Volle Erwerbsminderungsrente und 450 EUR Job

von
anni

Hallo,

ich beziehe seit letzten Jahr eine volle EM-Rente und hätte jetzt die Möglichkeit, 9 Stunden die Woche verteilt auf drei Tagen zu arbeiten bei max. 30 Stunden im Monat.

Kann mir die volle EM entzogen werden, wenn ich genau 3 h pro Tag arbeite?
Vorraussetzung für den Bezug der vollem EM wäre ja, wenn man nur noch unter 3 h arbeitsfähig wäre.

Falls das mit den genau 3 h in Ordnung wäre, könnte ich auch mal in einem Monat an 4 oder 5 Tagen in der Woche 3 h pro Tag arbeiten und diese Überstunden mir dann zwei Mal im Jahr durch die Regelung, dass man zweimal im Jahr das doppelte hinzuverdienen darf sprich 900,00 EUR auszahlen lassen?
Was ist mir der Rentenversicherungspflicht bei einem 450,00 EUR Job und dem Bezug der vollen EM-REnte zu beachten. Kann man sich dem entziehen? Mein Anspruch ist ja schon festgesetzt worden durch die EM-Rente, oder?

Vielen Dank für die Auskunft

von
W*lfgang

Hallo anni,

lesen Sie diesen, besonders den letzten Beitrag:

https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=46&no_cache=1&tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=27669

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: anni

Kann mir die volle EM entzogen werden, wenn ich genau 3 h pro Tag arbeite?

Ja, das KANN sein, weil:
Zitiert von: anni

Vorraussetzung für den Bezug der vollem EM wäre ja, wenn man nur noch unter 3 h arbeitsfähig wäre.

Ob Ihr zuständiger DRV-Sachbearbeiter diese Regelung streng oder großzügig auslegt, kann von hier aus nicht beurteilt werden.

Denkbar wäre sogar, dass man Sie zunächst gewähren lässt und Ihnen hinterher vorhält, dass Sie durch Ihren Arbeitsumfang selbst bewiesen haben, dass sie nicht (mehr) vollständig erwerbsgemindert sind.

Möglich ist Vieles.

Ich persönlich würde dieses Risiko wegen ein paar Minuten zusätzlicher Arbeitszeit auf gar keinen Fall eingehen.
Dafür habe ich zu lange um meine BU-Rente kämpfen müssen.

Wenn Sie garantiert auf der sicheren Seite sein wollen, sollte Ihre tägliche Arbeitszeit 2,75 Stunden nicht überschreiten.

Mehr wäre russisches Roulette.

von Experte/in Experten-Antwort

Entscheidend für die Beurteilung ist das festgestellte Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Liegt dieses Leistungsvermögen unter drei Stunden täglich, wird Ihre Rente wegen voller Erwerbsminderung allein aus medizinischen Gründen gezahlt. Für die weitere Rentenzahlung ist hier das erzielte Arbeitsentgelt maßgebend. Wird die Hinzuverdienstgrenze von 450 EUR im Monat nicht überschritten, wird die Rente in voller Höhe weitergezahlt. Eine Beschäftigung von mehr als drei Stunden täglich ist hier auf Kosten der Restgesundheit grundsätzlich möglich.
Wurde ein Leistungsvermögen von drei bis unter sechs Stunden festgestellt, handelt es sich um eine sogenannte Arbeitsmarktrente. Diese Rente wegen voller Erwerbsminderung wird nur gezahlt, da Sie keinen Ihrem Restleistungsvermögen entsprechenden Arbeitsplatz inne haben. Eine Beschäftigung im Umfang von drei Stunden und mehr täglich führt im Ergebnis dazu, dass Sie einen Ihrem Leistungsvermögen entsprechenden Arbeitsplatz inne haben. Die Rente kann dann nur noch in Höhe einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung gezahlt werden.
Eine erneute Gesundheitsprüfung ist für die Zukunft in beiden Fällen immer möglich.
Ein zweimaliges Überschreiten der Hinzuverdienstgrenze bis zum doppelten ist ohne Rentenkürzung möglich.
Bei neu aufgenommenen Minijobs gilt grundsätzlich Versicherungspflicht. Von Ihrem Gehalt wird ein Eigenanteil zum vollen Rentenversicherungsbeitrag einbehalten. Sie können jedoch gegenüber dem Arbeitgeber erklären, dass Sie auf die Versicherungspflicht verzichten.

von
Janathan

Frührente und Arbeit passt nie so richtig zusammen.

