WARUM ? Und welche Möglichkeiten habe ich wenn...

von
Coco

Hallo zusammen,
ich habe Ende April/Anfang Mai eine REHA beantragt die Anfang August abgelehnt wurde!Mein Widerspruch ging postum zur DRV - meine Frage nun :
WIE LANGE DAUERT DIESES VERFAHREN DENN NOCH?
Und was kann ich tun wenn auch dieser Widerspruch abgelehnt wird?Wenn ich von denen ein Schreiben bekomme und nicht in einer gewissen Zeit antworte bekomme ich Mecker - warum DÜRFEN die sich eigentlich SOVIEL Zeit lassen- wobei :DÜRFEN die das wirklich?
Vielen Dank für eure Antworten

von
AKW 75

Zitiert von: Coco

Hallo zusammen,
ich habe Ende April/Anfang Mai eine REHA beantragt die Anfang August abgelehnt wurde!Mein Widerspruch ging postum zur DRV - meine Frage nun :
WIE LANGE DAUERT DIESES VERFAHREN DENN NOCH?
Und was kann ich tun wenn auch dieser Widerspruch abgelehnt wird?Wenn ich von denen ein Schreiben bekomme und nicht in einer gewissen Zeit antworte bekomme ich Mecker - warum DÜRFEN die sich eigentlich SOVIEL Zeit lassen- wobei :DÜRFEN die das wirklich?
Vielen Dank für eure Antworten

Stelle dich schon mal darauf ein, dass der Widerspruch zu 99,99% abgelehnt wird, sobald der im Widerspruchsausschuss landet.

Normalerweise dauert das Widerspruchsverfahren drei Monate, aber was ist bei der DRV schon normal? Ruf einfach mal kurz vor Ablauf der drei Monate da mal an und frage freundlich nach dem Sachstand nach.

Alternativ kann man auch nach drei Monate eine Untätigkeitsklage gem. § 88 Abs. 2 SGG bei deinem zuständigen Sozialgericht einreichen. Einziger Nachteil wäre dann, dass das dann noch länger dauern kann, bis die Damen und Herren in Wallung kommen.

Solltest du dann einen Widerspruchsbescheid erhalten, kannst du innerhalb von vier Wochen eine Klage bei deinem Sozialgericht (steht dann im Bescheid) einreichen.

von
nee

Zitiert von: Coco

!Mein Widerspruch ging postum zur DRV -

Hat den Widerspruch auch Ihr Arzt mit begründet oder haben Sie neue Unterlagen eingereicht? Sonst wird am Ende nur die Klage bleiben.

BTW: Da Sie hier noch schreiben, wissen Sie vermutlich nur nicht, was postum bedeutet? Man sollte Fremdwörter nur benutzen, wenn man sie kennt!
http://de.wikipedia.org/wiki/Postum

von
???

Zitiert von: Coco

Hallo zusammen,
ich habe Ende April/Anfang Mai eine REHA beantragt die Anfang August abgelehnt wurde!Mein Widerspruch ging postum zur DRV - meine Frage nun :
WIE LANGE DAUERT DIESES VERFAHREN DENN NOCH?
Und was kann ich tun wenn auch dieser Widerspruch abgelehnt wird?Wenn ich von denen ein Schreiben bekomme und nicht in einer gewissen Zeit antworte bekomme ich Mecker - warum DÜRFEN die sich eigentlich SOVIEL Zeit lassen- wobei :DÜRFEN die das wirklich?
Vielen Dank für eure Antworten

Meckerlise.

von
Coco

vielen Dank - und auch für den Hinweis in Sachen Fremdwörter.... da hatta recht,aber ich bin etwas aufgebracht und ärgere mich,das die Leute da mit uns machen können was sie wollen!Sie sollten FÜR UNS da sein... man man man..

von
Coco

Hat den Widerspruch auch Ihr Arzt mit begründet oder haben Sie neue Unterlagen eingereicht? Sonst wird am Ende nur die Klage bleiben.

yepp - der Arzt hat Begründet,aber es sind ja schon fast " antike " Gründe nach knapp 6 Monaten oder?

von
Biene

Jede öffentliche Behörde darf sich 3 Monate Zeit lassen laut Gesetzt.

von
Coco

und wie ist das eigentlich wenn die dort selber mal zur REHA müssen?Wird das dann auch abgelehnt oder behandeln die sich das selber anders????
Gibts da auch Infos wie das bei denen so läuft?

