was mir wieder sorgen macht

von
sokrates

es steht vielleicht wieder eine prüfung der weiteren rentenberechtigung an, kann sein. die krankheiten sind noch so geblieben mit verschlechterung. kann man davon ausgehen ob die rente weitergezahlt wird? oder einfach so entschieden wird. und im welchen umfang wird geprüft alle 2 jahre habe ich gehört. also ich mache mir wieder sorgen. voriges jahr wurde nach der nachprüfung die rente weitergezahlt. ich bin ein eu rentenempfänger auf unbestimmte dauer.

von
???

Solange sich Ihr Gesundheitszustand nicht verbessert, wird Ihnen die Rente nicht entzogen. Die Überprüfungen sind zwar nervig, versuchen Sie sich trotzdem keine Sorgen zu machen.

von
sokrates

danke für die antwort. bin jetzt etwas beruhigt. eine schöne adventszeit noch für 3 fragezeichen.

von
Realist

.............haben Sie etwa eine andere Antwort erwartet ? Rentenüberprüfungen können übrigens JEDERZEIT veranlasst werden. Mit welchem Ergebnis, wissen nur die Sterne.

von
sokrates

diese antwort hätten sie sich lieber sparen können.

von
Realist

.........warum ? Das ist nunmal die Wahrheit. Mit Schönreden ist niemandem gedient.
Renten auf Dauer werden übrigens, statistisch gesehen, nur äußerst selten entzogen. Vorkommen tut es aber trotzdem hin und wieder. Dafür kann ich aber nichts !

von
sokrates

hat auch keiner behauptet. im fernsehen sind gute sendungen zur nachtlektüre

von
Jörn

Leider ist das Fortbestehen der Krankheit oder sogar deren Verschlechterung kein Garant für die Rentenweiterzahlung: Es müssen sich nur Gutachter finden, die der Meinung sind, es bestünde doch eine Leistungsfähigkeit. Das kann sogar dazu führen, dass ein Gutachter im Wiederholungsgutachten eine verschlechterung des Gesundheitszustandes bescheinigt, aber in Bezug auf die Leistungsfähigkeit sich selber widerspricht.

Eine Sicherheit gibt es nicht!

von
Realist

........genau !

von
Jens

bin jetzt wohl gleich der böse aber krankheit ist immer subjektiv, das nimmt man selbst ja immer anders wahr, und wenn festgestellt wird sie sind nicht mehr so krank wie es bei rentengewährung war, mag das persönlich zwar ein rückschlag sein (Einkommen), sie sind dafür aber gesünder, es will doch niemand wirklich krank sein nur um rente zu bekommen, oder?

WAS JETZT KEINE UNTERSTELLUNG IST, DASS SIE NICHT KRANK SIND ODER NUR SO TUN ALS OB!

von
M

Lassen sie sich bitte nicht verunsichern.
Zum einen ist, nachdem sie ja bereits letztes jahr überprüft wurden, eine erneute Überprüfung in diesem Jahr meines Erachtens "eher unwahrscheinlich" und zum anderen wird Ihnen die Rentenversicherung bei unverändertem Krankheitszustand (bzw. sogar einer Verschlechterung) kaum die Ihnen zustehende Rente entziehen.

Ist leicht gesagt, aber machen sie sich nicht selbst verrückt/bzw lassen sie sich nicht verrückt machen :-)

von Experte/in Experten-Antwort

Den Beiträgen von "???", "Jörn" und "M" ist nichts hinzuzufügen.

von
Jörn

Nee,nee, nicht der Böse....

Man kann es sich wirklich schwer Vorstellen, aber :

- die verschlimmerung des Krankheitszustandes ist vom Gutachter und den behandelnden Fachärzten bestätigt!

- Rückschlag Einkommen ist hier Unfug: die Rente war niedriger als Harz4, so dass Sozialgeld bezogen werden musste!

- wenn ein Gutachter einen Rentenanspruch befürwortet ("unter 3 Std..."), nach der von ihm selbst bestätigten nicht-verbesserung, sondern verschlimmerung eine Erwerbsfähigkeit über 6 Std feststellt, muss eines seiner Gutachten doch unrichtig sein. Das erste wurde aber durch weitere Gutachten bestätigt...

-Natürlich fand sich auch ein Gutachter, der alle (nicht ihrem Fachgebiet zugehörigen) Diagnosen in ignorierte, die gesamte Schmerzproblematik als Übertreibung feststellte, die wuchernden Operationsnarben nicht sah und sich im Gutachten noch selbst wiedersprach: Er bestätigte einmal eine Leistungsfähigkeit über 6 Std und einmal von unter 3Std, beides auf dem allg. Arbeitsmarkt.

