Warten auf Bescheid EM-Rente

von
Anna

Ich habe im August 2010 einen Antrag auf EM-Rente gestellt. Mir wurde gesagt, das dauert ein halbes Jahr. Inzwischen sind 7 Monate vergangen, ich rufe ständig an und werde immer wieder vertröstet. "Es verzögert sich um weitere 4 - 6 Wochen..., beim MD sitzen nur 2 Ärzte..."
Das Problem ist, wir sind eine 4köpfige Familie, der Verdienst meines Mannes muss seit über 1 Jahr für uns reichen, die Ersparnisse sind aufgebraucht, ich habe außer Wohngeld kein Einkommen. Anschaffungen die nötig sind werden wieder auf unbestimmte Zeit verschoben.
Es ist ja noch nicht einmal gesagt, ob ich die Rente überhaupt bekomme.
Ich frage mich, ob es eine max. Zeitvorgabe gibt, in der Anträge beantwortet werden müssen. Kann ich irgendetwas tun, um den Vorgang zu beschleunigen? Immer wieder anrufen bringt ja offensichtlich nichts.

von
-_-

:P

Zitiert von: Anna

Ich habe im August 2010 einen Antrag auf EM-Rente gestellt. Kann ich irgendetwas tun, um den Vorgang zu beschleunigen? Immer wieder anrufen bringt ja offensichtlich nichts.

Lassen Sie sich mit einem/einer der Vorgesetzten verbinden, wenn die Sachbearbeitung Ihre telefonischen Anfragen nicht befriedigend beantworten kann oder will.

von
...

Der Vorgesetzte tritt dann dem Sachbearbeiter in den Ars... und der kann das Verfahren beim MD auch nicht beschleunigen.

Experten-Antwort

Hallo Anna,

grundsätzlich ist als Bearbeitungszeit eines Rentenantrages ein Zeitraum von etwa drei Monaten anzusehen. Je nach Einzelfall und Ermittlungsauswand kann dies auch schneller entschieden werden oder länger dauern.
Wir empfehlen Ihnen, sich mit der zuständigen Sachbearbeitung (bzw. den Vorgesetzen) zur Klärung des Sachstands in Verbindung zu setzen und eine kurzfristige Information zum Bearbeitungstand/der zu erwartenden Entscheidung anzufordern.

von
öha

Zitiert von: Anna

Das Problem ist, wir sind eine 4köpfige Familie, der Verdienst meines Mannes muss seit über 1 Jahr für uns reichen, die Ersparnisse sind aufgebraucht, ich habe außer Wohngeld kein Einkommen. Anschaffungen die nötig sind werden wieder auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das ist menschlich bedauerlich, aber wenn Sie vorher eigenes Einkommen hatten, weshalb haben Sie bei arbeitsunfähigkeit dann keinen Anspruch auf Krankengeld? Sollten Sie jedoch zuvor auf 400 EUR-Basis gearbeitet haben und damit die Familie 'über Wasser gehalten' haben, so sind Sie leider eines von vielen Beispielen, wie die Menschen bei uns ausgenutzt werden!

von
Anna

Ich habe keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld, für Hartz4 verdient mein Mann etwas zu viel...Krankengeld erhalte ich demnach auch nicht.
Von der Reha bin ich AU entlassen, habe deshalb den Antrag gestellt.