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Voraussetzungen Erwerbsunfähigkeitsrente

von
Peter1

Hallo, ich habe folgenden Problem bzw. kenne mich überhaupt nicht aus: Im Dezember diesen Jahres läuft mein Anspruch auf KG aus. Ich werde aufgrund eines Schultersyndroms in nächster Zeit nochmal operiert werden müssen, so dass ich auf jeden Fall keinen Anspruch mehr auf KG haben werde. Wann kann ich einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente stellen? Was ist eine Teilerwerbsunfähigkeitsrente? Habe von der Krankenkasse einen Antrag auf Feststellung einer Schwerbehinderung bekommen. Was muss ich tun, damit meine Krankheit als Berufskrankheit anerkannt wird? Bin total überfordert und mache mir Sorgen um meine weitere finanzielle Absicherung. Freue mich über Antworten.

von
i bins

Schauen sie bei hier rein:
wwx.krank-ohne-rente.de

von
Leser

Hallo Peter1,

wenn Sie nicht mehr haben als ein Schultersyndrom, dann wird es wohl schwer werden selbst eine Teilrente zu bekommen.

Wir sind seit 1,5 Jahren vor Gericht, wegen Verweigerung selbst einer Teil EM-Rente, das bei solchen Diagnosen (die ganzen Auswirkungen lasse ich mal weg) Kniegelenkarthritis mit Arthrose im mittleren Stadium, LWS Arthrose (mit Skoliose), HWS Instabilität nach HWS Distorsion Grad III nach Erdmann (50% Bewegungseinschränkung und Schmerzen), Rizarthrose, Arthrose der Goßzehengrundgelenke, distale Polyneuropathie, Herzinsuffizenz mit belastungsunabhängigen prox. Vorhofflimmer (Tachykardie), Darmlähmung, Halbseitenstörung, Zustand nach SHT, chronische Immunschwäche, chronische Nebenhöhlenentzündung, diverse Allergien, erhebliche Muskelschwäche in Bein, Händen und Rumpfmuskulatur, chronisches Schmerzsydrom

Zuletzt war ein "Gutachter" der Meinung, das man das durch 9 bis 12 Monate Gerätetrainig in den Griff bekommt. Darauf Rehaantrag, Ablehnung mit der Begründung die Erwerbsfähigkeit wäre nicht gefährdet.

Das ganze Spiel läuft jetzt seit 2,5 Jahren nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld nach 78 Wochen im Dez. 2011

von
GroKo

Zitiert von: Leser

Hallo Peter1,

wenn Sie nicht mehr haben als ein Schultersyndrom, dann wird es wohl schwer werden selbst eine Teilrente zu bekommen.

Wir sind seit 1,5 Jahren vor Gericht, wegen Verweigerung selbst einer Teil EM-Rente, das bei solchen Diagnosen (die ganzen Auswirkungen lasse ich mal weg) Kniegelenkarthritis mit Arthrose im mittleren Stadium, LWS Arthrose (mit Skoliose), HWS Instabilität nach HWS Distorsion Grad III nach Erdmann (50% Bewegungseinschränkung und Schmerzen), Rizarthrose, Arthrose der Goßzehengrundgelenke, distale Polyneuropathie, Herzinsuffizenz mit belastungsunabhängigen prox. Vorhofflimmer (Tachykardie), Darmlähmung, Halbseitenstörung, Zustand nach SHT, chronische Immunschwäche, chronische Nebenhöhlenentzündung, diverse Allergien, erhebliche Muskelschwäche in Bein, Händen und Rumpfmuskulatur, chronisches Schmerzsydrom

Zuletzt war ein "Gutachter" der Meinung, das man das durch 9 bis 12 Monate Gerätetrainig in den Griff bekommt. Darauf Rehaantrag, Ablehnung mit der Begründung die Erwerbsfähigkeit wäre nicht gefährdet.

Das ganze Spiel läuft jetzt seit 2,5 Jahren nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld nach 78 Wochen im Dez. 2011


Dann wird es aber Zeit mit dem Training anzufangen.

von
Peter1

Hallo GroKo, aber wovon leben Sie denn jetzt?

von
Leser

GroKo lebt von Seinen sinnfreien Einwürfen, bei uns ist das eine gute Frage.....

Wir versuchen so gut wie möglich mit einem Einkommen durch zu kommen, bis es vor Gericht entschieden wird

von
Peter1

Na das sind ja rosige Aussichten, also vorsichtshalber Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente stellen?

von
Herz1952

Leser,

haben Sie schon einmal erwogen, einen freien Rentenberater mit einzuziehen? Sollte allerdings bei Gericht eingetragen sein (oder muss sogar, wenn er Rechtsbeistand ist).

Herz1952

von
Herz1952

Peter1,

auch Ihnen könnte ein freier Rentenberater, der meistens auch noch Versicherungsberater ist, weiterhelfen. Wegen der Berufskrankheit müsste auch ein Berater der DRV Hinweise geben können, notfalls die zuständige Berufsgenossenschaft oder auch der freie Rentenberater (teuer aber meist sehr effektiv).

viel Erfolg

Herz1952

Experten-Antwort

Hallo Peter1,
ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente kann gestellt werden, wenn die versicherungsrechtlichen und med. Vorraussetzungen erfüllt sind. siehe hierzu § 43 SGB VI. Volle EM liegt bei einer täglichen Erwerbsfähigkeit von unter 3 Stunden, tlw. EM bei einer Erwerbsfähigkeit von mehr als 3 aber weniger als 6 Stunden vor.
Bezüglich der Schwerbehinderung setzen Sie sich bitte mit dem zuständigen Versorgungsamt (s. Anhang des Antrages), wegen der Berufskrankheit mit Ihre BG in Verbindung.

von
Schorsch

Zitiert von: Leser

Zuletzt war ein "Gutachter" der Meinung, das man das durch 9 bis 12 Monate Gerätetrainig in den Griff bekommt. Darauf Rehaantrag, Ablehnung mit der Begründung die Erwerbsfähigkeit wäre nicht gefährdet.

Das ganze Spiel läuft jetzt seit 2,5 Jahren nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld nach 78 Wochen im Dez. 2011

Und in 2,5 Jahren ist nur ein Gutachten erstellt worden?

Wie komme ich bloß darauf, dass Sie hier wesentliche Dinge verschwiegen haben?

Ihre ausführliche Auflistung Ihrer Beschwerden interessiert hier niemanden,
da sie keinerlei Rückschlüsse auf Ihr tatsächliches berufliches Leistungsvermögen zuläßt.

Manche Leute sind vollständig erblindet oder auf einen Rollstuhl angewiesen, aber trotzdem noch in Vollzeit berufstätig.

Wenn sich Ihr Streitfall schon so lange hinzieht, dürfte der Sachverhalt auch nicht so simpel sein, wie Sie sich das vorstellen.

Wenn der Gutachter ein 9 - 12 Monatiges Gerätetraining empfohlen hat, dann meinte er damit bestimmt keine stationäre Reha-Maßnahme, sondern ambulante Krankengymnastik.

(Das mache ich schon seit 14 Jahren!)

Oder glaubten Sie ernsthaft daran, dass man Ihnen eine 12-Monatige Reha-Maßnahme bewilligen würde?