Ihre-Vorsorge Logo
oder
Stellen Sie eine Frage
Zurück
Experten-Antwort

warum weniger Rente ab 1-2013?

von elfi08.06.2013 | 14:43
1606 Ansichten
4 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Experten-Antwort springen
Hallo, seit Januar 2013 ist meine EMR-Überweisung ca. 0,113% geringer als vorher. Da der Betrag nur bei ca. 65 Cent liegt, habe ich da keinen großen Schreck bekommen und dachte, es wird ja wohl noch eine schriftliche Mitteilung über den Grund dieser minimalen Änderung kommen. Da kam aber bis heute nichts. Deshalb möchte ich mal fragen, ob man mir hier den Grund nennen kann. Ich muss jetzt nämlich woanders einen Antrag stellen und die wollen ja einen Nachweis über die genaue Höhe meines Renteneingangs. Ebenso müsste ich die Änderung der DRV-Stelle, die mein Übergangsgeld überweist, mitteilen. Naiverweise hatte ich gedacht, da EMR und Übergangsgeld ja beides DRV ist, berücksichtigen die das automatisch. Aber sie ziehen weiterhin jeden Monat den bis 12-2012 gültigen Rentenbetrag vom Übergangsgeld ab. Ist zwar minimal, aber übers Jahr addiert sich dann doch auf fast 8 EUR. gruß elfi

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Die Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags wurde, wie bereits von „Kopfschüttel“ erwähnt, bei den laufenden Renten über den Überweisungstext im Kontoauszug mitgeteilt. Bei Ihnen könnte auch eine zwischenzeitliche Unterbrechung der laufenden Rentenzahlung vorgelegen haben. Hinsichtlich dem Übergangsgeld sollten Sie den zuständigen Leistungsträger unterrichten.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung →

3 Antworten

Kopfschüttelam 08.06.2013 | 14:54
Mensch, der Beitragssatz zur Pflegeversicherung ist doch ab 1.1.2013 gestiegen. Das sollten Sie eigentlich schon mitbekommen haben... http://www.deutsche-altersvorsorgeberatung.de/pflegeversicherung…
Kopfschüttelam 08.06.2013 | 14:57
Lesen Sie mal ihren Kontoauszug von Ende Januar , wo die Rente gebucht wurde. Da steht doch alles daruf . " Für viele Rentner wird sich die Höhe der auszuzahlenden Rente im nächsten Jahr ändern. Ursächlich hierfür sind die höheren Beitragssätze zur Pflegeversicherung, die ab der Januarrente zu berücksichtigen sind. Die Rentenversicherung informiert die betroffenen Rentnerinnen und Rentner auf dem Kontoauszug ihrer Bank über die neue Rentenhöhe. Ab dem 1. Januar 2013 steigt der Beitragssatz in der sozialen Pflegeversicherung um 0,1%. Für alle versicherten Rentnerinnen und Rentner mit nachgewiesener Elterneigenschaft oder bei Geburt vor 1940 gilt dann ein Beitragssatz von 2,05% (statt bisher 1,95%). Für die anderen Rentenbezieher beträgt der neue Beitragssatz 2,3% (statt bisher 2,2%). Die Deutsche Rentenversicherung wird die Rentner mit der Rentenzahlung für den Januar 2013 auf dem Kontoauszug ihrer Bank über die neue Rentenhöhe informieren. Dieses vereinfachte Verfahren ist gesetzlich vorgesehen und hilft dabei, Verwaltungskosten zu reduzieren. Die Deutsche Rentenversicherung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Zahlungszeitpunkt der Januarrente individuell unterschiedlich sein kann. Sofern die Rente vor dem 1. April 2004 begann, wird sie bis heute im Voraus gezahlt (also zum 1. des Monats); liegt der erstmalige Rentenbeginn nach dem 1. April 2004, wird sie am Ende des Monats ausgezahlt."
elfiam 10.06.2013 | 08:18
Sehr geehrtes Kopfschüttel, die diplomatische Freundlichkeit in diesem Forum ist doch immer wieder herzerfrischend : -) Nein, auf meinem Kontoauszug war *keine Information*, es war der gleiche Buchungstext wie immer. Manch einer wird es kaum fassen können, aber auch die Rentenversicherung kann offenbar mal Fehler machen bzw. einfach mal vergessen, den richtigen Knopf zu drücken ... Aber danke für die Auskunft. gruß elfi
Deutsche Rentenversicherung
Sie erhalten Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Wichtige Hinweise

Ihre Einträge sind öffentlich und können von jedem gelesen werden. Bitte geben Sie daher keinesfalls persönliche Daten an.

Verzichten Sie auf politische Diskussionen. Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum.

Achten Sie auf einen friedlichen und respektvollen Umgang ohne Anfeindungen, Unterstellungen und Provokationen jeglicher Art.

Bleiben Sie beim Thema Rente, Altersvorsorge oder Reha. Bei Fragen etwa zum Arbeitslosengeld, zur Krankenversicherung oder bei Steuerfragen müssen unsere Experten leider passen.

Keine Bewertungen, Empfehlungen oder Beratungen zu einzelnen Produkten, Anlageformen etc. Unsere Experten dürfen grundsätzlich nur allgemein und produktunabhängig beraten.

Bitte beachten Sie die weitergehenden Informationen und Nutzungsbedingungen.

Weitere Links


Interessante Artikel

Informationen, Schwerpunkt-Themen und Interviews zu gesetzlicher Rente, privater wie betrieblicher Altersvorsorge sowie Finanzen und Gesundheit.
Time
13 Minuten

Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn kann steuerfrei hinzuverdienen, wer im Alter sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Doch wie wirken Job, eigene Altersrente und Hinterbliebenenrente zusammen? In 8 konkreten Fällen zeigen wir, ob Sie mit einem Plus oder einem Minus rechnen können.

Time
8 Minuten

Ein Pflegefall lässt den Finanzbedarf sprunghaft steigen. Doch mit diesen sechs staatlichen Hilfsangeboten und gezielter privater Vorsorge sichern Sie sich vor finanzieller Notlage.

Time
6 Minuten

Länger im Erwerbsleben bleiben und später in den Ruhestand treten: Um dieses Verhalten zu fördern, setzt die Politik viele Anreize. Doch nicht jeder Plan einer „Kombi-Rente" geht finanziell auf, wie sich vor Gericht gezeigt hat.

Time
7 Minuten

Welche Ansprüche Hinterbliebenen zustehen – und wann die angesparten Beträge verloren sein können.

Time
8 Minuten

Ein Prozent vom eigenen Lohn, ein Prozent vom Arbeitgeber: Die neue Kapitalrente soll ab 2028 die gesetzliche Rente ergänzen und Millionen Menschen im Alter besser absichern. Wie das Geld angelegt wird, wer davon profitieren soll – und warum dabei Schweden das große Vorbild für Deutschland ist.

Time
13 Minuten

Schnellere Termine in der Praxis, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und attraktive Preise: Mit diese Argumenten locken private Versicherer. Doch da die Entscheidung gegen die gesetzliche Krankenversicherung fast immer endgültig ist, sollte sie sehr genau überlegt sein.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026