Vorrausberechnung

von
Hans-Dieter

Hallo,
ich war heute in einer der Auskunftsstellen der Rentenversicherung. Soweit alles in Ordnung - Leute nett; Service top. Allerdings hat mich die Berechnung des Experten etwas erschrocken. Ich gehe mit 60 in Rente - bin seit 2 Jahren im Vorruhestand. Daher muß ich mit einem Abschlag von 18% leben. Die Schätzung des Experten belief sich auf 1680,- Euro brutto. Davon muß allerdings noch die Krankenversicherung bestritten werden. Mir wird dafür ein Zuschuß gewährt - der deckt allerdings nicht die Hälfte meiner Aufwendungen. Das kann doch nicht sein !!! Wenn ich nicht noch meine Betriebsrent in fast gleicher Höhe hätte, könnte ich die Grundrente beantragen. Ist es wirklich möglich mit derartig geringen Zahlungen abgespeist zu werden ??? Was kann ich tun?

von
Schade

wenn ich Ihre Frage so lese, frage ich mich wieder mal, warum in Gottes Namen die DRV jedem Menschen jährlich eine Renteninformation zusendet-Sie müssen doch schon mindestens 4 solche Infos erhalten haben.

Meinen Sie das geschieht zum Spaß oder haben Sie geglaubt die Rente verdoppelt sich plötzlich?

Und das mit dem Abschlägen und der Krankenversicherung sollte doch auch nicht so überraschend sein - das gibts auch schon seit Jahren.

Denken Sie mal wie es jemand geht,der keine solche Betriebsrente bekommt - habe gerade heute einen Arbeiter einer Papierfabrik beraten, der für 20 Jahre malochen in seiner Firma 72,25 € Betriebsrente bekommt - und dessen Nettorente liegt bei ca. 1000 € nach über 40 Arbeitsjahren.
Der hätte eher Grund zu klagen....

von
Kurt K.

Das ist mal wieder jammern auf höchstem Niveau.
Aber vielleicht sorgt ja die Wirtschaftskrise für den Wegfall der Betriebsrente,dann hat er wenigstens ein wenig Grund zum klagen und jammern.

von
-_-

Jahrelang hat man die Rente durch Riesterschmarrn, Demographiefaktor und Minderung des Wertes rentenrechtlicher Zeiten heruntergefahren, um der Allianz der Assekuranz zu kräftigen Einnahmen zu verhelfen. Die Versicherungskonzerne lassen sich diese Dummheit mit schon mal 10 bis 20 % "Verwaltungskosten" vergolden. Hinzu kommen noch die Kosten bei der öffentlichen Hand (Finanzverwaltung, Zertifizierung, etc. http://www.zusy.de). Man hat derweil ständig und von den Betroffenen weitgehend unbemerkt an den "Stellschrauben" der gesetzlichen Renten herumgebastelt. Zum Vergleich: Die Deutsche Rentenversicherung kommt mit ca. 1,4 bis 1,5 % Verwaltungskosten aus! Und was ist nun aus den besseren Renditen am Kapitalmarkt geworden, die uns noch letztes Jahr ganz heiße Typen um diese Zeit in Talkshows versprachen? Die Deutsche Rentenversicherung hätte die zusätzliche Altersvorsorge sicherer und kostengünstiger gekonnt!

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=106345&dekade=1

von
Schiko.

Ich gehöre nicht zu denen die User beschimpfen wenn die Aussagen nicht zutreffend sind, sondern wenn er es besser weiß soll er dies darlegen.

Dies ist oft schwierig, wenn ich aber Ihre Zeilen lese kann ich nur den Kopf
schütteln.
Ja wo leben Sie den? Ich kenne Ihren Geburtsjahrgang nicht, weiß aber,
mit 60 kann man nicht mehr so ohne weiteres Rentner werden wenn man mit
18% Abschlag einverstanden ist,dies ist aber hier nur Nebengeleise.

