Was soll das, wenn

von
Jonny

in einer Rentenauskuft vom 28. August 2018 ein möglicher Beginn einer AR für besonders langährige Versicherte ab FEB 2018 aufgeführt und die Wartezeit nur aus den Zeiten bis JAN 2018 berechnet wird?
Ich dachte bisher, dass diese Rente frühestens im JUN 2018 beginnen könnte und die WZ dann bis MAI 2018 zu berechnen wäre. Die Auskunft wurde auch erst Anfang August 2018 beantragt.

von
Oldenburger

Und aus welchem Grund wollen Sie das im Jahre 2020 noch überprüfen?

von
Jonny

Zitiert von: Oldenburger
Und aus welchem Grund wollen Sie das im Jahre 2020 noch überprüfen?

Moin, moin
Ich möchte nur mal wissen, ob das richtig war.
Spielt zwar jetzt keine Rolle mehr, hätte aber seinerzeit von Bedeutung sein können.

von
senf-dazu

Wenn der Rentenbeginn im Februar 2018 möglich war, dann können dort auch nur Zeiten bis einschließlich Jabuar aufgeführt sein.
Wenn damit die zugehörige Wartezeit erfüllt ist, spielen weitere Monate für DIESE Rente (hinsichtlich der Wartezeit) doch keine Rolle nehr.

von
Jonny

Zitiert von: senf-dazu
Wenn der Rentenbeginn im Februar 2018 möglich war, dann können dort auch nur Zeiten bis einschließlich Jabuar aufgeführt sein.
Wenn damit die zugehörige Wartezeit erfüllt ist, spielen weitere Monate für DIESE Rente (hinsichtlich der Wartezeit) doch keine Rolle nehr.

Dass dann nur Zeiten bis zum Monat vor "Rentenbeginn Februar 2018" anzurechnen sind, ist klar.

Aber warum wird in einer Anfang August 2018 beantragten und am 28.08.2018 erteilten Auskunft noch ein doch gar nicht mehr möglicher Rentenbeginn FEB 2018 überhaupt erwähnt?

von
Mitleser

Zitiert von: Jonny
Zitiert von: senf-dazu
Wenn der Rentenbeginn im Februar 2018 möglich war, dann können dort auch nur Zeiten bis einschließlich Jabuar aufgeführt sein.
Wenn damit die zugehörige Wartezeit erfüllt ist, spielen weitere Monate für DIESE Rente (hinsichtlich der Wartezeit) doch keine Rolle nehr.

Dass dann nur Zeiten bis zum Monat vor "Rentenbeginn Februar 2018" anzurechnen sind, ist klar.

Aber warum wird in einer Anfang August 2018 beantragten und am 28.08.2018 erteilten Auskunft noch ein doch gar nicht mehr möglicher Rentenbeginn FEB 2018 überhaupt erwähnt?

Um Ihnen zu zeigen, dass der Anspruch bereits seit dem 01.02.2018 besteht. Nicht wenige Versicherte unterliegen ja immer noch dem Irrglauben, dass sie erst die Beschäftigung aufgeben müßten, um einen zahlbaren Rentenanspruch zu haben. Seit der Einführung der Flexi-Rente im Jahr 2017 hat sich das aber grundlegend geändert, so dass in vielen Fällen selbst bei einer Weiterbeschäftigung eine hübsche Teilrente zusätzlich zum Arbeitsvedienst möglich wäre, auf die man sonst leichtfertig verzichten würde.

von
Jonny

Zitiert von: Mitleser

Um Ihnen zu zeigen, dass der Anspruch bereits seit dem 01.02.2018 besteht.

Sie meinen wohl "dass der Anspruch bereits mit dem 01.02.2018" bestanden hätte, wenn man sich denn rechtzeitig bis zum 30.04.2018 gemeldet hätte, oder?

Experten-Antwort

Hallo Jonny,

bei Rentenauskünften wird generell nicht auf das Antragsdatum abgestellt, sondern allein auf die Erfüllung der Voraussetzung der jeweiligen Rentenart. Für einen Rentenbeginn 01.02.2018 hätten Sie aber tatsächlich den Rentenantrag bis 30.04.2018 stellen müssen.

Viele Grüße,
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
W*lfgang

Hallo Jonny,

ist genauso wie bei den 45 Jahren - die Rentenauskunft geht da nicht vom _tatsächlich_ frühestmöglichen Rentenbeginndatum aus/Wartezeit dann (erst) erreicht, sondern - sofern es vor der Regelaltersrente überhaupt noch möglich ist, die erforderliche WZ 35/45 zu erreichen - wird dann immer das gesetzlich frühestmögliche Rentenbeginndatum dargestellt.

Ich weiß, der Text der Rentenauskunft ist auf 'den Punkt gebracht/frühestmöglicher Rentenbeginn' völlig irreführend, wenn das rechnerisch erst später möglich ist.

Hatte ich mit der DRV vor Jahren schon direkt 'diskutiert',/"hey, kann der Computer nicht Zeit + Ereignis dann passend zusammenzählen?" Ergebnis: iss halt bundesweiter Erguss/Sprachbaustein + Verfahrensergebnis der dafür zuständigen/hochhonorierten AG. Die sind halt 'schlauer', als der normale Rechenweg nach möglicher Zeitschiene ...von der Auffassungsgabe für den Normalversicherten bei Darstellung eines vermeintlich suggerierten Rentenbeginndatums aber meilenweit entfernt ;-)

Gruß
w.
PS: Bitte keine Nachfragen/Ratschläge, ich hatte es etwas differenzierter mit der DRV dargestellt/bequatscht :-) Komischerweise gab es dann doch für einige/wenige Jahre 'passende' Rentenbeginndaten in der Rentenauskunft unter Berücksichtigung der 'Restlaufzeit' möglicher Beitragszeiten. Ist aber schon wieder vorbei – frühestmögliches/gesetzliches Rentenbeginndatum ist (trotz rechnerisch nicht möglicher 'Restlaufzeit' + unerwähnt, bereits vollständig geklärtem Konto ;-)) wieder das Nonplusultra in der Auskunft.

