Vorgang Ablauf so korrekt? Rententräger nach ok für Minijob bei Arbeitsmarktrente einholen

von
HerrMaier

Guten Tag.
Ach ich erhalte -wie soviele hier- zu recht/unrecht (wie hier auch oft geschrieben wird) eine befristete Arbeitsmarktrente.
Bisher seit knapp 9 Jahren (immer für 3 Jahre).
Verlängerungsantrag läuft bereits.

Jetzt frage ich mich, ob folgender Ablauf (falls Rente wieder verlängert wird) so korrekt ist.
Ich möchte/kann/soll (lt. Arzt) eine kleine Nebenbeschäftigung
(im Rahmen des Erlaubten) ausüben. Möchte für einen Sozialverband ca. 3x die Woche für 2 Stunden auf Minijobbasis Beratungen anbieten.

Ich würde den Rententräger also genau fragen, ob diese Tätigkeit erlaubt ist. Also eine Art Erlaubnis einholen.
So möchte ich vermeiden, dass ich mich nachträglich rechtfertigen (durch Überprüfung der Rente) muß.

Also mit offenen Karten spielen. Mir ist klar, dass jede Tätigkeit dem Rententräger gemeldet werden muß.
Ich möchte aber bevor ich diese Tätigkeit überhaupt annehme wissen, wie der REntenträger darauf reagiert!

Oder überprüft der Rententräger trotzdem (egal ob ich die Tätigkeit genau mitteile) die Rente?

Besten Dank

Experten-Antwort

Hallo Herr Maier,

Sie bewegen sich mit Ihrer geplanten Beschäftigung im Rahmen der gesundheitlichen Einschätzung (teilweise Erwerbsminderung = Sie können zwischen 3 und 6 Stunden täglich arbeiten). Bei einer Beschäftigung von weniger als 3 Stunden täglich liegt grundsätzlich weiterhin der Tatbestand der Arbeitslosigkeit vor, die bei einem verschlossenen Teilzeitarbeitsmarkt zur sogenannten Arbeitsmarktrente führt.

Hier im Forum wird Ihnen dennoch niemand, auch wir Experten nicht, abschließend sagen können, wie Ihr Rentenversicherungsträger in Ihrem Einzelfall reagieren wird. Teilen Sie also wie geplant die mögliche Arbeitsaufnahme mit und warten Sie die Äußerung Ihres Rentenversicherungsträgers ab.