Der guten Ordnung halber auch eine Stellungnahme zur Kranken/Pflege-
versicherung. Als gesetzlich Pflichtversicheter zahlen Sie ab 1.1.2009 8,20%
Krankenversicherung und die volle Pflegeversicherung von derzeit 1,95%,
kinderlos 2,20 %. Danken Sie Gott, dass es die Pflegeversicherung in Deutschland gibt.
Die zuständige Rentenversicherung zieht also von 1680 Brutto Euro
137,76 Krankenversicherung und 32.76 Pflegeversicherung ab und Sie
erhalten nur 1509,48 auf Konto., schlimm.Erhalten Sie auch noch die Klein-
igkeit von 1680(unwahrscheinlich)Betriebsrente sind es auch
32,76 Pflegeversicherung und-erschrecken Sie nicht - 15,50% = 260,40 , den vollen Beitrag zur Krankenversicherung.

Es steht in den Sternen was Sie mit Grundrente meinen, die gibt es"Gott
sei Dank" in Deutschland noch nicht.
Meinen Sie aber die Grundsicherung mit 65 Jahren für die ganz armen,
dürften Sie nur ungefähr 750 Nettorenten haben um überhaupt
diese beanspruchen zu können.
Ich hoffe , Sie haben diese Zeilen nur geschrieben, da derzeit Fasching
ist.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Wolfgang

Hallo Hans-Dieter,

> 1680,- Euro brutto

Rein von der Zahl her stehen Sie trotz 18%tigem Abschlag damit ganz oben, werden mind. 20-30 Jahre an/über der Beitragsbemessungsgrenze verdient haben. Und, die Entscheidung 'vorzeitig' mit deutlicher Reduzierung der Rente aufzuhören, trifft man auch nicht aus dem Bauch heraus. Die Entscheidung für die PKV haben Sie wissentlich getroffen (und sich dabei im Klaren gewesen sein, dass Sie damit aus dem Netz der 'günstigeren' GKV fallen).

Hohes Einkommen sollte man eigentlich rechtzeitigem Nachdenken über die spätere (gesetzliche) Altersversorgung gleichsetzen ...oder ? Bis auf den Abschlag hätte Sie den adäquaten Betrag bereits vor Jahrzehnten von den Beratern genannt bekommen. (bis auf ein 'paar Cent' für nicht mehr Berücksichtigung diverser Ausbildungszeiten).

Ihren Unmut kann ich zwar in Anbetracht der letzten Nettoeinkünfte verstehen, allein die Erkenntnis dafür basiert auf mangelndem Kümmern - und dafür habe auch ich kein Verständnis. Man Hans-Dieter, die Beratungsstellen machen schon immer gute Arbeit, man muss nur rechtzeitig hinfinden ;-))

Gruß
w.

von
Kapitalmarkt viel besser!! Lesen!

http://www.ihre-vorsorge.de/Die-Rente-ist-sicher-vor-dubiosen-Studien.html

http://www.ihre-vorsorge.de/Raffelhueschen-warnt-vor-Renten-Hysterie.html

von
Max

Bescheidenheit ist ein Zeichen von Intelligenz.

Ihre Aussage, das Sie bei über 1600 Euro Rente hier rumheulen und sich beschweren,macht einen schlichtweg fassungslos.

Die grosse Mehrheit der Rentner muss mit 1000 - 1100 Euro Rente auskommen. Aber die klagen nicht. Denn, die die klagen, sind immer die die am meisten haben, und den Hals nicht vollkriegen.

Bewiesenermaßen sind die, die nur wenig Rente haben ( 800 - 900 Euro ) immer die, die auch noch von Ihrem wenigen etwas abgeben und Dankbarkeit zeigen. Bei jemandem der immer an der Beitragsbemeseungsgrenze liegt, und über 1500 Euro Rente bezieht wird so etwas in 1000 Jahren nicht passieren.

Schlimm so etwas.

von
Wut

Bei der Betrachtung Ihres Beitrages drängt sich einem stark der Gedanke auf, ob Sie die Leute hier verarschen wollen. Bei einer Rente von über 1500 Euro ist es durchweg ein Witz , was Sie hier schreiben.