Interessant finde ich immer wieder, wie sich die Erwerbsgeminderten an die Höchstgrenzen der zulässigen Arbeitszeiten herantasten.

Dabei drängt sich die Frage, warum jemand, der 3,75 Stunden pro Tag arbeiten kann, angeblich keine 3 Stunden schafft, regelrecht auf.

In meinem Bekanntenkreis gibt es einen "teilweise Erwerbsgeminderten", der jeden Tag exakt 5 Std. und 55 Minuten arbeitet.
Aber 6 Stunden schafft er angeblich nicht?

Wer das glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die DRV-Verantwortlichen merken, dass der Begriff "Erwerbsminderung" neu definiert werden muss.

Und das alles nur deshaslb, weil manche Frührentner ein Maximum an Hinzuverdienst erzielen wollen, anstatt sich vorsorglich mit etwas weniger zu begnügen.

von
anton

Zitiert von: Janathan

Frührente und Arbeit passt nie so richtig zusammen.

Interessant finde ich immer wieder, wie sich die Erwerbsgeminderten an die Höchstgrenzen der zulässigen Arbeitszeiten herantasten.

Dabei drängt sich die Frage, warum jemand, der 3,75 Stunden pro Tag arbeiten kann, angeblich keine 3 Stunden schafft, regelrecht auf.

In meinem Bekanntenkreis gibt es einen "teilweise Erwerbsgeminderten", der jeden Tag exakt 5 Std. und 55 Minuten arbeitet.
Aber 6 Stunden schafft er angeblich nicht?

Wer das glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die DRV-Verantwortlichen merken, dass der Begriff "Erwerbsminderung" neu definiert werden muss.

Und das alles nur deshaslb, weil manche Frührentner ein Maximum an Hinzuverdienst erzielen wollen, anstatt sich vorsorglich mit etwas weniger zu begnügen.

Im Prinzip haben Sie recht....!

Warum sind dann Minijobs auf 450 Euro Basis gesetzlich erlaubt......um den Erwerbsrentenr eine Strick daraus zu drehen wenn er einen annimmt?

Klar muss man nicht alles ausreizen.....aber so schlau sollte eigentlich jeder sein steht ja alles im Rentenbescheid!

Die Rente ist in den meisten Fällen nicht üppig.....da porbiert sicherlich der Ein oder Andere auf erlaubter Basis seine Rente aufzustocken...oder soll er besser Grundsicherung beziehen?

MfG

Anton

von
Schorsch

Zitiert von: anton

Warum sind dann Minijobs auf 450 Euro Basis gesetzlich erlaubt......um den Erwerbsrentenr eine Strick daraus zu drehen wenn er einen annimmt?

Sofern sich der EM-Rentner an die gesetzlich definierten Zeitgrenzen hält, wird ihm auch kein "Strick gedreht".

Wer jedoch angeblich nicht dazu in de Lage ist, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten, nach Rentenbewilligung aber täglich 2 Std. 59 Minuten (oder von mir aus auch 2 Std. 45 Min) arbeiten geht, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann unangenehme Fragen gestellt werden.

(Das Gleiche gilt natürlich auch sinngemäß für teilweise Erwerbsgeminderte mit einem Leistungsvermögen von unter 6 Stunden!)

von
Anton

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: anton

Warum sind dann Minijobs auf 450 Euro Basis gesetzlich erlaubt......um den Erwerbsrentenr eine Strick daraus zu drehen wenn er einen annimmt?

Sofern sich der EM-Rentner an die gesetzlich definierten Zeitgrenzen hält, wird ihm auch kein "Strick gedreht".

Wer jedoch angeblich nicht dazu in de Lage ist, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten, nach Rentenbewilligung aber täglich 2 Std. 59 Minuten (oder von mir aus auch 2 Std. 45 Min) arbeiten geht, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann unangenehme Fragen gestellt werden.

(Das Gleiche gilt natürlich auch sinngemäß für teilweise Erwerbsgeminderte mit einem Leistungsvermögen
von unter 6 Stunden!)

Schorsch......wie soll er den dann auf 450 Euro kommen .....wenn er gerade den Mindestlohn bekommt.......aber ja das ist eine andere Geschichte....