Und hat schon mal jemand Erfahrungen gemacht mit der Klage beim Sozialgericht?Ich möchte und will mir das so einfach nicht gefallen lassen was die mit ihren Mitmenschen so treiben - wir sind doch nicht Menschen 2.-ter Klasse nur weil wir " Malocher " sind,oder doch???

Experten-Antwort

Hallo Coco,

eine Frist, in der ein Widerspruch zu bearbeiten ist, gibt es nicht. Je nach Art und Menge der zu würdigenden Unterlagen wird das Verfahren entsprechend andauern. Ebenso ein Zeitfaktor könnten die Zeitpunkte der Widerspruchssitzungen sein.

Wie oben bereits erwähnt, kann nach drei Monaten evtl. eine Untätigkeitsklage beim Sozialgericht eingereicht werden.

Besser ist es hingegen sich direkt mit Ihrem zuständigen Träger in Verbindng zu setzen und bezüglich des Stand Ihres Verfahrens und der möglichen Dauer anzufragen. Nur dort kann man Ihnen eine konkrete Auskunft geben.

Falls Sie dann einen ablehnenden Bescheid erhalten, können Sie innerhalb von vier Wochen eine Klage beim Sozialgericht einreichen.

von
Coco

Hallo lieber Experte ,

Besser ist es hingegen sich direkt mit Ihrem zuständigen Träger in Verbindng zu setzen und bezüglich des Stand Ihres Verfahrens und der möglichen Dauer anzufragen. Nur dort kann man Ihnen eine konkrete Auskunft geben.

Falls Sie dann einen ablehnenden Bescheid erhalten, können Sie innerhalb von vier Wochen eine Klage beim Sozialgericht einreichen.
[/quote]

ich hatte schon vor der Ablehnung der REHA nachgefragt und wurde sehr - sagen wir mal - nicht so ganz nett behandelt und eine konkrete Aussage gabs nicht - nur flatterte 3 Tage später die Ablehnung ins Haus :-(

aber was passiert mit " zukünftigen " REHA- oder gar Rentenanträgen wenn ich wirklich vors Gericht ziehe?Die packen mich doch schon beim lesen meines Namens ganz unten in die Kiste - ich muss doch massive Nachteile befürchten oder?

von
KSC

Na ganz so klar ist nicht, wass Sie so schreiben.

Wenn der Antrag Anfang Ausgust (also vor 2 Monaten) abgelehnt wurde und die Begründung des Arztes 6 Monate alt ist, scheint mir dies nicht gerade stimmig zu sein?

Haben Sie und der Arzt sich wirklich Mühe mit der Widerspruchsbegründung gegeben???

Ihre Befürchtung für künftige Reha Anträge scheint mir doch etwas weit hergeholt.

Angenommen Sie bekommen noch im Jahr 2013 oder 2014 nach erfolgreichem Widerspruch oder erfolgreicher Klage eine Reha, dann ist doch alles gut.

Und wenn Sie dann 3 oder 4 Jahre später wieder eine Reha brauchen, kommt es allein auf die dann vorliegenden Erkrankungen und deren Auswirkung auf Ihre Erwerbsfähigkeit an - ob sich einer vor Jahren mal ne Reha übers Gericht erkämpft hat, interessiert bei der DRV keinen mehr.

Anders wäre es, wenn Sie die Klage verlieren und 14 Tage später einen neuen Rehaantrag stellen (mit genau den gleichen ärztlichen Unterlagen) - diese Menschen laufen schon Gefahr, dass man Sie als Querulanten einschätzt.....:)

Momentan ist aber zeitlich eh noch alles im normalen Rahmen. Nach maximal 2 Monaten braucht man wirklich noch nicht vervös zu werden - die DRV hat nicht nur Ihren Vorgang zu bearbeiten.
Untätigkeit zu unterstellen, bringt gar nichts - Untätigkeitsklagen verzögern ein Verfahren eher, als dass sie es beschleunigen.......das sollte man sich wirklich gut überlegen.

von
Coco

Zitiert von: KSC

Na ganz so klar ist nicht, wass Sie so schreiben.

