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Experten-Antwort

Volle EMR und Zuverdienst eine Gefahr für Verlängerung?

von stic08.03.2013 | 09:00
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10 Antworten

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Hallo. Ich habe gelesen, dass wenn man einen Minijob neben der vollen EMR ausübt (Einhaltung der Stunden und der 450€Grenze) man eher Probleme einer Verlängerung bekommt als ohne Zuverdienst? Wer einen Minijob ausübt, könnte ja vielleicht Teilzeit arbeiten? Ist da was drann. Danke

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1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Eine geringfügige Beschäftigung (bis 450,00 Euro) ist für den Bezug einer Rente wegen Erwerbsminderung in der Regel unschädlich.

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9 Antworten

Neurospasteram 08.03.2013 | 09:07
Ja. Da ist zwar dran. Es gibt immer wieder Fälle wo das berichtet wird. Offiziell wird natürlich immer gesagt das sei kein Problem. Aber die Relaität sieht zumindest in einigen Fällen dann anders aus. Gerasde wenn man beim Verlänergunsgantrag dann zum Gutachter geschickt wird kommt man u.U. dann in Erklöräungsnot. Der Schritt von unter 3 auf über 3 Stunden Erwerbsfähig ist ja nicht sehr gross. Also Vorsicht.
=//=am 08.03.2013 | 09:28
WENN dem so wäre, hätte man vom Gesetzgeber bei einer vollen EM keinen Hinzuverdienst auf Minijob-Basis erlaubt.
Neurospasteram 08.03.2013 | 09:36
Es ist ja auch erlaubt. Trotzdem kann es in bestimmten Fällen zur Überprüfung und letztlich damit auch zur Aberkennung oder Nichtverlänergung der Rente führen. Kann - nicht muss. Jeder ist seines Glückes Schmied und muss selbst entscheiden welches Risiko er mit der Aufnahme eines Jobs eingeht.
Gabyam 08.03.2013 | 15:10
Ich glaube auch, dass man eher Probleme mit einer Verlängerung bekommen kann, wenn man einen Minijob hat. Ich kann das teilweise auch verstehen, denn mit einem Minijob kann man, je nach Job, 14 Stunden. Das sind 2,8 Stunden pro Tag. Da ist es doch kein Wunder, wenn die DRV prüft, ob man nicht vielleicht auch 3 oder mehr Stunden arbeiten kann. Ich gehe das Risiko nicht ein und bin sehr froh und dankbar, dass ich meine EM-Rente durch habe und ich mich nur um meine Gesundheit kümmern kann.
=//=am 08.03.2013 | 16:14
Ich kann ja die Angst von jedem Betroffenen verstehen. Sie ist aber weiterhin meiner Ansicht nach unbegründet. Ich habe jedes Jahr zig Weitergewährungsanträge auf dem Tisch, wovon mindestens 1/3 einen Minijob ausübt. In vielen Fällen wird über die Anträge nur aufgrund vorgelegter aktueller Bescheinigungen entschieden. Ich habe es NOCH NIE erlebt, dass einem EM-Rentner ein Mini-Job zum Verhängnis geworden ist. Leider sind halt einige Rentner aufgrund der niedrigen Rentenhöhe auf einen solchen Mini-Job angewiesen. Dafür gibt es ja auch die Möglichkeit. Schön für diejenigen, die es nicht brauchen. Aber selbst wenn eine ärztliche Untersuchung stattfinden muss, gibt man an, dass ein Minijob ausgeübt wird. Die Stundenzahl wird nicht nachgeprüft.
=//=am 08.03.2013 | 16:14
Ich kann ja die Angst von jedem Betroffenen verstehen. Sie ist aber weiterhin meiner Ansicht nach unbegründet. Ich habe jedes Jahr zig Weitergewährungsanträge auf dem Tisch, wovon mindestens 1/3 einen Minijob ausübt. In vielen Fällen wird über die Anträge nur aufgrund vorgelegter aktueller Bescheinigungen entschieden. Ich habe es NOCH NIE erlebt, dass einem EM-Rentner ein Mini-Job zum Verhängnis geworden ist. Leider sind halt einige Rentner aufgrund der niedrigen Rentenhöhe auf einen solchen Mini-Job angewiesen. Dafür gibt es ja auch die Möglichkeit. Schön für diejenigen, die es nicht brauchen. Aber selbst wenn eine ärztliche Untersuchung stattfinden muss, gibt man an, dass ein Minijob ausgeübt wird. Die Stundenzahl wird nicht nachgeprüft.
Hofmannam 09.03.2013 | 12:34
Auf einem anderen Blatt steht es, daß man als EM-Rentner überhaupt nur schwierig einen Mini-Job bekommt. Falls man dies dem Arbeitgeber angibt, befürchtet der, daß er aufgrund von Arbeitsschutzgesetzen den EM-Rentner u.U. nicht mehr losbekommt.
Moniqueam 16.03.2013 | 16:18
Ich kann dir berühigen dass es mindestens nach meinem erfahrung keine auswirkung auf das weiterbewilligung einer EMR hat. Ich hab seit 2003 einer Voll EMR aufs Zeit wegen Arbeitsmarkt bekommen. Nach meiner scheidung hat das Einkommen nicht gereicht deswegen hab ich neben EMR und Ehegatten unterhalt immer weider welches Mini-Jobs ausgeübt. Als mein Ex das Ehegatten unterhalt nicht mehr zahlt muss ich arbeiten und zwar hab ich ein Vollzeitstelle mit 40 Std. die Woche (unzähliges uberstunden usw.) in der Zeit hab ich nur 1/2 meines EMR bekommen wegen der Hinzuverdienstgrenze. 2 Jahre lang dann ist der verlangerungsantrag fürs EMR gestellt und Tah-dah ich hab die Voll-EMR (arbeitsmarkt beedingt) weider bewilligt fur 3 Jahre und das OHNE ein weiters Ärztliches gutachten. Ich arbeit auf kosten meines Gesundheit und es kann passieren das ich plötzlich komplett AU bin aber solang ich die Zahne zusammen beissen und schuften kann hab ich etwas mehr Geld in der Tasche (brauch ich fürs Medikament usw.) ich verbessere meine Altersrente oder EM-rente falls es im Zukunft nicht mehr geht mit arbeiten. Ich glaube auch die Rentenversicherung ist zufrieden das wegen meiner mut mussen die nur den halfte meine Rente auszahlen (meine Rente ist zwar sehr klein auf Grund langere Selbstandigkeit).
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