Kennen Sie verlässliche Statistiken wieviele E-Renter einem Minijob nachgehen.......außerdem gitbt es doch da noch die Definiton "auf Kosten der Gesundheit"......außerdem kann einer vielleicht in 3 h soviel richten wie ein anderer in 1,5 h-----auch so eine Sache.....die wohl eine Rollee spielen sollte!

Anton

von
Schorsch

Zitiert von: Anton

Schorsch......wie soll er den dann auf 450 Euro kommen .....wenn er gerade den Mindestlohn bekommt

Dafür muss er an durchschnittlich 22 Arbeitstagen pro Monat jeweils 2,4 Stunden arbeiten.
Außerdem wird ja niemand dazu gezwungen, genau 450 Euro zu verdienen.

Zitiert von: Anton

.......aber ja das ist eine andere Geschichte....

Stimmt!

Zitiert von: Anton

außerdem gitbt es doch da noch die Definiton "auf Kosten der Gesundheit"......

Stimmt auch.
Allerdings müsste das vom sozialmedizinischen Dienst der DRV festgestellt werden, da ein Attest des Hausarztes als Nachweis nicht ausreicht.

von
Schorsch

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: Anton

Schorsch......wie soll er den dann auf 450 Euro kommen .....wenn er gerade den Mindestlohn bekommt

Dafür muss er an durchschnittlich 22 Arbeitstagen pro Monat jeweils 2,4 Stunden arbeiten.
Außerdem wird ja niemand dazu gezwungen, genau 450 Euro zu verdienen.

......und wenn er mehr bekommt als den Mindestlohn, muss er sogar noch weniger für 450 Euro arbeiten.

von
Anton

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: Anton

Schorsch......wie soll er den dann auf 450 Euro kommen .....wenn er gerade den Mindestlohn bekommt

Dafür muss er an durchschnittlich 22 Arbeitstagen pro Monat jeweils 2,4 Stunden arbeiten.
Außerdem wird ja niemand dazu gezwungen, genau 450 Euro zu verdienen.

Zitiert von: Anton

.......aber ja das ist eine andere Geschichte....

Stimmt!

Zitiert von: Anton

außerdem gitbt es doch da noch die Definiton "auf Kosten der Gesundheit"......

Stimmt auch.
Allerdings müsste das vom sozialmedizinischen Dienst der DRV festgestellt werden, da ein Attest des Hausarztes als Nachweis nicht ausreicht.

Hallo Schorsch!

Wenn diese Definiton schon im Rentenbescheid steht wie schaut es dann aus?

Also um es genauer zu erklären.....Person A bekommt zuerst eine BU-Rente .......mit im Rentenbescheid stehenden obigen Formulierung.....Person A hört dann irgendwann ganz auf und die BU-Rente wird anstandslos in eine Eu-Rente um gewandelt.....beide Rentenformen waren und sind immer unbefristet!

Wird hier vom Rententräger dann anders gehandelt .....wenn eben obenbesagte Formulierung verwendet wurde.....?

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Über eine weitere Antwort würde ich mich freuen!

MfG

Anton

von
Schorsch

Zitiert von: Anton

Wenn diese Definiton schon im Rentenbescheid steht wie schaut es dann aus?

Also um es genauer zu erklären.....Person A bekommt zuerst eine BU-Rente .......mit im Rentenbescheid stehenden obigen Formulierung.....Person A hört dann irgendwann ganz auf und die BU-Rente wird anstandslos in eine Eu-Rente um gewandelt.....beide Rentenformen waren und sind immer unbefristet!

Wird hier vom Rententräger dann anders gehandelt .....wenn eben obenbesagte Formulierung verwendet wurde.....?

Ich verstehe Ihre Frage nicht.
Für "BU-Rentner" gibt es doch gar keine "unter 3 Stunden-Regelung".

Ich beziehe ebenfalls eine BU-Rente nach altem Recht, weil ich weder meinen letzten Hauptberuf noch eine zumutbare Verweisungstätigkeit ausüben kann.

Auf dem ALLGEMEINEN Arbeitsmarkt bin ich aber noch vollschichtig leistungsfähig.
Das heißt, ich dürfte ganz offiziell ganztags arbeiten gehen, ohne meine BU-Rente zu gefährden, solange ich meine individuelle Hinzuverdienstgrenze von derzeit 1.700 Euro brutto nicht überschreite.