Und solch ein Beitrag von jemandem der zu blöd ist eine Renteninformation zu lesen.

Was sie tun sollen??

DRINGEND LESEN LERNEN!!

Wenn jemand mit nur 1000 Euro Rente, also einem durchschnittlichen Verdienst die Renteninfo versteht, dann muss es auch möglich sein, dass jemand der ein vielfach höheren Verdienst hatte, dies kann.

Aber das bestätigt die Tatsache, je häher die Rente, deto geringer die...

von
Trollfinder

Wie in jedem Forum treiben sich auch hier " Trolls " herum.

Leute die ein Forum einfach nur mit unsinnigen Beiträgen vollspamen wollen.

Der Beitrag von " Hans-Dieter" gehört mit Sicherheit in diese Kategorie....

1680 Rente und 1680 Betriebsrente - wers glaubt wird seelig !

von
Rosanna

Also bei solchen Aussagen bin ich auch fassungslos! Ist aber kein Einzelfall.

Ich kenne auch einen ehemaligen Manager, der mit 1.800,- EUR (!) Rente rumjammert. Hat während seiner Arbeitsphase ALLES mitgenommen, was nur möglich war (Reisen ins Ausland wie Australien, USA, China etc. mit Spesen - davon gleich den Urlaub mitfinanziert). Besitzt ein Haus (natürlich abbezahlt!), kaufte sich jetzt eine ETW mit 100 qm, usw. usw.

Man gönnt es ihm ja, aber als er mir erzählte, daß er mit seiner "mickrigen" Rente kräftig sparen muß, um über die Runden zu kommen (klar muß er sich seinen Urlaub jetzt über die Rente finanzieren!), wußte ich wirklich nichts mehr zu sagen.

UNGLAUBLICH! Aber nur von solchen Leuten lernt man das Sparen. ;-))

Experten-Antwort

Der Beitragszuschuss entspricht dem Aufwand des Rententrägers, wenn eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung der Rentner bestehen würde, aktuell circa sieben Prozent. Grundsätzlich sind in die Krankenversicherungspflicht auch Betriebsrenten einbezogen.
Nach den Zahlen die Sie genannt haben, hätten Sie bei einer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Belastung von circa 500,-- Euro monatlich. Nach meiner Erfahrung dürfte die private Krankenversicherung in etwa genauso viel kosten, bei vermeintlich besseren Leistungen.
Meines Erachtens haben Sie im Nachhinein betrachtet mit Ihrer Wahl Recht gehabt. Zu der Zeit Ihrer Entscheidung für die private Krankenversicherung war es sehr wahrscheinlich noch nicht absehbar, dass Ihre Bruttoaltersbezüge so ausfallen. In vielen Fällen muss die gleiche Summe privater Krankenkassenbeitrag aus niedrigeren Renten bestritten werden; so sollte man vermutlich auch die anderen Beiträge verstehen.

von
Lesen Lernen

Deswegen haben uns unsere Eltern immer gewarnt..LERNT LESEN!!Oder wollt Ihr so dumm sein wie der Karl Heinz???
Der kriegt jedes Jahr ne Renteninfo, und schreibt dann solch einen sinnfreien Unsinn.

Also, in der Schule immer schön aufpassen, sonst werden Ihr so dumm wie Onkel Karl Heinz.

( Ich denke, so einem Beitrag, kann man nur mit Humor entgegegenstehen, denn solche Leute kann man nicht als voll nehmen.Der Typ ist einfach nur ne Lachnummer)

von
kannnitverstan

Alles richtig. Aber nur eine Frage: Weshalb Karl Heinz? Oder haben Sie etwa auch nicht richtig gelesen ?

von
Lesen Lernen

Karl Heinz war in diesem Fall eine Synonym.

Ich wollte Hans Dieter nicht persönlich ansprechen, der hätte den Beitrag eh nicht verstanden.