< content="">

Volle EMR + Zuverdienst

von
Dean

Ich beziehe seit kurzem eine befristete volle Ewerbsminderungsrente. Nun könnte ich einen Minijob als Verkaufshilfe annehmen. Der Zuverdienst läge bei 450,- Euro im Monat. Ich müsste 60h im Monat arbeiten, allerdings verteilt auf 2 Tage in der Woche. Das wäre für mich auch zu schaffen, da ich die restlichen Tage dann zum erholen hätte..Im Durchschitt wären das 3h pro Tag, wenn man eine 5-Tage Woche zu Grunde legt. Ich möchte ungern Grundsicherungsrente beantragen und den Job gerne annehmen.
Wäre das für die EM-Rente schädlich?
Im Vertrag stünde keine Stundenanzahl sondern nur der Stundenlohn.

von
!!!

Nein, das ist nciht rentenschädlich. Viel Spaß beim Arbeiten.

von
Waldi

Hallo Dean,

ich kenn diese Problematik,
dass es schwierig ist einen Job unter 3 Stunden Tagesarbeitszeit zu finden.
Das eine Rente von vielleicht 600,00 Euro netto
knapp bemessen ist ist auch klar.
Zum Sozialamt gehen ist auch ein Spießrutenlauf, und ist zusätzlich eine
Belastung die gesundheitliche Spuren
hinterläßt.

Eine volle Erwerbsminderungsrente besagt eindeutig unter 3 Stunden Arbeitszeit am Tag,
und unter 15 Stunden die Woche.
Die Diskussionen hierüber sind derer viele in diesem Forum.
DIe Einschätzung Ihres Falles wird von den sozialmedizinischen Dienst des Rententrägers bewertet.
In vielen Augen hat so etwas ein "Geschmäckle", wenn man wieder mehr Stunden arbeiten geht,
andere wiederum sagen auf Kosten der Restgesundheit.

Beraten sie sich vielleicht am besten mit einem Sachbearbeiter in Ihrer zuständigen Rentenstelle.
Hier im Forum können oft immer nur pauschale Aussagen gemacht werden,
da man die einzelnen "Schicksale" nicht näher kennt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren richtigen Wege finden.

Gruß

Waldi

von
interessant

hallo,

es ist wirklich interessant, das sie bereit sind 60 std. im verkauf zu arbeiten. ware auffüllen, kartons schleppen, stundenlanges stehen usw. ziemlich anstrend schon für einen gesunden!
80 std wäre ein halbtagsjob!!
das wird die drv bestimmt sehr freuen, dass sie wieder so fit sind! denn wer 60 std im monat arbeiten kann, kann auch 80 std im monat arbeiten. die 5 std mehr in der woche, schaffen sie dann auch noch mit links!!
glückwunsch dann zur ihrer neuen halben emr.
vielleicht müssen sie aber nur zum gutachter, um ihre leistungsfähigkeit zu überprüfen. pech, wenn dann die rente ganz gestrichen wird.........aber verständlich!
.

von
madmax

Zitiert von: interessant

hallo,

es ist wirklich interessant, das sie bereit sind 60 std. im verkauf zu arbeiten. ware auffüllen, kartons schleppen, stundenlanges stehen usw. ziemlich anstrend schon für einen gesunden!
80 std wäre ein halbtagsjob!!
das wird die drv bestimmt sehr freuen, dass sie wieder so fit sind! denn wer 60 std im monat arbeiten kann, kann auch 80 std im monat arbeiten. die 5 std mehr in der woche, schaffen sie dann auch noch mit links!!
glückwunsch dann zur ihrer neuen halben emr.
vielleicht müssen sie aber nur zum gutachter, um ihre leistungsfähigkeit zu überprüfen. pech, wenn dann die rente ganz gestrichen wird.........aber verständlich!
.

Sehr dratisch formuliert aber ist leider nicht abwegig.....aber man kann auch auf Kosten der Gesundheit arbeiten ....sprich es kommt auch auf die Erkrankung an.....

von
Waldi

Hallo zusammen,

2 Stunden und 59 Minuten pro Tag, dies fünf mal die Woche mal 4 Wochen ergeben für mich
59 Stunden und 40 min im Monat.

Dies ist unter der Arbeitszeit die eine volle Erwebsminderungsrente "in Frage" stellen würde.

Es kommt aber auch auf den Verdienst an,
und der ist bei 450 Euro Brutto nicht rentenschädlich.

Haben sie sich eigentlich mal in die Lage eines Erwerbsminderungsrentner versetzt?
Ich denke das der Großteil oder alle diese Menschen gerne mit gesunden tauschen würden und deren Gesundheit besitzen würden,
um wieder am Leben teilzunehmen oder es spüren
zu können wie ein "normaler".
Schwarze Schafe gibt es überall,
aber bitte pauschalisieren sie nicht arbeitende Erwebsgeminderte als gesunde volle leistungsfähige Menschen,
die auf Kosten der Allgemeinheit leben.

Dean nocheinmal zu Ihrem letzten Satz:

Der Arbeitgeber bekommt auch evtl. einen Fragebogen, wo dann genau nach der Arbeitszeit gefragt wird.

Gruß

Waldi

Experten-Antwort

Den Ausführungen von Waldi schließen wir uns an. Für Bezieher einer Erwerbsminderungsrente ist die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von weniger als 15 Stunden und einem Verdienst bis zu 450,00 Euro im Monat in der Regel unschädlich. Da Sie mit einer Arbeitszeit von 60 Stunden im Monat diese Zeitgrenze überschreiten würden, sollten Sie sich unbedingt vor Aufnahme der Beschäftigung an Ihren Rentenversicherungsträger wenden.

von
Dean

Vielen Dank an Waldi und dem Experten....das hat mir schon sehr weitergeholfen.

@interessant und madnex... was sollen die Unterstellungen? Wenn sie nichts konstruktives in diesem Forum beitragen können, sollten sie fernbleiben. Und bitte niemals jemanden verurteilen den sie 1. nicht kennen und 2. nicht wissen um welche Erkrankung es geht , sprich null Ahnung haben. Danke