Würde meine BU-Rente irgendwann in eine Rente wegen voller Erwerbsminderung umgewandelt, dann dürfte ich auch nur noch maximal 450 Euro pro Monat hinzuverdienen, bei einer Arbeitszeit von unter 3 Stunden täglich.

von
W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Wer jedoch angeblich nicht dazu in de Lage ist, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten, nach Rentenbewilligung aber täglich 2 Std. 59 Minuten (oder von mir aus auch 2 Std. 45 Min) arbeiten geht, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann unangenehme Fragen gestellt werden.
Schorsch,

es geht doch noch immer nicht darum, ob jemand 2 / 3 / 4 Std. noch arbeiten _geht_, sondern ob er es per med. Feststellung überhaupt noch _könnte_.

Und wenn sich der einbeinige Gerüstbauer noch 1x die Woche 8 Std. am Tag mit dem verbliebenen linken Arm das Gerüst an der Elbchaussee nach oben hangelt (bei 450 EUR versteht sich ;-)) ...diese 3-Std.-Grenze scheint für die meisten Nachfragenden das absolute Nonplusultra zu sein, vergessen aber, das sie bereits bei einer 1-Std.-Tätigkeit durch Nachprüfung aus dem Rentennetz fallen können.

Natürlich wird der *Bammel größer/eine Nachprüfung wahrscheinlicher, je näher man sich der 3-Std-Grenze nähert - und, was ist aus rein rechtlicher Sicht damit gewonnen, wenn man die Gedanken des Bearbeitenden/seine Einstellung dazu nicht vorsehen kann?

Gruß
w.

von
anton

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Wer jedoch angeblich nicht dazu in de Lage ist, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten, nach Rentenbewilligung aber täglich 2 Std. 59 Minuten (oder von mir aus auch 2 Std. 45 Min) arbeiten geht, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann unangenehme Fragen gestellt werden.
Schorsch,

es geht doch noch immer nicht darum, ob jemand 2 / 3 / 4 Std. noch arbeiten _geht_, sondern ob er es per med. Feststellung überhaupt noch _könnte_.

Und wenn sich der einbeinige Gerüstbauer noch 1x die Woche 8 Std. am Tag mit dem verbliebenen linken Arm das Gerüst an der Elbchaussee nach oben hangelt (bei 450 EUR versteht sich ;-)) ...diese 3-Std.-Grenze scheint für die meisten Nachfragenden das absolute Nonplusultra zu sein, vergessen aber, das sie bereits bei einer 1-Std.-Tätigkeit durch Nachprüfung aus dem Rentennetz fallen können.

Natürlich wird der *Bammel größer/eine Nachprüfung wahrscheinlicher, je näher man sich der 3-Std-Grenze nähert - und, was ist aus rein rechtlicher Sicht damit gewonnen, wenn man die Gedanken des Bearbeitenden/seine Einstellung dazu nicht vorsehen kann?

Gruß
w.

Hallo Schorsch, hallo Wolfgang!

Nochmals meine Frage!

Um es klar und deutlich zu fromulieren!

Ich beziehe eine unbefristet EU-Rente......die zuvor eine BU-Rente war, da ich nocht einen Arbeitsplatz inne hatte......im Rentenbescheid stand aber das ich "auf Kosten meiner Gesundheit arbeite und bei Aufgabe....Anspruch auf EU-Rente habe"!

Nun also noch mal

Selbst wenn ich 3 h und mehr arbeiten würde bzw. könnte....wäre meine Leistungsfähigkeit eben nie die eines Gesunden....also wird dies nun in solch einem Fall anders gehandhabt oder nicht?!(bezogen auf Kosten der Gesundheit?)

MfG

Anton

von
W*lfgang

Zitiert von: anton
Selbst wenn ich 3 h und mehr arbeiten würde bzw. könnte....wäre meine Leistungsfähigkeit eben nie die eines Gesunden....also wird dies nun in solch einem Fall anders gehandhabt oder nicht?!(bezogen auf Kosten der Gesundheit?)
anton,

wie Sie richtig erkannt haben, kommt es auf die festgestellte 'Leistungsfähigkeit' an - nicht wie 'Arbeitstätigkeit auf Kosten der eigenen Gesundheit' ausgeübt wird.

