Volle Erwebsminderungsrent

von
Navi

Hallo

Ich hab da so ein paar Fragen zur vollen Erwerbsminderungsrente.
Vielleicht vorne weg erst mal meine Vorgeschichte.
Ich bin 2009 an meiner Skoliose operiert und komplette Brust und fast ganze Lendenwirbeslsäule versteift mit 2 Titalstangen.
Seid Juli diesen Jahres bin ich aus der Reha AU entlassen mit BU unter 3 Stunden in meinem Beruf als Friseurin. Ich hatte aus Gesundheitlichengründen vorher schon auf 20 stunden runter gestuft .

Ich wollte aber unbeding noch Arbeiten gehen und mit 33 nicht schon zu Hause sein Im Bericht der Reha war dann im allgemeinen Arbeitsmarkt noch Vollschichtig da ich unbedingt eine Umschulung anstrebene wollte.

Ich bin nun seid Juli Krank geschrieben mit noch einer Chronischen Darmerkrankung die im September diagnostiziert wurde.(colitis ulcerosa)

Ich hatte dan im Oktober ein LTA Antrag gestellt
habe eine 4 Wöchige Arbeitserprobung gemacht mit dem Fazit von der stellvertretung meiner Rehaberatung das Sie für eine Umschulung Schwarz sehen würde mit den Krankheitsbild und der Chronischen Erkrankung des Darms da durch Stress Schübe hervorgerufen werden.

In einem hatte Sie recht das durch Stress auch Schübe kommen mir ging es 10 Tage wärend der Arbeitserprobung nicht gut bin aber immer hingegangen .
Ich glaube somit auch das ich eine Umschulung Gesundheitlich nicht gut schaffen würde.

Nun meine Fragen:

1.
Wenn ich einen Antrag auf Volle Erwerbsminderung stelle würde der abgelehnt werden?

2.
Wenn ich noch mal einen Antrag auf eine Reha beantragen würde auf eine neue Einschätzung und Belastbarkeit für den Arbeitsmarkt würde dieser genehmigt werden?

Liebe Grüße und vielen Dank schon mal

Experten-Antwort

Guten Tag Navi,
auf Ihre beiden Fragen können hier in Forum keine abschließenden Antworten gegeben werden.
Denn sowohl bei einem Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung als auch bei einem Antrag auf Leistungen zur Teilhabe werden die Entscheidungen auf Grundlage der vorhandenen Informationen und Unterlagen einzelfallbezogen getroffen. Da hier insbesondere sozialmedizinische Erwägungen eine entscheidende Rolle spielen und die hier tätigen Experten eben keine Sozialmediziner sind, können diese Entscheidungen hier nicht vorweg genommen werden.
Hier hilft es nur, den entsprechenden Antrag zu stellen und dann die Entscheidung im konkreten Einzelfall abzuwarten.

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