Was würden Sie mir raten

von
Das-Mo

Hallo,
ich schreibe hier weil ich mich vorher informieren möchte welche Möglichkeiten ich habe bevor ich mit meiner Ärztin spreche.
Achtung wird etwas länger da ich vorab etwas zu meiner Situation schreiben muss.
Im Januar war ich bei meinem Hausarzt weil erkrankt war (Kopfschmerzen/ Nackenschmerzen, Sehstörungen). Dieser behandelte mich aber so richtig verschwanden die Symptome nie. Im Gegenteil im März kam dann noch Fieber dazu. Behandlung erfolgte weiter nur das er nun der Meinung war das ich jetzt eine Grippe hätte. Fieber verschwand die anderen Symptome verschwanden nur bedingt. Als ich ihn wegen den Sehstörungen ansprach war er der Meinung das die von meinem alter kommen. Ich haben mir dann einen Termin beim Augenarzt und Orthopäden gemacht. Der Orthopäde stellte fest das sich an einem Gelenk eine große Zyste gebildet hat und überwies mich in ein Fachkrankenhaus. Beim Augenarzt lief es dann nur noch hektisch ab. Der machte unzählige Untersuchungen und gab mir ohne mit mir richtig zu sprechen eine Notfalleinweisung für eine Neurologische Klinik. Das hat mir dann den Boden so unter den Füßen weggerissen das ich Zusammengebrochen bin und ich nicht ins Krankenhaus konnte. Mein Körper war total blockiert.
Dank meiner Therapeutin habe ich dann meine ganze Kraft dazu verwendet um mir eine Zweitmeinung von einem anderen Augenarzt zu besorgen. Der war dann auch das komplette Gegenteil und leitete alles ambulant ein. MRT- Termin beim Neurologen usw.
Dadurch wurde ich wieder etwas gefasster. Allerdings bin ich um einen Klinikaufenthalt nicht drum rum gekommen.
Dort stellte man dann eine chronische Gehirnerkrankung fest die zur Erblindung führen kann.
Die orthopädische Sache habe ich zwischenzeitlich erstmal auf Eis gelegt.
Meine Therapeutin riet mir nun dazu einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen. Allerding komme ich mit dem Gedanken gar nicht klar weil ich bis zu diesem Hickhack voll im Erwerbsleben stand und würde vielleicht viel lieber eine Reha anstreben aber was wäre da für eine Fachrichtung angebracht? An der Gehirnerkrankung wird eine Rehaklinik nichts ändern können aber vielleicht könnte ich dort lernen mit der Krankheit umzugehen und sehen wie belastbar ich noch bin und wie es generell weiter gehen könnte. Ambulant ist das alles sehr mühsam.
Ich bin jetzt seit Juni durchgehend AU, da vor mal im Januar und dann einige Wochen im März.

Über Hilfreiche Infos wäre ich dankbar andere überlese ich einfach.

Das Mo

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo,

leider können wir zu Ihrer ärztlichen Situation keine Aussage treffen.
Ihr erster Ansprechpartner hierzu ist Ihr Hausarzt bzw. Ihre Fachärzte. Gemäß deren Meinungen sollte Ihr weiteres Vorgehen erfolgen.

Grundsätzlich lässt sich aus Sicht der Rentenversicherung feststellen, dass unser Motto "Reha vor Rente" auch hier sinnvoll ist.
Es sollte erst durch eine Maßnahme zur medizinischen Rehabilitation versucht werden Ihre Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen. Welche Klinik dazu am besten geeignet ist, wird der medizinisch Dienst - durch die vorgelegten Befundberichte Ihrer Ärzte - feststellen.

Sollte jedoch die Erwerbsfähigkeit bereits so weit gefährdet sein, dass eine Rehabilitation oder eine sonstige Maßnahme des Rentenversicherungsträgers nicht erfolgversprechend ist, kann der Antrag auf Reha auch in einen Rentenantrag umgedeutet werden.

von
GroKo

Zitiert von: Das-Mo

Hallo,
ich schreibe hier weil ich mich vorher informieren möchte welche Möglichkeiten ich habe bevor ich mit meiner Ärztin spreche.
Achtung wird etwas länger da ich vorab etwas zu meiner Situation schreiben muss.
Im Januar war ich bei meinem Hausarzt weil erkrankt war (Kopfschmerzen/ Nackenschmerzen, Sehstörungen). Dieser behandelte mich aber so richtig verschwanden die Symptome nie. Im Gegenteil im März kam dann noch Fieber dazu. Behandlung erfolgte weiter nur das er nun der Meinung war das ich jetzt eine Grippe hätte. Fieber verschwand die anderen Symptome verschwanden nur bedingt. Als ich ihn wegen den Sehstörungen ansprach war er der Meinung das die von meinem alter kommen. Ich haben mir dann einen Termin beim Augenarzt und Orthopäden gemacht. Der Orthopäde stellte fest das sich an einem Gelenk eine große Zyste gebildet hat und überwies mich in ein Fachkrankenhaus. Beim Augenarzt lief es dann nur noch hektisch ab. Der machte unzählige Untersuchungen und gab mir ohne mit mir richtig zu sprechen eine Notfalleinweisung für eine Neurologische Klinik. Das hat mir dann den Boden so unter den Füßen weggerissen das ich Zusammengebrochen bin und ich nicht ins Krankenhaus konnte. Mein Körper war total blockiert.
Dank meiner Therapeutin habe ich dann meine ganze Kraft dazu verwendet um mir eine Zweitmeinung von einem anderen Augenarzt zu besorgen. Der war dann auch das komplette Gegenteil und leitete alles ambulant ein. MRT- Termin beim Neurologen usw.
Dadurch wurde ich wieder etwas gefasster. Allerdings bin ich um einen Klinikaufenthalt nicht drum rum gekommen.
Dort stellte man dann eine chronische Gehirnerkrankung fest die zur Erblindung führen kann.
Die orthopädische Sache habe ich zwischenzeitlich erstmal auf Eis gelegt.
Meine Therapeutin riet mir nun dazu einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen. Allerding komme ich mit dem Gedanken gar nicht klar weil ich bis zu diesem Hickhack voll im Erwerbsleben stand und würde vielleicht viel lieber eine Reha anstreben aber was wäre da für eine Fachrichtung angebracht? An der Gehirnerkrankung wird eine Rehaklinik nichts ändern können aber vielleicht könnte ich dort lernen mit der Krankheit umzugehen und sehen wie belastbar ich noch bin und wie es generell weiter gehen könnte. Ambulant ist das alles sehr mühsam.
Ich bin jetzt seit Juni durchgehend AU, da vor mal im Januar und dann einige Wochen im März.

Über Hilfreiche Infos wäre ich dankbar andere überlese ich einfach.

Das Mo

Wie wärs mit "Fünf gegen Willi?"

von
Anne

Hallo Das-Mo,

stellen Sie alsbald einen Reha-Antrag, während diesem Verfahren ergibt sich für Sie die Klarheit die Sie sich gerade wünschen und die auch die DRV für eine Entscheidung benötigt.

Eine med. Reha ist immer gut, in jeder Hinsicht. ;-)

Viele Grüße

von
Trolljäger

Zitiert von: GroKo

Wie wärs mit "Fünf gegen Willi?"

Ich wünsche eigentlich niemand etwas schlechtes,aber dir Dummbeutel wünschte ich die Erkrankung von Das-Mo mit rasantem Verlauf !

von
Das-Mo

Danke für die Antworten. Dann werde ich morgen mal mit meiner Neurologin sprechen.

