was geschieht nach der Reha?

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Ärztezeitungen sind schon seriöse "Quellen".

Das mag sein.
Allerdings ist das kein Beweis dafür, dass Sie die Inhalte richtig verstanden und interpretiert haben.
Manche lesen eben nur das heraus, was sie gerne lesen möchten.
Und ob die Autoren einer "Ärztezeitung" wirklich immer objektiv berichten, darf durchaus bezweifelt werden.
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Zitiert von: Herz1952

Ich habe halt doch ein bisschen mehr Zeit als die arbeitende Bevölkerung um mich zu informieren.

Vermutlich beschäftigen Sie sich zu viel damit.
Und Sie sollten aufpassen, dass Ihr Hass auf Krankenkassen nicht wahnhaft wird, falls es noch nicht zu spät ist.

MfG

von
Herz1952

Zu 1) richtig, so machts jeder, auch die KK's. Es sind eben viele Kann und Soll-Bestimmungen in Gesetzen und Verordnungen. Nach wie vor halte ich die Krankenkassen für unfähig über die Gesundheit eines einzelnen immer richtig zu entscheiden. Das bringt leider auch kein Arzt fertig.

Es ist ja auch nicht so, dass immer etwas schiefläuft. Wenn man den Krankenkassen die Rechtslage vorhält, sind diese sogar zu überzeugen. Was ich beanstande ist in erster Linie fehlende oder falsche Informationen, wie immer auch die zustande kommen.

Meine Krankennkasse hat mir übrigens dabei geholfen, ein für mich geeignetes Medikament auf GKV-Kosten zu "genehmigen", was sogar ein Facharzt nicht für möglich gehalten hat, weil Ärzte das SGB V nicht kennen.

Die Ärzte sollen sogar wieder freier entscheiden können, haben aber Angst vor dem "Regress durch die Hintertür". Quelle: Ärztezeitung, Verfasser: Kassenärztlich Bundesvereinigung.

Das mit dem Gesundheitsfond ist leider so geregelt, dass Begehrlichkeiten geweckt werden. Der Gesundheitsökonom Prof. Dr. Gehrhard Glaeske hat auch gemeint die müsste besser geregelt werden. Da sind sogar einige Kassen selbst benachteiligt.

Wenn Ihnen wegen einer Pipifaxkrankheit eine der ca. 80 Krankheiten angedichtet werden, dann können Sie von Arzt zu Arzt rennen, obwohl das nicht nötig wäre und viele Kosten verursacht. Aber soweit denken die Kassen die Kassen nicht einmal.

Ich musste mich leider von Anfang an mit diesem Thema beschäftigen, weil es um ein gutes Medikament für mich ging, ich musste aber viel "draufzahlen". Jeder Arzt hat gesagt, dieses Medikament ist für mich besser als das Vergleichsmedikament. Was war geschehen? Das IQuWiG hat das neue Medikament in der Wirkung gleichgesetzt mit dem alten, dabei war es ca 2-3 x stärker und hat die Nebenwirkungen mit der Höchstdosis von 80 mg verglichen und da war natürlich das neue, teure Medikament untendurch. Nicht einmal der G-BA hat dies gemerkt. Diese Organisation, die bestimmt, welche Medikamente für GKV-Versicherte erstattet werden sollen und welche nicht, kennt offensichtlich den Paragrafen auch nicht, weil ich diesen danach gefragt habe wegen eines neuen Medikaments.

Passiert in der Kette der Entscheidungen auch nur ein Fehler, so zieht dieser sich durch bis zum Schluss. Es ist halt ein Problem, den Menschen wie einen Computer zu betrachten, aber sein Programm nicht zu kennen.

Ich kann Ihnen leider versichern, dass Sie im Bedarfsfalle kein neues Medikament mehr bekommen, das besser ist aber teurer. Außer Sie lesen das SGB V genau durch (§ 31, Abs.1). Dann müssen Sie das aber Ihrem Arzt auch noch klarmachen. Die kennen das im allgemeinen nicht und haben Budgetangst, wenn sie es verschreiben sollen.

Aber wieso sollte ich die Krankenkassen jetzt hassen? Ich kenne ja die Gesetze und Verordnungen und kümmere mich im Bedarfsfalle drum. Na ja, Wut kann man da schon bekommen, aber diese haben die Ärzte auch, wenn ich deren Kommentare so lese. Da geht es noch härter zur Sache.