Wenn der Antrag Anfang Ausgust (also vor 2 Monaten) abgelehnt wurde und die Begründung des Arztes 6 Monate alt ist, scheint mir dies nicht gerade stimmig zu sein?

Haben Sie und der Arzt sich wirklich Mühe mit der Widerspruchsbegründung gegeben???

Ihre Befürchtung für künftige Reha Anträge scheint mir doch etwas weit hergeholt.

Angenommen Sie bekommen noch im Jahr 2013 oder 2014 nach erfolgreichem Widerspruch oder erfolgreicher Klage eine Reha, dann ist doch alles gut.

Und wenn Sie dann 3 oder 4 Jahre später wieder eine Reha brauchen, kommt es allein auf die dann vorliegenden Erkrankungen und deren Auswirkung auf Ihre Erwerbsfähigkeit an - ob sich einer vor Jahren mal ne Reha übers Gericht erkämpft hat, interessiert bei der DRV keinen mehr.

Anders wäre es, wenn Sie die Klage verlieren und 14 Tage später einen neuen Rehaantrag stellen (mit genau den gleichen ärztlichen Unterlagen) - diese Menschen laufen schon Gefahr, dass man Sie als Querulanten einschätzt.....:)

Momentan ist aber zeitlich eh noch alles im normalen Rahmen. Nach maximal 2 Monaten braucht man wirklich noch nicht vervös zu werden - die DRV hat nicht nur Ihren Vorgang zu bearbeiten.
Untätigkeit zu unterstellen, bringt gar nichts - Untätigkeitsklagen verzögern ein Verfahren eher, als dass sie es beschleunigen.......das sollte man sich wirklich gut überlegen.

oh,das wurde nun falsch verstanden :

ich meinte das so :
WENN der Widerspruch abgelehnt wird und ich dann klage - nicht wegen der Verzörgerung -
und die Berichte von verschiedenen Doc`s waren aktuell als wir den Antrag stellten - also im April/Mai

im Falle einer Klage bei einer erneuten Ablehnung sind die dann sicher 6 Monate
( also quasi jetzt schon ) alt - ich glaube nicht das da so bald was passiert :-/

an und für sich bin ich ein geduldiger Mensch - aber " mürbemachen " ärgert mich dann schon!
Bei wievielen Menschen machen die das täglich?
Hat man da wirklich Spaß am Job?
Gibts evtl. sogar Prämien bei einer bestimmten monatlichen Anzahl an Ablehnungen?

sorry - aber langsam kommt es mir so vor :`(

von
AKW 75

aber was passiert mit " zukünftigen " REHA- oder gar Rentenanträgen wenn ich wirklich vors Gericht ziehe?Die packen mich doch schon beim lesen meines Namens ganz unten in die Kiste - ich muss doch massive Nachteile befürchten oder?
[/quote]

Offiziell werden deine zukünftigen Anträge so behandelt, wie jeder andere Antrag auch. Was aber inoffiziell da läuft, möchte ich manchmal auch gerne wissen.

Der Eine oder Andere bei der DRV nimmt dann dein Antrag vielleicht nicht mehr ganz so ernst. Das wäre natürlich rechtswidrig.

Gedult und ein langer Atem sind Grundvoraussetzungen dafür, wenn die DRV einen Antrag ablehnt. Ich erlebe das Schmierentheater schon seit fast zwei Jahren mit denen (Antrag und Widerspruch abgelehnt). Ich bin seit Februar 2013 auch vor dem Sozialgericht.

Falsche Behauptungen (Nachweislich belegt), Akte nicht vollständig und vor allem haben die bei Ihren Stellungnahmen ganz viel Zeit. Sechs Wochen sind da durchschnittlich die Regel. Dass Gericht fordert zwar unter einer Fristangabe (nach ca. 4 Wochen, nochmal 3 Wochen Frist) die DRV immer wieder aufs neue auf, eine Stellungnahme abzugeben. Und kurz vor Toreschluss landet dann endlich die Stellungnahme bei mir im Briefkasten.

Jetzt kann man sich auch gut vorstellen, warum sehr viele Gerichtsverfahren so lange dauern. Da muß man zumindest versuchen, einen klaren Kopf zu behalten und nicht an der Zermürbungstaktik einzugehen.

Wie gesagt, die haben Zeit, sehr viel Zeit. Wenn aber mal die Kaffeemaschiene bei denen im A.... ist, dann sind die auf einmal ganz flott. Kaffee ist bei der DRV erst einmal wichtiger, als irgendein Antrag, den die Menschen natürlich nur aus purer Böswilligkeit stellen.

Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen.

Schöne Grüße

AKW 75

von
Unten

Zitiert von: Coco

und wie ist das eigentlich wenn die dort selber mal zur REHA müssen?Wird das dann auch abgelehnt oder behandeln die sich das selber anders????
Gibts da auch Infos wie das bei denen so läuft?

Und hat schon mal jemand Erfahrungen gemacht mit der Klage beim Sozialgericht?Ich möchte und will mir das so einfach nicht gefallen lassen was die mit ihren Mitmenschen so treiben - wir sind doch nicht Menschen 2.-ter Klasse nur weil wir " Malocher " sind,oder doch???

Doch, da gibt es schon Unterschiede. Es gibt auch Unterschiede in der Behandlung seiner Mitmenschen, wenn die Kommunikation aggressiv gefärbt ist.
Warum solche Aggressionen entstanden sind, interessiert wiederum kein Mensch.

Ich würde auf die Sachebene wechseln, denn dann sind die Aussichten am Besten.
Cool bleiben - dranbleiben - hartnäckig sein Ziel verfolgen....nur dann kann man auch erfolgreich sein. :-)

von
Coco

Vielen Dank für euren Zuspruch
- ich werde durchhalten und wenns sein muss auch beim Sozialgericht

Danke euch

von
Insider

Zitiert von: Coco

Und was kann ich tun wenn auch dieser Widerspruch abgelehnt wird?

Es soll tatsächlich schon mal vorgekommen sein, dass Reha-Anträge völlig zu Recht abgelehnt wurden.

Dass die Antragssteller das dann nicht in Ordnung finden, liegt in der Natur der Sache.

Einfach so wird kein Reha-/Rentenantrag abgelehnt!

(Stellen Sie sich mal vor, JEDER Reha-/Rentenantrag würde bewilligt.
Wer würde dann wohl alles Anträge stellen?)

von
=//=

Zitiert von: AKW 75

aber was passiert mit " zukünftigen " REHA- oder gar Rentenanträgen wenn ich wirklich vors Gericht ziehe?Die packen mich doch schon beim lesen meines Namens ganz unten in die Kiste - ich muss doch massive Nachteile befürchten oder?

Offiziell werden deine zukünftigen Anträge so behandelt, wie jeder andere Antrag auch. Was aber inoffiziell da läuft, möchte ich manchmal auch gerne wissen.

Der Eine oder Andere bei der DRV nimmt dann dein Antrag vielleicht nicht mehr ganz so ernst. Das wäre natürlich rechtswidrig.

Gedult und ein langer Atem sind Grundvoraussetzungen dafür, wenn die DRV einen Antrag ablehnt. Ich erlebe das Schmierentheater schon seit fast zwei Jahren mit denen (Antrag und Widerspruch abgelehnt). Ich bin seit Februar 2013 auch vor dem Sozialgericht.

Falsche Behauptungen (Nachweislich belegt), Akte nicht vollständig und vor allem haben die bei Ihren Stellungnahmen ganz viel Zeit. Sechs Wochen sind da durchschnittlich die Regel. Dass Gericht fordert zwar unter einer Fristangabe (nach ca. 4 Wochen, nochmal 3 Wochen Frist) die DRV immer wieder aufs neue auf, eine Stellungnahme abzugeben. Und kurz vor Toreschluss landet dann endlich die Stellungnahme bei mir im Briefkasten.

