Was, wenn Widerspruch abgelehnt wird?

von
Jutta

Guten Tag zusammen.
Auch ich habe gegen meine Bewilligung (ging ganz schnell) Widerspruch eingelegt.
Habe auch wieder nur eine Verlängerung meiner Arbeitsmarktrente erhalten.
Jetzt habe ich die Angst, dass durch Corona die Bearbeitung solange braucht, bis meine Befristung vor dem Widerspruch abläuft. Diese läuft bis Ende Mai 2020. Wurde auf Ende Mai 2022 verlängert.

Auch mich interessiert, was passiert, wenn die Bearbeitung erst z.B. im Juli beginnt.
Zählt dann die bereits bewilligte Verlängerung bis 2022, oder die vorherige Bewilligung bis Ende Mai 2020?
Ich habe ja Widerspruch gegen die erneute Verlängerung gestellt.
Das irritiert auch mich.

lg
Jutta

von
Siehe hier

Zitiert von: Jutta
Guten Tag zusammen.
Auch ich habe gegen meine Bewilligung (ging ganz schnell) Widerspruch eingelegt.
Habe auch wieder nur eine Verlängerung meiner Arbeitsmarktrente erhalten.
Jetzt habe ich die Angst, dass durch Corona die Bearbeitung solange braucht, bis meine Befristung vor dem Widerspruch abläuft. Diese läuft bis Ende Mai 2020. Wurde auf Ende Mai 2022 verlängert.

Auch mich interessiert, was passiert, wenn die Bearbeitung erst z.B. im Juli beginnt.
Zählt dann die bereits bewilligte Verlängerung bis 2022, oder die vorherige Bewilligung bis Ende Mai 2020?
Ich habe ja Widerspruch gegen die erneute Verlängerung gestellt.
Das irritiert auch mich.

lg
Jutta

Hallo Jutta,
meine ganz persönliche Meinung ist, dass Sie Ihren Widerspruch zurück nehmen sollten. Wie Sie schreiben wurde die Verlängerung 'ganz schnell' bewilligt, wenn auch zunächst nur weiterhin als befristete 'Arbeitsmarktrente'. Auch wenn Ihr Widerspruch - vermutlich erst nach einem langwierigen Procedere - zu einer EM-Rente 'ohne Einschränkung' führen würde, bedeutet dies ja noch nicht, dass diese unbefristet gewährt wird.
Auch wenn Ihre gesundheitlichen Einschränkungen sich vielleicht deutlich verschlechtert haben, haben Sie doch zunächst keinen Nachteil. Zumal die aktuelle Arbeitsmarktlage ohnehin angespannt ist und somit vermutlich nicht gerade bereits Erwerbsgeminderte in den Arbeitsmarkt wieder eingegliedert werden können. Somit ist davon auszugehen, dass sich für Sie auch kurzfristig nichts ändern wird (also keine Teilzeitarbeit).
Nun hat also die DRV schnell reagiert - vielleicht auch gerade wegen der Corona-Lage, in der immens viel zu beschließen ist und die Mitarbeiter auch teilweise nur eingeschränkt arbeiten können und da wird dann ein arbeitsaufwändiges Widerspruchsverfahren eingeleitet.... dafür fehlt mir (ganz persönlich) das Verständnis!

Und trotzdem wird erst einmal trotz Widerspruch die ja bewilligte Verlängerung (bis Mai 2022) auch bezahlt, denn der Widerspruch hat in diesem Fall keine aufhebende Wirkung. Das zu Ihrer Beruhigung.

von
Meinung

Zitiert von: Siehe hier

meine ganz persönliche Meinung

.... dafür fehlt mir (ganz persönlich) das Verständnis!

Da Sie nicht in der Lage des Fragestellers sind, interessiert es wirklich niemanden was Ihre persönliche Meinung ist, oder was Ihnen fehlt!

von
Anonym

Zitiert von: Jutta
Guten Tag zusammen.
Auch ich habe gegen meine Bewilligung (ging ganz schnell) Widerspruch eingelegt.
Habe auch wieder nur eine Verlängerung meiner Arbeitsmarktrente erhalten.
Jetzt habe ich die Angst, dass durch Corona die Bearbeitung solange braucht, bis meine Befristung vor dem Widerspruch abläuft. Diese läuft bis Ende Mai 2020. Wurde auf Ende Mai 2022 verlängert.

Auch mich interessiert, was passiert, wenn die Bearbeitung erst z.B. im Juli beginnt.
Zählt dann die bereits bewilligte Verlängerung bis 2022, oder die vorherige Bewilligung bis Ende Mai 2020?
Ich habe ja Widerspruch gegen die erneute Verlängerung gestellt.
Das irritiert auch mich.

lg
Jutta

Der Widerspruch war unabhändig vom Corona-Umstand meines Erachtens höchst unklug.

Die Arbeitsmarktrente haben Sie bekommen, weil man der Meinung ist, dass Sie noch mindestens 3 bis unter 6 Stunden täglich arbeiten können.

Nun wollen Sie eine unbefristete Rente. Hierfür müsstens Sie aber nur noch täglich unter drei Stunden arbeiten können.

Der medizinische Dienst kann zur Zeit niemanden begutachten. Deshalb versuchen die Gutachter sofern es irgendwie vertretbar nach Aktenlage anhand ihren Befunden zu entscheiden. Dies ist hier wohl passiert.

Seien Sie froh, dass sie finaziell bis 2022 erst einmal versorgt sind. Mit ihrem Widerspruch zwingen Sie jetzt den medzinischen Dienst genauer auf Ihre Unterlagen zu schauen. Wenn es blöd kommt, kann Ihnen sogar die Arbeitsmarktrente entzogen werden. Kommt ganz selten mal vor, aber das nützt ihnen alles nichts, wenn sie es betrifft.

Ferner, dass man von der Arbeitsmarktrente auf eine volle Erwerbsminderungsrente mit unter drei Stunden zu kommen, ist ganz selten. Da müsste Sie schon ein medizinisch hoffnungsloser theretischer und praktischer Fall sein müssen.

Ziehen Sie den Widerspruch zurück und gut ist. Eine Begründung brauchen Sie nicht abzugeben.

Am Geldbetrag haben Sie keinen Nachteil zwischen der Arbeitsmarktrente und der reinen vollen Erwerbmsindungsrente.

von
Siehe hier

Zitiert von: Meinung
Da Sie nicht in der Lage des Fragestellers sind, interessiert es wirklich niemanden was Ihre persönliche Meinung ist, oder was Ihnen fehlt!

Und Sie antworten auf etwas, was Sie nicht interessiert?
Und haben zur Fragestellung NICHTS beizutragen.

von
Siehe dort

Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: Meinung
Da Sie nicht in der Lage des Fragestellers sind, interessiert es wirklich niemanden was Ihre persönliche Meinung ist, oder was Ihnen fehlt!

Und Sie antworten auf etwas, was Sie nicht interessiert?
Und haben zur Fragestellung NICHTS beizutragen.

du doch auch nicht!

von
Ottmar

Zitiert von: Anonym
Zitiert von: Jutta
Guten Tag zusammen.
Auch ich habe gegen meine Bewilligung (ging ganz schnell) Widerspruch eingelegt.
Habe auch wieder nur eine Verlängerung meiner Arbeitsmarktrente erhalten.
Jetzt habe ich die Angst, dass durch Corona die Bearbeitung solange braucht, bis meine Befristung vor dem Widerspruch abläuft. Diese läuft bis Ende Mai 2020. Wurde auf Ende Mai 2022 verlängert.

Auch mich interessiert, was passiert, wenn die Bearbeitung erst z.B. im Juli beginnt.
Zählt dann die bereits bewilligte Verlängerung bis 2022, oder die vorherige Bewilligung bis Ende Mai 2020?
Ich habe ja Widerspruch gegen die erneute Verlängerung gestellt.
Das irritiert auch mich.

lg
Jutta

Der Widerspruch war unabhändig vom Corona-Umstand meines Erachtens höchst unklug.