Als ich den Kommentar wegen des jungen Mannes, der durch Adipositas gestorben ist, geschildert habe (es muss noch mehr Fälle gegeben haben, zumindest mit dem langen hinausziehen einer OP) antworte mir der Arzt (der einen ähnlichen Fall geschildert hat, ohne Todesfolge) mit folgender Überschrift: "Was soll man dazu noch sagen, es geht bergab, BERGAB" und dass ihn das an die Transplantationen erinnert.

Das mit den Medikamenten kann auch die RV betreffen. Das falsche, bzw. nicht optimale Medikament, kann andere Organe schädigen und zur Erwerbsminderung führen.

Die "Geldkatze" beißt sich mitunter wieder in den eigenen Schwanz :-).

Ihnen alles Gute und vor allem, dass Sie nicht eine solche Situation kommen. Vielleicht ist bis dahin auch die Situation bereinigt. Aber da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens :-).

MfG

von
NaSoWas

Na Klasse, und wieder konntest Du Deine "ach so schlimme und dich ganz Doll diskriminierende" Geschichte loswerden.
Weshalb suchst Du dir denn kein normales Hobby damit Du etwas beschäftigt und ausgeglichener wirst?

von
Herz1952

Diskrimiert fühle ich mich nicht. Ein "normales" Hobby ist durch Krankheit und Medikamente nicht mehr möglich.

Ich brauche auch die Geschichte nicht "loswerden". Ich wollte nur ein bisschen aufklären und warnen.

Außerdem habe ich heute noch festgestellt, dass durch die Unwissenheit von Ärzten und sogar Apothekern durch falsche Angaben in Vorstudien angeblich "preiswerte" Arzneien verschrieben werden, die aber nicht einmal die halbe Wirkung haben wie die "teure" Arznei (Cholesterinsenker). Dadurch entstehen der Versichertengemeinschaft - auch wohl Ihnen - Mehrkosten.

Manche Einsparmaßnahmen gehen sozusagen nach hinten los. Aber zahlen Sie nur mal schön :-).
Zur Beruhigung ich nehme schon seit Jahren die wirklich preiswertere Arznei.

Aber es scheint so, dass die Dummheit im Gesundheitssystem immer größer wird. :-).

von
Friedhelm

Zitiert von: Herz1952

Ein "normales" Hobby ist durch Krankheit und Medikamente nicht mehr möglich.

Briefmarken sammeln, spazieren gehen, Kuchen backen, Pullover stricken kann man auch unter Medikamenteneinfluss.
Zitiert von: Herz1952

Außerdem habe ich heute noch festgestellt, dass durch die Unwissenheit von Ärzten und sogar Apothekern durch falsche Angaben in Vorstudien angeblich "preiswerte" Arzneien verschrieben werden, die aber nicht einmal die halbe Wirkung haben wie die "teure" Arznei (Cholesterinsenker). Dadurch entstehen der Versichertengemeinschaft - auch wohl Ihnen - Mehrkosten.

Das was Sie angeblich festgestellt haben, sind allenfalls Ausnahmen aber ganz bestimmt keine Regelfälle.
Wenn "Ihre Feststellungen" von Bedeutung wären, dann hätten das mit Sicherheit auch schon andere Leute bemerkt und öffentlich darauf hingewiesen.
Zitiert von: Herz1952

Aber es scheint so, dass die Dummheit im Gesundheitssystem immer größer wird. :-).

Wie schön, dass wenigstens SIE diese "Dummheiten und Betrügereien" erkannt haben, während Verbraucherzentralen und studierte Ärzte offenbar zu dämlich dazu sind.
Vielleicht sollte man Sie dafür mal für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen.....

von
W*lfgang

Zitiert von: Friedhelm
(...)
...wie immer 'köstlich' die Beiden (Herz ./. Schorsch), übertreffen sogar:

https://www.youtube.com/watch?v=j40o9bDxeP0&index=2&list=RDgyPNRNTSbmo

;-)

Gruß
w.
PS: Herzchen - bitte weiterhin mehr 'Steilvorlagen' zum 'Auskontern' :-) ..so hat das Forum auch eine amüsante Note - durchaus mit Nutzinhalt ...über die vielen langweiligen Neu/Alt-beantwortete-Fragen hinweg *g(ähn)

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

...wie immer 'köstlich' die Beiden (Herz ./. Schorsch), übertreffen sogar:

https://www.youtube.com/watch?v=j40o9bDxeP0&index=2&list=RDgyPNRNTSbmo


Wer im Glashaus sitzt,.....:
http://www.haefft.de/assets/img/Listicles/Klugscheisser/klugscheisser3.jpg

MfG