Jetzt kann man sich auch gut vorstellen, warum sehr viele Gerichtsverfahren so lange dauern. Da muß man zumindest versuchen, einen klaren Kopf zu behalten und nicht an der Zermürbungstaktik einzugehen.

Wie gesagt, die haben Zeit, sehr viel Zeit. Wenn aber mal die Kaffeemaschiene bei denen im A.... ist, dann sind die auf einmal ganz flott. Kaffee ist bei der DRV erst einmal wichtiger, als irgendein Antrag, den die Menschen natürlich nur aus purer Böswilligkeit stellen.

Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen.

Schöne Grüße

AKW 75

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Wenn ich so einen Schmarrn lese, geht mir der Hut hoch!

Bei der DRV arbeiten die Menschen genauso wie in jedem anderen Betrieb auch - die einen schneller, die anderen langsamer. Eine "Taktik" oder Boshaftigkeit zu unterstellen, ist eine schlichte Unverschämtheit.

Viele Versicherte denken, sie sind die Einzigen, die einen Reha- oder Rentenantrag stellen. Das merkt man schon, wenn sie anrufen: "Muß ich meine Versicherungsnummer sagen? Wissen Sie nicht , um was es geht?"

Leider haben manche Leute NULL Ahnung vom Arbeitsablauf in einer so großen Behörde, speziell der DRV Bund. Die bearbeiten täglich tausende von Anträgen, Widersprüchen und vielen anderen Dingen, wovon Außenstehende keine Ahnung haben. Weshalb sollte denn ein Mitarbeiter ausgerechnet dem Herrn Pimplhuber seinen Reha- oder Rentenantrag ablehnen? Weil ihm der Name nicht gefällt oder was?

Bei Reha- und Rentenanträgen sind die Mitarbeiter in der Verwaltung an die Leistungsbeurteilung des Sozialmedizinischen Dienstes gebunden. Auch wenn es einem manchmal persönlich nicht gefällt, muß man halt eine Reha oder Rente ablehnen.

Außerdem kommt es IMMER auf den Ton an. Wenn mich jemand von Anfang an aggressiv "anmotzt", reagiere ich auch anders als wenn jemand sachlich und freundlich bleibt.

Es tut mir leid, wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt oder es auch wird, aber dies auf ALLE Mitarbeiter bei der DRV zu übertragen, ist unfair.

von
nee

Zitiert von: =//=

Leider haben manche Leute NULL Ahnung vom Arbeitsablauf in einer so großen Behörde, speziell der DRV Bund. Die bearbeiten täglich tausende von Anträgen, Widersprüchen und vielen anderen Dingen, wovon Außenstehende keine Ahnung haben.

Ist doch in größeren Firmen nicht anders. Da rufen täglich Kunden im Callcenter an: "Haben Sie mein Fax bekommen?" Da kann man auch nicht sagen: "Wir hatten heute schon ca. 300 und haben sie gleichmäßig auf die Mitarbeiter verteilt".

von
=//=

Zitiert von: nee

Zitiert von: =//=

Leider haben manche Leute NULL Ahnung vom Arbeitsablauf in einer so großen Behörde, speziell der DRV Bund. Die bearbeiten täglich tausende von Anträgen, Widersprüchen und vielen anderen Dingen, wovon Außenstehende keine Ahnung haben.

Ist doch in größeren Firmen nicht anders. Da rufen täglich Kunden im Callcenter an: "Haben Sie mein Fax bekommen?" Da kann man auch nicht sagen: "Wir hatten heute schon ca. 300 und haben sie gleichmäßig auf die Mitarbeiter verteilt".

DAS wollte ich damit ja auch nicht sagen. Nur kann nicht JEDER erwarten, dass sein Fall sofort und als Erstes bearbeitet wird. Und es gibt ja auch die Zuständigkeiten der einzelnen Mitarbeiter und die Anträge werden nicht willkürlich an die gesamten Mitarbeiter verteilt.

"Transusen" gibt´s außerdem überall - auch in der freien Wirtschaft. ;-)

Haben Sie schon mal versucht, beim Finanzamt etwas zu beschleunigen, wenn SIE was zu erwarten haben (Steuerrückzahlung z.B.)? Da haben Sie absolut keine Chance!