Nee, nee Jens wenn Sie dies für genauso absurd und in einem Rechtsstaat für unmöglich und nicht denkbar halten wie ich sind sie nicht der Böse

von
Jörn

LieberM, lieber Experte

Was ist, wenn ich mit meinen Schilderungen nichts als die Warheit in zumindest diesem einen Fall geschrieben habe?

Glauben Sie nicht?

Ich würde es auch nicht glauben wollen, ist aber nichts als die Warheit!

Was dann?

Ich finde es Falsch, "sokrates" in Sicherheit wiegen zu lassen.

Lieber Sokrates, begleiten Sie jeden Vorgang, jede eventuelle Begutachtung mit größtmöglicher Skepsis, ich würde sogar Mißtrauen sagen. Es gibt Fälle, wo an der Krankheit vorbei eine Leistungsfähigkeit konstruiert wird, um Rentenmittel einzusparen.

von
sab

"ich würde sogar Mißtrauen sagen. Es gibt Fälle, wo an der Krankheit vorbei eine Leistungsfähigkeit konstruiert wird, um Rentenmittel einzusparen.
"

Sorry, aber das ist für mich eine böswillige Unterstellung. Natürlich können in Einzelfällen Fehler passieren, auch gravierende, aber glauben Sie, wir arbeiten nur, um die Versicherten zu schikanieren?
Auch Sachbearbeiter in der Rentenversicherung sind Menschen und sehen auch ihre Versicherten als solche!!!!!

von
Jörn

Ich kann Ihnen versichern, hier einen absolut realen Fall geschildert zu haben. Natürlich werde ich in einem öffentlichen Forum keine Namen, Adressen oder Mitarbeiter der DRV nennen.
Mitarbeiter der DRV habe ich sehr nette gesprochen, nur was sollen diese tun, wenn ein Arzt im med.Dienst der DRV einfach die Krankheit nicht kennt (kennen will?) und statt dieser mit allen Mitteln den Beweis erbringen will, dass statt der bösartigen organischen "nur" eine Essstörung vorliegt.

Nun ja, trotz der Meinung dieses internen Arztes wurde vor eineinhalb Jahren die Rente nach Widerspruch bewilligt. Aber diesmal ????

Sollten Sie sich immer noch pers. Beleidigt fühlen tut es mir leid.

von
Irst

"Ungerechte" Einzelfälle gibt es überall dort, wo der Faktor Mensch mitspielt.
Natürlich sind diese nicht erfreulich, aber sie sollten auch kein Anlass für Verschwörungstheorien sein.

von
Rosanna

Hallo sab,

dem kann ich nur beipflichten.
Außerdem ist ja eine Krankheit und auch eine Schwerbehinderung nicht unbedingt gleich einer LEISTUNGSUNFÄHIGKEIT (sprich Erwerbsminderung) gleichzusetzen, was aber leider auch viele Versicherte meinen.

Dass man z.B. mit einem Bandscheibenvorfall nicht mehr als Maurer arbeiten kann, ist ja wohl verständlich. Aber es gibt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt viele andere Tätigkeiten, die man - auch mit diesem sehr unangenehmen Leiden - ausüben kann. Also wird dann die Leistungsfähigkeit bei mehr als 6 Stunden liegen.

Es wird immer Fälle geben, die ungerecht entschieden wurden. Dafür hat der Einzelne ja dann auch die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen.

Aus MEINER Erfahrung heraus kann ich nur sagen, dass bisher bei Zahlung einer Dauerrente wegen voller EM nur SEHR wenige entzogen wurden. Dies lag dann aber auch teilweise daran, dass diese Versicherten wieder eine Beschäftigung von mehr als 6 Stunden aufgenommen haben. Wenn dies möglich ist, kann wohl auch offensichtlich keine volle EM mehr vorliegen!

Fakt ist, dass in der Regel anläßlich einer Kontrolle sich sehr selten eine andere Beurteilung ergibt, wenn sich der Gesundheitszustand nicht gebessert oder sogar noch verschlechtert hat. Also bei aller WAHRHEIT: Panikmache aus einem eigenen Empfinden heraus ist nicht angesagt.

Also, sokrates, nicht verrückt machen lassen!!!

MfG Rosanna

von
Irst

Gut, Richtig, vollkommenste Übereinstimmung-

hilft nur in diesem Einzelfall nicht weiter
und sollte zur Wachsamkeit aufrufen

von
jörn

Sorry, durch "Klickfehler" hat sich der Nickname nicht nur bei "Betreff*"eingeschlichen