Was rechnet sich ???

von
Linika

Hallo liebes Expertenforum,
mein Partner ist am 30.12.1947 geborgen; hat bereits über 50 Jahre PB und beabsichtigt zum 01.12.2012 oder zum 01.01.2013 eine Rente zu beantragen.

1)= zum 01.12.12 w/langj.Versicherte mit einem Rentenabschlag von ??? 0,3 % ??? oder
??? 0,6 % ???

2)= zum 01.01.2013 w/besonders langj. Vers. OHNE Abschlag, aber:

mit einem höheren zu versteuernden Rentenanteil.

Frage: was ist rein rechnerisch ratsamer; Abschlag (?? % ??) bzw. höhere Besteuerung, beides ist ja jeweils auf Lebenszeit angelegt.

Info: die hochgerechnete AR zum 65. LJ lt. Renteninfo beträgt ca. 2.280 €

Es besteht eine freiwillige Mitgliedschaft in der Betriebskrankenkasse.

Vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihre Mühe bei unserer "Entscheidungsfindung.

von
...

Eine Angabe ist zur Beantwortung noch zwingend erforderlich :

Wie alt wird Ihr Partner denn ?

--> Da niemand wissen kann, wie lange Rente bezogen wird (1 Monat, 5 Jahre, 40 Jahre,...) kann Ihnen hier leider keine hilfreiche Antwort gegeben werden.

von Experte/in Experten-Antwort

Der Abschlag bei einer zum 01.12.2012 beginnenden Altersrente für langjährig Versicherte würde 0,3% betragen. Der Abschlag wäre zu berechnen von dem bis 30.11.2012 rechnerisch erreichten Rentenbetrag, der vermutlich etwas geringer als 2280 € sein dürfte, weil Ihr Partner nicht bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze weiter Beiträge einzahlen würde. Bei Weiterbeschäftigung bis 31.12.2012 ist evtl. der erzielbare Nettoverdienst höher als die mögliche Rentenzahlung. Ein Rentenbezug im Dezember 2012 würde bei der Steuererklärung für 2012 anzugeben sein und kann erst daraufhin vom Finanzamt steuerrechtlich beurteilt werden. Änderungen im Steuerrecht einerseits, Umfang zukünftiger Rentenanpassungen andererseits können nicht vorhergesehen werden. Dies sind nur ein paar Gesichtspunkte, die in Ihre Überlegungen mit einbezogen werden können. Ob die Entscheidung für einen bestimmten Rentenbeginn sich als günstig oder weniger günstig herausstellt, kann somit nicht beurteilt werden.

von
Jockel

Hallo,
ihr Partner kann zu jedem der von Ihnen genannten Termine in Rente gehen. Ab dem 01.01.2013 erhält er die Rente ohne Abschlag. Bei einem Rentenbeginn am 01.12.12 ergibt sich ein Abschlag von 0,3%.
Wie hoch der zu versteuernde Anteil bei der einen oder anderen Rente ist, vermag ich nicht zu beantworten.
Aber rein "gefühlt" würde ich den Rentenbeginn 01.01.2013 wählen, da ohne Abschlag.

von
Knut Rassmussen

Die monatliche Steuerlast erhöht sich um etwa 12 EUR. Dabei wurde aber alles außer acht gelassen, was steuerlich eine Rolle spielt und nur die Bruttorente berechnet. Leider kann man es sich nicht so leicht machen, das Einholen einer Berechnung durch einen Steuerberater wäre sinnvoll.

von
Oetteken

Ob die vorgezogene Rente günstiger ist, hängt u. a. vom persönlichen Steuersatz ab.
Die um einen Monat vorgezogene Rente würde um ungefähr 12 € geringer ausfallen.
Die zweiprozentige Steuermehrbelastung ab 2013 beträgt ca. 6 € (14%) bis 19 € (42%).
Für die Entscheidung ist aber auch zu berücksichtigen wie hoch das Dezembergehalt wäre.
Außerdem ist nicht absehbar, ob spätere politische Entscheidungen Auswirkungen haben können.
Ich würde vermutlich die vorgezogene Rente bevorzugen.

von
linika

Viiiiiiiiiiieeeeeeeeeelen herzlichen Dank für Ihre Mühe.

