Volle Erwerbsunfähig Rückwirkend nach 5 Jahre

von
Blauerblitz

Hallo, ich bitte herzlich um Hilfe

Meine Frage steht unten

Vorgeschichte

Hinweis Ich Lag 3 Jahre im Krankenhaus!!!

Bitte klart mich auf... BITTE.

Ich wurde am 05.11.2011 krankgeschrieben
Nach 4 Wochen bekam ich Krankengeld von der KK
dies lief 78 Wochen.

Zusätzlich wurde 2012 die Rente beantragt

Dann 1 Jahr Arbeitslosengeld 2013 bis 2014

Dann Harz 4 Jahr 2014 bis zur Rente

Die volle Erwerbsunfähig Rente am 2017 erhalten
Rückwirkend

Achtung ich habe kein Geld bekommen erst ab dem 2016 bekam ich Geld auf meine Konto

Das Rente Geld ca. 2012 bis 2016 bekam das Agentur fur Arbeit / Jobcenter! Rückwirkend nach Bewilligung

Die Rente wurde 2017 auf Zeit Bewilligt!

Jetzt meine Frage

2020 bekam ich nun Post von Finanzamt wegen Steuer wegen Rente 2013

Und nein es ist kein Tipp Fehler
Bescheid Finanzamt 2013

Rente ab 2017 auf Zeit und ab 2018 Dauer Rente

Ah. Was wie....????

Wie gehst das ich hatte 2013 keine Rente...

Nun soll die Rente die ich Nichte bekommen habe versteuern....

Bitte klart mich auf....

von
Blauerblitz Tipp Fehler

Achtung ich habe kein Geld bekommen erst ab dem 2016 bekam ich Geld auf meine Konto

Nicht 2016 sondern 2017 !!!,

von
PeterT

Schau doch in deinen Rentenbescheid. Da steht ab wann die Rente gilt.

Ich VERMUTE ( weil Rückwirkend ) ab 2011.

Deine Rente wurde zwar mit der KK, dem AA, und dem Jobcenter verrechnet, aber dennoch warst du schon Rentner. Auch wenn die Nachzahlung nicht an dich ausgezahlt wurde.

Daher, so denke ich, ist das mit dem Finanzamt richtig.

von
Siehe hier

Hallo Blauerblitz,

bitte nicht in Panik geraten!!

Wenn eine Erwerbsminderungsrente rückwirkend bewilligt wird, ist sie steuerpflichtig für das Jahr, für das sie rückwirkend bezahlt wird.

Denn zuvor Krankengeld, Arbeitslosengeld I oder II, oder Übergangsgeld bezahlt wurde und sich dadurch nun Zeiträume mit der rückwirkend bewilligten Rente überschneiden, gilt die Rente als durch diese Leistungen "erfüllt".

Entsprechend haben Sie eine Steuererklärung abzugeben für den Zeitraum ab Bewilligung der Rente (2013). Das bedeutet nicht zwingenderweise, dass Sie auch tatsächlich Steuern bezahlen müssen. Das hängt von der Höhe Ihrer Renteneinkünfte ab.

Da es sich hier um ein Rentenforum handelt, können hier keine weiteren detaillierten Informationen gegeben werden.

Außer dem Ratschlag, dass Sie mit Ihren sämtlichen Unterlagen (also die Bescheinigungen, was Sie an Krankengeld, ALG I und II in den Jahren erhalten haben und auch Ihren Rentenbescheid mit dem Bescheid über die Verrechnung - außerdem die "üblichen Belege, die Sie sonst auch als Arbeitnehmer ansetzen konnten, wie Versicherungen etc.) direkt zum Finanzamt gehen. Die Mitarbeiter dort helfen Ihnen dann beim korrekten Eintragen der Beträge.
Alternativ haben Sie die Möglichkeit, zu einem Lohnsteuerhilfeverein zu gehen (Kostenpflichtig - kann aber beim FA geltend gemacht werden).

von
Maximal verwirrt

Grundsätzlich sind die Renten nach dem Zuflussprinzip den Finanzämtern zu melden, das heißt, es ist steuerrechtlich nicht relevant für welchen Zeitraum eine Rente gezahlt wird; stattdessen ist ausschlaggebend zu welchem Zeitpunkt eine Zahlung dem Versicherten zugegangen ist.

Eine Ausnahme vom Zuflussprinzip bildet die Abrechnung eines Erstattungsanspruches:
Bei Abrechnung eines Erstattungsanspruchs werden die an Sozialleistungsträger erstatteten Nachzahlungsbeträge sowie die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die der Leistung zu Grunde liegen, den Zeiträumen zugeordnet, für die sie gezahlt wurden.
Hintergrund ist der, dass steuerrechtlich davon ausgegangen wird, dass diese Leistungen rechtzeitig ausgezahlt wurden. Die Rentenleistung ersetzt in diesen Fällen die vorhergehende Sozialleistung. Daher wird der Teil der abgerechneten Nachzahlungen, welche an einen Sozialträger für die Kalenderjahre zuvor erstattet worden ist, auch diesen Jahren zugeordnet.
Der Teil der Nachzahlung, der nicht auf eine erstattungsberechtigte Stelle entfällt (z.B. Nachzahlung an Versicherten selbst), gilt mit dem Zeitpunkt der Abrechnung des Erstattungsanspruches als ausgezahlt. Hier greift dann wieder das sogenannte Zuflussprinzip.

von
Klartext

An den Antworten merkt man, dass man sich mit steuerrechtlichen Fragen nicht an ein Rentenforum wenden sollte.
Umgekehrt kommt man ja auch nicht auf die Idee, sich mit rentenrechtlichen Fragen an das Finanzamt oder einen Steuerberater zu wenden.
Nur weil man sich das Geld für einen Steuerberater sparen will, kann und muss einem die Rentenversicherung keine steuerrechtlichen Fragen beantworten.
An den immer wiederkehrenden steuerrechtlichen Fragen merkt man, dass es echt schwer zu sein scheint, das zu verstehen!

von
Unsinn

Zitiert von: Klartext
An den Antworten merkt man, dass man sich mit steuerrechtlichen Fragen nicht an ein Rentenforum wenden sollte.
Umgekehrt kommt man ja auch nicht auf die Idee, sich mit rentenrechtlichen Fragen an das Finanzamt oder einen Steuerberater zu wenden.
Nur weil man sich das Geld für einen Steuerberater sparen will, kann und muss einem die Rentenversicherung keine steuerrechtlichen Fragen beantworten.
An den immer wiederkehrenden steuerrechtlichen Fragen merkt man, dass es echt schwer zu sein scheint, das zu verstehen!

User @siehe hier gibt ja zu allen Themen seine häufig leider auch falschen Statements ab. Hat wohl ein chronisches Mitteilungsbedürfnis.

Experten-Antwort

Hallo Blauerblitz,

Sie haben im Prinzip schon die richtigen Antworten bekommen. Der Anspruch auf EM-Rente besteht ab dem im Rentenbescheid genannten Beginn. Auch die Beträge, die nachträglich mit den anderen Leistungsträgern abgerechnet wurden (Krankengeld etc.) sind damit steuerrechtlich "Rente". Sie können eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt anfordern, entweder online ( http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Steuerbescheinigung ) oder bei Ihrem zuständigen RV-Träger. Für weitere Fragen zu Einzelheiten der Besteuerung wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt.