Was tun?

von
Das Michel

Hallo,

Ich habe am 20.03.2014 eine Reha bekommen.. gut so, hatte auch ein wenig gedauert. Nun zu meinem Kummer. Meine Frau ist an Lupus /SLE erkrankt, sie befindet sich gerade und leider schon sehr lange in einem heftigen Schub. Sie ist den letzten 2 Wochen drei mal gefallen... hat sich Gott sei dank bis jetzt nur leichte Verletzungen zugezogen. In mir aber brodelt die angst, wärend ich 5 Wochen auf Reha bin könnte schlimmeres passieren. Wie kann ich ohne Probleme zubekommen von der Reha zurück treten.

Ich danke für Antworten im voraus und Grüße ganz lieb Michael

von
Hannes

Vielleicht fragen sie mal bei der Krankenkasse nach ob sie evtl für diesen Zeitraum eine Kurzzeitpflege für ihre Frau bekommen.
Sie können auch von der Reha zurücktreten , werden dann aber nur sehr schwierig wieder eine genehmigt bekommen. Vielleicht können sie den Termin auch verschieben in Absprache
mit der Rehaeinrichtung bis es geklärt ist wer ihre Frau versorgen kann. Oder es gibt evtl günstig die Gelegenheit ihre Frau mitzunehmen.
Auch das müssten sie mit der Rehaeinrichtung klären.
Wünsche ihnen alles Gute!

von
=//=

Zitiert von: Hannes

Vielleicht fragen sie mal bei der Krankenkasse nach ob sie evtl für diesen Zeitraum eine Kurzzeitpflege für ihre Frau bekommen.
Sie können auch von der Reha zurücktreten , werden dann aber nur sehr schwierig wieder eine genehmigt bekommen. Vielleicht können sie den Termin auch verschieben in Absprache
mit der Rehaeinrichtung bis es geklärt ist wer ihre Frau versorgen kann. Oder es gibt evtl günstig die Gelegenheit ihre Frau mitzunehmen.
Auch das müssten sie mit der Rehaeinrichtung klären.
Wünsche ihnen alles Gute!

Ihr gutgemeinter Rat wegen der Mitnahme in Ehren. Aber das ist völlig sinnfrei. Wenn eine 5-wöchige Reha-Maßnahme bewilligt wurde, dann vermutlich aus psych. Gründen. Die Reha-Maßnahme wäre von vorherein zum Scheitern verurteilt.

@Das Michel

Außerdem müßte die DRV als Kostenträger und nicht die Klinik gefragt werden, ob eine Mitnahme der Ehefrau erfolgen kann.

Ich sehe nur ein paar wenige Möglichkeiten:

1. Sie organisieren für Ihre Ehefrau eine Kurzzeitpflege, evtl. auch ambulant z.B. über die Caritas o.ä.

2. Sie verschieben die Reha-Maßnahme (Bescheid hat immer 6 Monate Gültigkeit), dann sollten Sie dies aber mit der KK - sofern Sie Krankengeld beziehen - und mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

3. Sie versuchen, in eine wohnortnahe Klinik zu kommen, damit Sie (aber wirklich nur!) im Notfall schnell nach Hause können.

Sagen Sie auf KEINEN Fall generell die Reha ab! Sie würden es später bitter bereuen. Denn nicht umsonst wurde die Reha bewilligt. Die Maßnahme beginnt ja auch erst in 2 Monaten, bis dahin kann noch viel passieren. Evtl. geht es Ihrer Frau bis dahin auch wieder besser.

Alles Gute für Sie.

von
User

Sind keine Familienangehörigen in der Nähe, die in dieser Zeit Ihrer Frau helfen könnten?

von
Das Michel

Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken.. es sind gute Tips dabei über denen ich nachdenken werde.. danke

LG Michael

von
Rentenrückstau

Zitiert von: Das Michel

Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken.. es sind gute Tips dabei über denen ich nachdenken werde.. danke

LG Michael

Dann bleibt nur Ihnen gute Besserung zu wünschen, Ihnen und Ihrer Frau natürlich. Hoffe das sich die Angelegenheit zu Ihren Gunsten regelt.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo das Michel,
ich denke den guten Ratschlägen die Sie hier bereits bekommen haben kann ich nicht mehr ganz viel hinzufügen.
Sprechen Sie die Probleme aber bitte auch mit Ihrem Rententräger an. Vielleicht ergeben sich dadurch weitere Ansätze wie das Problem beseitigt bzw verringert werden kann.
Evtl. kann man auch über teilstationäre oder ambulante Maßnahmen nachdenken (wenn denn die gesundheitlichen Probleme solche Maßnahmen zulassen).