vor reha jahrelang chronisch krank-jetzt gesund???

von
tina

hallo!
bin seit mehreren jahren schwer depressiv und mache nun meit mehreren monaten eine medizinische reha, die in den nächsten tagen endet.
bin wohl zur zeit ca. 4 std belastbar und werde laut meiner psychologin als "arbeitsfähig" entlassen.
mein reha-berater schlägt mir eine re-integrations-maßnahme vor, um meine belastbarkeit auf 8 std zu trainieren, damit ich eine umschulung beginnen kann.
meine psychologin sagt aber NEIN!
ist nicht zu empfehlen, soll 4 std arbeiten gehen.
ich glaub, es ist eher ein persönliches problem, was die "dame" mit mir hat und finde es sehr !!! unprofesionell, dieses auf meinem rücken und zu lasten meiner gesundheit auszutragen.

was habe ich nun für möglichkeiten, um doch noch meine umschulung über die bfa zu bekommen ??????

bin für jeden guten tip dankbar

von
sepp

1. Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen.

2. Psychologin wechseln.

3. Auf den eigenen Bauch / das eigene Herz hören.

von
tina

kann ich den antrag auf leistungen zur teilhabe auf leistungen trotzdem stellen, auch wenn die einrichtung, sprich, die super psychologin, das nicht empfiehlt ???

muß ich den antrag noch stellen, solange ich in der maßnahme bin oder erst, wenn die maßhahme zu ende ist?

eine neue psychologin hab ich schon

von
sepp

Auf gar keinen Fall einschüchtern lassen!

Erst einmal reicht auch ein kurzes formloses Schreiben, z. B. "Ich bin z. Z. in einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation und beantrage hiermit Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben."

Dann ist schon einmal ein Anfang gemacht. Alles weitere sieht man dann.

von
Schade

Sie sollten sich selbst nur folgende Fragen stellen:

Was will ich künftig beruflich tun?
Was kann ich leisten, für wie belastbar halte ich mich?
Kann ich die Belastungen einer neuen Ausbildung mit all den Stress, der da auf einen zukommt bewältigen?
Schaffe ich die erforderliche Prüfung?

Und wenn Sie das alles für sich positiv sehen, stellen Sie den Antrag und warten die Entscheidung ab.
Umschulung heißt in aller Regel 2 Jahre Vollzeit arbeiten und lernen + Prüfung - können Sie das voraussichtlich leisten?

Diese Fragen kann Ihnen keiner im Forum beantworten.

von
tina

hallo!

die berufsfindung in unter berücksichtigung der möglichen tätigkeiten bereits abgeschlossen.

was fehlt, ist die vollschichtige belastbarkeit, welche in einer arbeitstrainingsmaßnahme und einer beruflichen reha kontinuierlich gesteigert werden soll, so daß eine vollzeit-belastbarkeit erreicht werden kann!

doch da ich nicht hellsehen kann, müssten wir den 1. schritt vor den 2. machen.
fragen sie mich doch bitte heute nicht ob ich in 2 jahren eine prüfung schaffe?

ich mute es mir zu und gehe davon aus, aber eine garantie habe ich nicht.

also kommen wir bitte zum ursprung zurück.

welche alternativen habe ich, wenn meine bezugstherapeutin der reha eine umschulung NICHT empfiehlt und ich sie aber durchaus als erforderlich ansehe?
(in meinen alten beruf kann ich aus gesundheitlichen gründen nicht zurück, das steht fest)

von
Schade

Wenn Ihr Antrag auf LTA abgelehnt wird, können Sie Widerspruch einlegen, gegen einen abgelehnten Widerspruch Klage beim Sozialgericht.

Oder Sie gehen ohne neue Ausbildung irgendeiner geeigneten Tätigkeit nach.

von
PS

Oder Sie machen die Ausbildung ohne staatliche Förderung auf eigene Kosten und leben z.B. von ganz nrmalen Lehrlingslohn.....

von
tina

das wird mit 42 schon schwieriger

Experten-Antwort

Hallo Tina,
ich empfehle Ihnen einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe zu stellen. Die Entscheidung, ob Ihnen die Leistung bewilligt wird, hängt natürlich auch von der Erfolgsaussicht ab, sonst macht es ja auch keinen Sinn soviel Geld zu investieren. Da eine berufliche Erprobung bereits gemacht worden ist, liegen darüber ja auch Erkenntnisse vor. Warten Sie dann das Ergebnis des Antrages ab und besprechen dies mit dem für Sie zuständigen Reha-Fachberater.