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Experten-Antwort

Warum ist das so?

von Hubert K.31.08.2017 | 19:42
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6 Antworten

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Warum ist bei Frauen die durchschnittliche Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit höher als die durchschnittliche Altersrente bei Frauen? Habe mir soben eine Grafik angeschaut. Dort steht das die durchschnittlich monatlich Rente bei Frauen bei 520 € liegt und die durchschnittliche Rente bei verminderter Erwerbsfähigkeit bei 679 € (Frauen). Ist das nicht unlogisch das der Betrag bei der verminderten Erwerbsfähigkeit höher ist, wie bei der durchschnittlichen Rente?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Vielen Dank für die bisher gelieferten Antworten. Alle Punkte, die dafür „verantwortlich“ sind (Thema: Zurechnungszeit, Hausfrau und Mutter) wurden genannt. Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

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5 Antworten

Onkel Ottoam 31.08.2017 | 20:57
Ganz einfach weil die EM-Rente hochgerechnet wird.
Werner67am 01.09.2017 | 08:11
Hallo Hubert, wenn man es genau bedenkt, ist die Statistik durchaus logisch. Es gibt je doch einen gewissen Anteil Frauen, die nach der Geburt der Kinder nicht mehr berufstätig sind und deshalb später nur eine sehr kleine Altersrente bekommen. Diese kleinen Altersrenten drücken - statistisch gesehen - den Durschnitt der Altersrente herunter. Diese Frauen haben aber im Fall der Invalidität in der Regel keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, weil die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Sie wirken sich statistisch auf den Durchschnitt der EM-Rente weit weniger aus. (weil abgelehnte oder gar nicht beantragte EM-Renten in die Berechnung nicht eingehen) Viele Grüße Werner.
???am 01.09.2017 | 08:19
Durch die "36 in 60"-Regelung wird sicher gestellt, dass nur Frauen, die im Berufsleben stehen bzw. sich noch um Kinder kümmern, eine Erwerbsminderungsrente bekommen. Die fehlende Zeit bis 55/60/? Jahren wird durch die Zurechnungszeit aufgefüllt. Daher kann man davon ausgehen, dass diese Frauen überwiegend seit der Schule einen lückenlosen Versicherungsverlauf haben. Bei der (Regel-)Altersrente bekommt jeder, der die Wartezeit erfüllt hat, eine Rente. 60 Monate Beitragszeit sind jetzt nicht viel. Gerade bei den älteren Jahrgängen waren viele Frauen nach den Kindern gar nicht mehr berufstätig oder haben eine deutlich längere Familienpause eingelegt, als inzwischen üblich ist. Das gibt natürlich weniger Rente. Und gerade diese Mini-Renten drücken dann den Schnitt.
taxmanam 01.09.2017 | 10:28
ist ja bei männern nicht anders, auch da wird die em rente hochgerechnet.
Miaam 01.09.2017 | 10:11
Und die Einführung der Mütterrente dürfte die durchschnittliche Altersrente für Frauen auch nochmal gedrückt haben, weil plötzlich viele Minirenten dazu gekommen sind, auf die vorher überhaupt kein Anspruch bestanden hat. Hört sich paradox an, aber so ist das nun mal mit dem Durchschnitt - deshalb sollte man Durchschnittsbeträge immer mit Vorsicht genießen, die sind zwar nicht falsch, aber man sie schnell falsch interpretieren...
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