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Was kann man machen, wenn man mit einer Maßnahme der DRV nicht einverstanden ist?

von
Domino

Guten Abend alle zusammen,
meine Lebensgefährtin hat eine 12 monatige Maßnahme der DRV bewilligt bekommen, mit einem bestimmten Ziel.
Sie ist jetzt seit drei Wochen in dieser Maßnahme, und dort wird weder Rücksicht auf ihre gesundheitlichen Einschränkungen genommen, noch bringt sie sie dem Ziel irgendwie näher.
Es ist jetzt so, dass sie morgen Angst hat dort hin zu gehen, da sie im Moment nervlich ziemlich am Ende ist.
An wen wendet man sich jetzt am besten, ohne die Leistungen der DRV zu gefährden?

von
W*lfgang

Hallo Domino,

sprechen Sie mit dem Sachbearbeiter, der den Bescheid erlassen hat und/oder dem Reha-Berater in der nächsten DRV-Beratungsstelle. Eigener Hausarzt/Facharzt wäre auch eine Anlaufstelle wert.

Wenn die Maßnahme nicht 'passt', sind die(se) Leistungen gefährdet.

Gruß
w.

von
Domino

Danke schon mal für die Antwort.
"Die Leistungen sind dann gefährdet"
Genau dies ist ja das Problem.
Was ist dann?
Wäre wohl die beste Möglichkeit, erst mal mit dem zuständigen Rehaberater zu sprechen.
Oder würde man damit direkt schlafende Hunde wecken?

von
Schade

Wenn man schon nach 3 Wochen merkt, dass man überfordert ist, macht es kaum Sinn 12 Monate durchzuziehen.

Vielleicht findet sich etwas was besser zu den persönlichen Möglichkeiten passt?

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Hallo Domino,

es empfiehlt sich ein Gespräch mit dem zuständigen Rehafachberater. Sollte dieser zu dem Ergebnis kommen, dass eine Fortsetzung der Maßnahme keinen Sinn ergeben würde, endet grundsätzlich mit dem Tag des Abbruchs der Anspruch auf Übergangsgeld.

Wenn in Ihrem Fall eine weitere / andere Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben könnte ein Anspruch auf Zwischenübergangsgeld bestehen.

Experten-Antwort

Der Empfehlung vom Sachbearbeiter DRV Bereich Reha kann ich mich nur anschließen. Ihre Lebensgefährtin soll so schnell wie möglich dieses Gespräch mit dem Rehafachberater führen.

von
Domino

Vielen Dank für die Ratschläge.
Meiner Lebensgefährtin geht es im Moment nicht gut, aber sie will diese Woche noch durchhalten.
Sie führt Tagebuch, um alles belegen zu können.
Denn so wie es jetzt aussieht, ist es ein Maßnahmeträger der nur auf das schnelle Geld der DRV aus ist, ohne etwas vernünftiges dafür zu leisten.
Die ganzen Probleme dort möchte ich jetzt nicht alle aufführen, aber eine Beschwerde bei der DRV wird auf jeden Fall eingereicht.
Denn dies ist so eine Maßnahme, die zu nichts führt.