Wurde hier in einem inhaltlich ähnlichem Beitrag gerade erneut thematisiert, was so genannte Zeitgrenzen betrifft:

https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=46&no_cache=1&tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=28493&tx_mmforum_pi1[pageret]=1

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

Natürlich wird der *Bammel größer/eine Nachprüfung wahrscheinlicher, je näher man sich der 3-Std-Grenze nähert - und, was ist aus rein rechtlicher Sicht damit gewonnen, wenn man die Gedanken des Bearbeitenden/seine Einstellung dazu nicht vorsehen kann?

Ich schätze Ihren Sachverstand und bin mir sicher, dass wir beide irgendwie das Gleiche meinen aber immer wieder aneinander vorbeireden.

Ich bin mir auch sicher, dass die hier abgegebenen Antworten alles andere als befriedigend für die "hinzuverdienenden EM-Rentner" sind, da sie nicht das aussagen, was die meisten von ihnen gerne lesen möchten. Nämlich:

"Macht euch keine Sorgen. Zeitbeschränkungen interessieren bei 450 Euro-Jobs tatsächlich nicht".

Mit Ihrem Hinweis, dass man bereits mit 1 Arbeitstunde täglich ein Überprüfungsverfahren auslösen kann, dürften manche Mitleser nun noch verwirrter sein als vorher.
Gingen sie doch bisher davon aus, dass man ohne weiteres 3 bzw. 6 Stunden pro Tag arbeiten darf, ohne Nachprüfungen befürchten zu müssen.

Ich will dieses Thema jetzt nicht noch komplizierter machen, als es ohnehin schon zu sein scheint.
Deshalb halte ich jetzt meine "Klappe" und gehe Abendbrot essen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes, wohlverdientes Wochenende!;-)

von
W*lfgang

Hallo Schorsch,

im Grunde meinen wir beide das Gleiche - JEDE/R muss bei Aufnahme einer Tätigkeit bei EM-Rente Gefahr laufen, nicht völlig unbehelligt zu bleiben. Aber/und andererseits schon beim leisen Zucken im selbständigen Nagelstudie/5400 EUR drüber manikürt zu werden ;-)

Wichtig ist: Betroffene müssen _vorher_, mal nachfragen, wie in Ihrer Situation die 'eigene' DRV das wertet!

Gruß
w.

von
anton

Zitiert von: W*lfgang

Hallo Schorsch,

im Grunde meinen wir beide das Gleiche - JEDE/R muss bei Aufnahme einer Tätigkeit bei EM-Rente Gefahr laufen, nicht völlig unbehelligt zu bleiben. Aber/und andererseits schon beim leisen Zucken im selbständigen Nagelstudie/5400 EUR drüber manikürt zu werden ;-)

Wichtig ist: Betroffene müssen _vorher_, mal nachfragen, wie in Ihrer Situation die 'eigene' DRV das wertet!

Gruß
w.

Schön geschrieben Wolfgang......nur bekommt man da z.b. von einer DRV Berlin auch eine vernünftige belastbare Aussage und dies dann am Besten wohl noch schriftlich?

Ich glaube nicht .....wenn wie hier von Euch geschrieben wurde, dass eine Ausslegunssache des einzelnen DRV Sachbearbeiters ist.....wenn der dann noch wechselt......bzw. von einer DRV Berlin ständige Nachprüfungen mit Selbstauskunftsfragebogen stattfinden und bein andern Rententräger dies nicht der Fall ist.......wenn es eine DRV gibt sollte es auch ein einheitliche Handhabe geben!

MfG

Anton

von
Schorsch

Zitiert von: anton

.......wenn es eine DRV gibt sollte es auch ein einheitliche Handhabe geben!

Das sehe ich auch so.

MfG

von
W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
quote="anton"].......wenn es eine DRV gibt sollte es auch ein einheitliche Handhabe geben!
sehe ich auch so. MfG[/quote]...schön wäre es, wenn es dazu einheitliche Richtlinien geben würde - aber, die _Einheit der DRV_ besteht nur auf dem Papier, intern herrscht weiter 'Zickenkrieg' ...ist ja auch nur 10 Jahre her, in allen Auslegungsfragen eine _Einheit_ zu finden - als Berater vor Ort könnten Sie kotzen, jedes 'Befinden' der unterschiedlichen DRV'n im Blick haben zu müssen ;-)

Gruß
w.