Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.
Ein paar Wochen Urlaub vs. 12 Jahre EMR... Das größte Problem haben aber diejenigen, welche so eine Rente entzogen oder nicht verlängert bekommen obwohl sich NICHTS verändert hat. Bedenken Sie, die RV spielt immer"Schätzen Sie mal"(da nach unserer EINSCHÄTZUNG). Viele haben nicht mal einen relativ leichten und zeitlich überschaubaren Minijob gehabt, weil nichts ging und dann soll es sofort das volle Fahrwasser sein. Gesunde haben es auch leichter und stecken derartige Veränderungen anders weg. Hätten Sie wenigstens behinderte Langzeitarbeitslose geschrieben dann wåre ich bei Ihnen. Aber normale Alos ohne Einschränkung finden oft was, die Kranken können dies und das nicht und verharren dadurch leider länger im System. Zwischen arbeiten können und Arbeit haben ist immer noch ein Unterschied.Ist krass was die DRV da macht.Die DRV hat nur gesetzliche Vorschriften umzusetzen und behutsame Widereingliederungsmaßnahmen gehören nunmal nicht dazu. Langzeitarbeitslose müssen ebenfalls JEDERZEIT zur Aufnahme einer Vollzeit-Tätigkeit bereit sein, egal wie viele Jahre die letzte berufliche Tätigkeit zurückliegt. Die ersten Arbeitstage fallen auch Arbeitnehmern schwer, die ein paar Wochen Urlaub hatten oder krankgeschrieben waren. Und da EM-Renten erst dann entzogen werden, wenn keine nennenswerte Erwerbsminderung mehr vorliegt, sind Ex-EM-Rentner durchaus mit "normalen" Langzeitarbeitslosen vergleichbar. Warum sie also eine Sonderbehandlung genießen sollten, ist nicht erkennbar.
Komisch, ich arbeite Vollzeit in Spätschicht und die DRV stört das nicht. Wie passt das zusammen?Das größte Problem haben aber diejenigen, welche so eine Rente entzogen oder nicht verlängert bekommen obwohl sich NICHTS verändert hat.Wenn tatsächlich nach wie vor eine rentenrelevante Erwerbsminderung vorliegt, stellt sich das Problem "Vollzeitjob" doch gar nicht, weil man definitiv nicht (Vollzeit) arbeiten kann, auch wenn man es noch so gerne möchte. Dann muss man eben versuchen, gegen die ungerechtfertigte Rentenentziehung vorzugehen. Im Regelfall klappt das auch.
gute Frage. Es läuft mitunter rätselhaft. Die Einen möchten in Rente und bekommen keine, Andere schreiben bin fit, aber die RV sieht EM, die nächsten fahren gesund in die Reha und kommen mit unter 3 Stunden wieder, wieder andere haben erschreckende Diagnosen und es gibt nichts dafür bekommen es welche wo nicht wirklich viel ist. Die Einen können ihre Rente genießen, andere sind so krank das sie rund um die Uhr leiden und die Rente ist nur das bonmot Miete, Kartoffeln und Scheißhauspapier kaufen zu können. Aber mach was...Wenn tatsächlich nach wie vor eine rentenrelevante Erwerbsminderung vorliegt, stellt sich das Problem "Vollzeitjob" doch gar nicht, weil man definitiv nicht (Vollzeit) arbeiten kann, auch wenn man es noch so gerne möchte. Dann muss man eben versuchen, gegen die ungerechtfertigte Rentenentziehung vorzugehen. Im Regelfall klappt das auch.Komisch, ich arbeite Vollzeit in Spätschicht und die DRV stört das nicht. Wie passt das zusammen?
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