von
Mutti Merkel

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: Das-Mo

Hallo,
ich schreibe hier weil ich mich vorher informieren möchte welche Möglichkeiten ich habe bevor ich mit meiner Ärztin spreche.
Achtung wird etwas länger da ich vorab etwas zu meiner Situation schreiben muss.
Im Januar war ich bei meinem Hausarzt weil erkrankt war (Kopfschmerzen/ Nackenschmerzen, Sehstörungen). Dieser behandelte mich aber so richtig verschwanden die Symptome nie. Im Gegenteil im März kam dann noch Fieber dazu. Behandlung erfolgte weiter nur das er nun der Meinung war das ich jetzt eine Grippe hätte. Fieber verschwand die anderen Symptome verschwanden nur bedingt. Als ich ihn wegen den Sehstörungen ansprach war er der Meinung das die von meinem alter kommen. Ich haben mir dann einen Termin beim Augenarzt und Orthopäden gemacht. Der Orthopäde stellte fest das sich an einem Gelenk eine große Zyste gebildet hat und überwies mich in ein Fachkrankenhaus. Beim Augenarzt lief es dann nur noch hektisch ab. Der machte unzählige Untersuchungen und gab mir ohne mit mir richtig zu sprechen eine Notfalleinweisung für eine Neurologische Klinik. Das hat mir dann den Boden so unter den Füßen weggerissen das ich Zusammengebrochen bin und ich nicht ins Krankenhaus konnte. Mein Körper war total blockiert.
Dank meiner Therapeutin habe ich dann meine ganze Kraft dazu verwendet um mir eine Zweitmeinung von einem anderen Augenarzt zu besorgen. Der war dann auch das komplette Gegenteil und leitete alles ambulant ein. MRT- Termin beim Neurologen usw.
Dadurch wurde ich wieder etwas gefasster. Allerdings bin ich um einen Klinikaufenthalt nicht drum rum gekommen.
Dort stellte man dann eine chronische Gehirnerkrankung fest die zur Erblindung führen kann.
Die orthopädische Sache habe ich zwischenzeitlich erstmal auf Eis gelegt.
Meine Therapeutin riet mir nun dazu einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen. Allerding komme ich mit dem Gedanken gar nicht klar weil ich bis zu diesem Hickhack voll im Erwerbsleben stand und würde vielleicht viel lieber eine Reha anstreben aber was wäre da für eine Fachrichtung angebracht? An der Gehirnerkrankung wird eine Rehaklinik nichts ändern können aber vielleicht könnte ich dort lernen mit der Krankheit umzugehen und sehen wie belastbar ich noch bin und wie es generell weiter gehen könnte. Ambulant ist das alles sehr mühsam.
Ich bin jetzt seit Juni durchgehend AU, da vor mal im Januar und dann einige Wochen im März.

Über Hilfreiche Infos wäre ich dankbar andere überlese ich einfach.

Das Mo

Wie wärs mit "Fünf gegen Willi?"

Sie sind ein Arsch ohne Ohren.

von
Angi

Ich an Ihrer Stelle würde einen Reha-Antrag stellen.
Im Idealfall wird dieser bewilligt.

Sollte er abgelehnt werden, kann es unter Umständen passieren, dass die Rentenversicherung Ihren Reha-Antrag in einen Erwerbsminderungsantrag umdeutet.

Dem können Sie aber in der Regel widersprechen und den Antrag zurücknehmen.
Doch falls Ihre Krankenkasse Sie aufgefordert haben sollte, einen Reha-Antrag zu stellen, benötigen Sie die Zustimmung Ihrer Krankenkasse um den Antrag zurückzunehmen.

von
=//=

"An der Gehirnerkrankung wird eine Rehaklinik nichts ändern können aber vielleicht könnte ich dort lernen mit der Krankheit umzugehen und sehen wie belastbar ich noch bin und wie es generell weiter gehen könnte."

Stellen Sie auf jeden Fall zunächst einen medizinischen Reha-Antrag! Als Hauptdiagnose sollte dann auch die Gehirnerkrankung aufgeführt werden.

Apropos Sehbehinderung:

Ich weiß jetzt nicht, aus welchem Bundesland Sie kommen und wie alt Sie sind. In Baden-Württemberg gibt es die "Nikolauspflege" (Sie können es ja mal googeln). Dies ist eine tolle Einrichtung. Zitat aus dem Web:

"Die Nikolauspflege bietet blinden und sehbehinderten Menschen Hilfeleistungen an. Unter anderem in Form von schulischer Bildung von der Grundschule bis zum Berufskolleg oder der Berufsfachschule sowie einem breiten Angebot an Berufsausbildungen, aber auch Angeboten zur beruflichen Rehabilitation für Erwachsene mit Berufserfahrung und Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde. Darüber hinaus bieten wir Leistungen für mehrfachbehinderte Menschen an. Damit ist die Nikolauspflege eines der führenden Kompetenzzentren für Blindheit, Sehbehinderung und Mehrfachbehinderung für Menschen aller Altersgruppen in Deutschland. Die Stiftung ist Mitglied im Diakonischen Werk."

Kostenträger hierfür ist die DRV.

Vielleicht gibt es ähnliche Einrichtungen auch in anderen Bundesländern.