Herzliche Grüße Linika

Zitiert von: Oetteken

Ob die vorgezogene Rente günstiger ist, hängt u. a. vom persönlichen Steuersatz ab.
Die um einen Monat vorgezogene Rente würde um ungefähr 12 € geringer ausfallen.
Die zweiprozentige Steuermehrbelastung ab 2013 beträgt ca. 6 € (14%) bis 19 € (42%).
Für die Entscheidung ist aber auch zu berücksichtigen wie hoch das Dezembergehalt wäre.
Außerdem ist nicht absehbar, ob spätere politische Entscheidungen Auswirkungen haben können.
Ich würde vermutlich die vorgezogene Rente bevorzugen.

von
linika

Vielen herzlichen Dank für Ihre Mühe. Sehr hilfreich; wir werden uns nun entsprechend leichter entscheiden ...
Freundliche Grüße
Linika

Zitiert von: Oetteken

Der Abschlag bei einer zum 01.12.2012 beginnenden Altersrente für langjährig Versicherte würde 0,3% betragen. Der Abschlag wäre zu berechnen von dem bis 30.11.2012 rechnerisch erreichten Rentenbetrag, der vermutlich etwas geringer als 2280 € sein dürfte, weil Ihr Partner nicht bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze weiter Beiträge einzahlen würde. Bei Weiterbeschäftigung bis 31.12.2012 ist evtl. der erzielbare Nettoverdienst höher als die mögliche Rentenzahlung. Ein Rentenbezug im Dezember 2012 würde bei der Steuererklärung für 2012 anzugeben sein und kann erst daraufhin vom Finanzamt steuerrechtlich beurteilt werden. Änderungen im Steuerrecht einerseits, Umfang zukünftiger Rentenanpassungen andererseits können nicht vorhergesehen werden. Dies sind nur ein paar Gesichtspunkte, die in Ihre Überlegungen mit einbezogen werden können. Ob die Entscheidung für einen bestimmten Rentenbeginn sich als günstig oder weniger günstig herausstellt, kann somit nicht beurteilt werden.

von
Braunbär

Zitiert von: linika

Vielen herzlichen Dank für Ihre Mühe. Sehr hilfreich; wir werden uns nun entsprechend leichter entscheiden ...
Freundliche Grüße
Linika

Zitiert von: linika

Der Abschlag bei einer zum 01.12.2012 beginnenden Altersrente für langjährig Versicherte würde 0,3% betragen. Der Abschlag wäre zu berechnen von dem bis 30.11.2012 rechnerisch erreichten Rentenbetrag, der vermutlich etwas geringer als 2280 € sein dürfte, weil Ihr Partner nicht bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze weiter Beiträge einzahlen würde. Bei Weiterbeschäftigung bis 31.12.2012 ist evtl. der erzielbare Nettoverdienst höher als die mögliche Rentenzahlung. Ein Rentenbezug im Dezember 2012 würde bei der Steuererklärung für 2012 anzugeben sein und kann erst daraufhin vom Finanzamt steuerrechtlich beurteilt werden. Änderungen im Steuerrecht einerseits, Umfang zukünftiger Rentenanpassungen andererseits können nicht vorhergesehen werden. Dies sind nur ein paar Gesichtspunkte, die in Ihre Überlegungen mit einbezogen werden können. Ob die Entscheidung für einen bestimmten Rentenbeginn sich als günstig oder weniger günstig herausstellt, kann somit nicht beurteilt werden.


"sehr hilfreich" "entsprechend leichter entscheiden"
ja da freut man sich entsprechend bei der DRV, hat man doch so einem armen Rentner in seiner Geldnot entsprechend helfen können

Wir wissen es alle uneingeschränkt zu schätzen, wenn die DRV entsprechend uneingeschänkt helfen kann.

Vielen Dank. DRV