Gruß
w.

von
Heinz

Zitiert von: W*lfgang

Die sind halt 'schlauer', als der normale Rechenweg nach möglicher Zeitschiene ...

Schlauer als Wolfgang? Geht doch gar nicht!

Also, liebe Mitarbeiter der DRV:
Das ist doch alles ganz einfach zu programmieren, diese Verknüpfungen von frühestmöglichem Rentenbeginn, aktuellem Tagesdatum, erreichten Altersgrenzen, Antragsfristen usw.. Das macht einer wie Wolfgang doch mit links und pflegt es in das unkomplizierte Programm der DRV ein. Dauert wahrscheinlich nur 10 Minuten und andere Dinge hat man sowie nicht zu programmieren.

Es ist wie beim Fußball: Die wahre Kompetenz steht nicht auf dem Platz, sondern sitzt immer oben auf der Tribüne!

Wie bitte? Wenn ich in der Rentenauskunft vom 28.08.2018 einen möglichen Rentenbeginn 01.08.2018 ausweisen würde, dann gilt das 4 Tage später schon gar nicht mehr? Dann geht nur noch 01.09.2018? Das ist aber doof! Na hoffentlich stellt die Post die Rentenauskunft innerhalb von drei Tagen zu...

von
Komm auf den Boden zurück

W*lfgang. Du hast jeden Sinn für die Realität verloren und Dein Zynismus ist mehrmals unangebracht.

von
W°lfgang

Zitiert von: Komm auf den Boden zurück
W*lfgang. Du hast jeden Sinn für die Realität verloren und Dein Zynismus ist mehrmals unangebracht.

Hmm... Sie sind dafür offensichtlich ja bereits sehr früh auf den realen Boden geplumpst – das Verständnis für das Grundproblem ist scheinbar nicht mit erwacht ;-)

Vielleicht ein Beispiel, dem auch Sie + @Heinz folgen können:

Versicherter *15.06.1960, hat das Mindestalter für den Beginn der Altersrente für besonders langjährig Versicherte zum 01.11.2024 erreicht, die Regelaltersgrenze wird am 14.10.2026 erreicht. Stand erfasster/geklärter Versicherungszeiten bis 31.12.2018.

Rentenauskunft - bezüglich der 45 Jahre/dieser Rentenart - 'erklärt' dem Versicherten, dass er zum 01.11.2024 diese Altersrente auch erhalten kann, sofern alle (3) Voraussetzungen erfüllt sind. Von den 540 erforderlichen Monaten sind 446 vorhanden, es fehlen noch 94.

Nun fangen Sie an zu rechnen, wann wohl die fehlenden 94 Monate tatsächlich erreicht werden können ...genau! Und wie steht es nun mit dem in der Rentenauskunft dargestellten/frühestmöglichen Rentenbeginndatum 01.11.2024 unter dem Hinweis "wenn Sie die Bedingungen dafür erfüllen, dann..."? Häh? die können objektiv zum 01.11.2024 gar nicht mehr erfüllt werden ...

Ok, ich kann/muss 'Fehler' erkennen + nachrechnen, was tatsächlich die Rentenauskunft aussagt - Forrest Gump verlässt sich auf die Daten und kündigt zum 31.10.2024, vielleicht sogar auf Hinweis eines unerfahrenen Beraters/steht doch in der Rentenauskunft so drin/lesen können'se doch wohl selbst.

Wie gesagt, es war schon in früheren Rentenauskünften _richtig_ enthalten/'passende' Restlaufzeit aufs Datum genau des danach wirklich frühestmöglichen Rentenbeginns dargestellt ...offensichtlich hatte das die AI damals selbst im Programm implementiert – bis Programmierer @Heinz kam und befand, das sei viel zu einfach, den Versicherten ein eindeutiges Datum zu nennen und hat das Backup aus 2013 wieder eingespielt ;-)

Gruß
w.
PS: Nebenbei, die *-Zeit ist real schon lange Geschichte ;-)

von
Heinz

Zitiert von: W°lfgang

Hmm... Sie sind dafür offensichtlich ja bereits sehr früh auf den realen Boden geplumpst – das Verständnis für das Grundproblem ist scheinbar nicht mit erwacht ;-)

Vielleicht ein Beispiel...


Hm... fragt sich nur, bei wem das Verständnis für das Grundproblem nicht erwacht ist.

Ihr Beispiel hat jedenfalls mit dem Problem von Jonny überhaupt nichts zu tun. Sie sollten noch mal die Frage von Jonny und die Antworten von senf-dazu, Mitleser und Experte aufmerksam lesen!

Mein Tipp: Seien Sie mit dem Kritisieren und Verspotten anderer etwas vorsichtiger. Es ist nämlich sehr peinlich, wenn man beim "Besserwissen" voll daneben liegt.

Siehe auch hier - ist noch gar nicht lange her:

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/detail/flexirente-welche-variante-lohnt-sich-mehr.html