Die Arbeitsmarktrente haben Sie bekommen, weil man der Meinung ist, dass Sie noch mindestens 3 bis unter 6 Stunden täglich arbeiten können.

Nun wollen Sie eine unbefristete Rente. Hierfür müsstens Sie aber nur noch täglich unter drei Stunden arbeiten können.

Der medizinische Dienst kann zur Zeit niemanden begutachten. Deshalb versuchen die Gutachter sofern es irgendwie vertretbar nach Aktenlage anhand ihren Befunden zu entscheiden. Dies ist hier wohl passiert.

Seien Sie froh, dass sie finaziell bis 2022 erst einmal versorgt sind. Mit ihrem Widerspruch zwingen Sie jetzt den medzinischen Dienst genauer auf Ihre Unterlagen zu schauen. Wenn es blöd kommt, kann Ihnen sogar die Arbeitsmarktrente entzogen werden. Kommt ganz selten mal vor, aber das nützt ihnen alles nichts, wenn sie es betrifft.

Ferner, dass man von der Arbeitsmarktrente auf eine volle Erwerbsminderungsrente mit unter drei Stunden zu kommen, ist ganz selten. Da müsste Sie schon ein medizinisch hoffnungsloser theretischer und praktischer Fall sein müssen.

Ziehen Sie den Widerspruch zurück und gut ist. Eine Begründung brauchen Sie nicht abzugeben.

Am Geldbetrag haben Sie keinen Nachteil zwischen der Arbeitsmarktrente und der reinen vollen Erwerbmsindungsrente.

Zumal auch Renten auf Dauer von Zeit zu Zeit überprüft werden. Zwar fällt dann der wiederkehrende Verlängerungsantrag weg, aber es kann auch bei der Überprüfung ein Zusammentragen von Befunden anstehen. For ever safe ist niemand, auch nicht der Dauerrentner!

Experten-Antwort

Guten Tag Jutta,
wenn ich Sie korrekt verstanden habe, liegt der Sachverhalt bei Ihnen folgendermaßen:
Sie beziehen bisher eine Rente wegen voller Erwerbsminderung aufgrund der Arbeitsmarktsituation und diese war zunächst befristet bis Ende Mai 2020.
Aufgrund Ihres Antrages auf Weiterzahlung dieser Rente hat Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger einen Bescheid erteilt, mit dem die Rente über Mai 2020 hinaus für zwei weitere Jahr bewilligt wurde und somit bis Mai 2022 gezahlt wird.
Gegen diesen Bescheid über die Weiterzahlung der Rente bis Mai 2022 haben Sie Widerspruch eingelegt.
In dieser Situation müssen Sie keine Angst um die Weiterzahlung Ihrer Rente über Mai 2020 hinaus haben.
Denn der von Ihnen angefochtene Bescheid über die Weiterzahlung der Rente bis zum Mai 2022 bleibt bis zu einer Entscheidung über Ihren Widerspruch gültig. Also wird auch mindestens so lange die Rente gezahlt. Die Dauer der Bearbeitung des Widerspruchs geht in diesem Fall nicht zu Ihren Lasten.
Ob und inwieweit es bei der befristeten Zahlung der Rente bis zum Mai 2022 bleibt oder ob die Rente unbefristet bis zum Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze gezahlt wird oder nicht, entnehmen Sie dann bitte dem Widerspruchsbescheid.

von
Schade

Liebe Jutta,

frau kann sich und anderen auch Probleme schaffen die eigentlich keine sind.

Sie haben die volle Rente für 2 Jahre bekommen, sind damit nicht zufrieden und sorgen sich um Kuriositäten die eintreten könnten.

Ziehen Sie den Widerspruch zurück und Sie brauchen nicht über hätte, wenn und aber nachzudenken.

Eigentlich wäre es einem Widerspruchsführer zu gönnen, wenn sein "überflüssiger" Widerspruch zum Eigentor würde.