&Bergbau.GROUP=1&submit=Berechnen

von
Siehe hier

ergänzend zur Überlegung "vorgezogene Rente für Schwerbehinderte" statt weiter EM-Rente:

Falls dann noch Urlaubsabgeltungen oder Überstunden oder Abfindungen vom Arbeitgeber auszuzahlen sind, sollte das vor dem 31.12.2020 erfolgen, weil für "Frührente" der erhöhte Freibetrag für 2020 (44.590,00 EUR anstatt 6.300,00 EUR) gilt.

von
Modi1969

Hallo,

der Fragesteller schreibt, er sei 59 Jahre alt und NICHT 1959 geboren -ergo Geburtsjahr 1961. Somit wäre Altersrente für Schwerbehinderte mit 61 Jahren und 6 Monaten möglich (irgendwo in 2021/22). Dies würde wieder zu seinen Angaben passen, dass er noch knapp 2 Jahre bis Altersrente hat.
Wäre er 1959 geboren, wäre schon in 2020 Altersrente denkbar...

von
Siehe hier

Zitiert von: Modi1969
Hallo,

der Fragesteller schreibt, er sei 59 Jahre alt und NICHT 1959 geboren -ergo Geburtsjahr 1961. Somit wäre Altersrente für Schwerbehinderte mit 61 Jahren und 6 Monaten möglich (irgendwo in 2021/22). Dies würde wieder zu seinen Angaben passen, dass er noch knapp 2 Jahre bis Altersrente hat.
Wäre er 1959 geboren, wäre schon in 2020 Altersrente denkbar...

Somit entfällt dann auch erst einmal die Idee mit Urlaubsgeld etc. bis 31.12. ausbezahlen zu lassen :-(

Danke für den Hinweis, dass @Bestandsrentner und ich (voller Euphorie) dann auch noch hier Alter mit 'Baujahr' verwechselt haben!

von
Michael Schröder

Zitiert von: Modi1969
Hallo,

der Fragesteller schreibt, er sei 59 Jahre alt und NICHT 1959 geboren -ergo Geburtsjahr 1961. Somit wäre Altersrente für Schwerbehinderte mit 61 Jahren und 6 Monaten möglich (irgendwo in 2021/22). Dies würde wieder zu seinen Angaben passen, dass er noch knapp 2 Jahre bis Altersrente hat.
Wäre er 1959 geboren, wäre schon in 2020 Altersrente denkbar...

Richtig. März 61 geboren. Früheste SB Rente mit 10,8 % Abzug mit 61 und 6 Monate.
Habe gesehen das ich 8 Monate schrieb. Richtig ist 6 Monate, habe nochmal nachgeschaut. sorry war mein Fehler.

Noch etwas. Muss ich mich bei Verzögerung beim Arbeitgeber melden und dem auch eine Krankenmeldung schicken, oder wer bekommt ausser der Krankenkasse diese?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schröder

von
Siehe hier

Zitiert von: Michael Schröder
Noch etwas. Muss ich mich bei Verzögerung beim Arbeitgeber melden und dem auch eine Krankenmeldung schicken, oder wer bekommt ausser der Krankenkasse diese?

Ordnungshalber bekommt der Arbeitgeber dann auch ein Exemplar, aber mit dem Hinweis, dass Ihr Antrag wegen Weiterbewilligung der EM-Rente noch läuft. Er kann das dann "einfach so" zu Ihren Unterlagen ablegen, und muss auch zunächst weiter nichts unternehmen, da Sie auch keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung (mehr) haben.
Bei ihm sind Sie, was die Krankenkasse etc. betrifft, zunächst erst mal "abgemeldet" (Arbeitsverhältnis 'ruht').

Aber natürlich muss er dann trotzdem wissen, dass Sie auch nach September 2020 nicht wieder zur Arbeit erscheinen, damit er planen kann. Das gilt natürlich auch, wenn Ihre EM-Rente ohne Probleme verlängert wird.

Kleiner Tip am Rande: wenn Sie mit der rechten Maustaste auf "Drucken" gehen, können Sie "Ihren" Beitrag mit den gesammelten Ratschlägen zum späteren nachlesen ausdrucken.

Sonnige Grüße

von
Michael Schröder

Hallo „ von Siehe hier“,
vielen Dank für die netten Ratschläge. So werde ich das im Falle der Fälle machen.

Auch Ihnen sonnige Grüße
Und
Mit freundlichen Grüßen
Michael Schröder

von
Ohje

Zitiert von: Siehe hier

Ordnungshalber bekommt der Arbeitgeber dann auch ein Exemplar, aber mit dem Hinweis, dass Ihr Antrag wegen Weiterbewilligung der EM-Rente noch läuft.

Wieder solche fragwürdigen Tipps!

Nicht "Ordnungshalber" bekommt der AG ein Exemplar, sondern zwingend erforderlich muss dieses dem AG vorgelegt werden. Ein Hinweis auf einen laufenden Antrag auf Weiterbewilligung "muss" man nicht dem AG mitteilen.

von
Achje

Zitiert von: Ohje
Zitiert von: Siehe hier

Ordnungshalber bekommt der Arbeitgeber dann auch ein Exemplar, aber mit dem Hinweis, dass Ihr Antrag wegen Weiterbewilligung der EM-Rente noch läuft.

Wieder solche fragwürdigen Tipps!

Nicht "Ordnungshalber" bekommt der AG ein Exemplar, sondern zwingend erforderlich muss dieses dem AG vorgelegt werden. Ein Hinweis auf einen laufenden Antrag auf Weiterbewilligung "muss" man nicht dem AG mitteilen.

Blödsinn.

von
Nachfrage

Zitiert von: Achje
Zitiert von: Ohje
Zitiert von: Siehe hier

Ordnungshalber bekommt der Arbeitgeber dann auch ein Exemplar, aber mit dem Hinweis, dass Ihr Antrag wegen Weiterbewilligung der EM-Rente noch läuft.

Wieder solche fragwürdigen Tipps!

Nicht "Ordnungshalber" bekommt der AG ein Exemplar, sondern zwingend erforderlich muss dieses dem AG vorgelegt werden. Ein Hinweis auf einen laufenden Antrag auf Weiterbewilligung "muss" man nicht dem AG mitteilen.

Blödsinn.

Und was davon ist Blödsinn? Und warum?

von
Michael Schröder

Hallo zusammen,
habe heute mit meiner KK gesprochen.
Ich habe wohl keinen Anspruch mehr auf Krankengeldbezug.

Begründung: Auch wenn ich bisher erst wenige Wochen KK-Bezug hatte, wird bei vollem EMR Bezug davon ausgegangen, dass man(n) nicht arbeiten kann ergo entsprechend krank ist und dem Arbeitsmarkt somit nicht zur Verfügung steht.
Also auch ohne Geldbezug zählt die Zeit der EMR auf die 72 Wochen- damit wäre ich drüber.
Also ich soll direkt beim Arbeitsamt wenn weiter krank geschrieben ALG1 beantragen ( evtl. auf Nahtlosigkeitsregel), da selbst mein AG wo ich den ruhenden Vertrag habe raus ist.
Um wieder KK Bezugsberechtigt zu sein, müßte ich wieder 6 Monate im Arbeitsleben stehen.?...oder am zweiten Arbeitstag mir ein Bein brechen...grrr
......so ein Mist, da steht man ganz schön alleine im Regen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schröder