Wechsel ins Versorgungswerk?

von
Lucy

Ich arbeite als Architektin und überlege mir zur Zeit in die Kammer einzutreten und somit auch ins Versorgungswerk zu wechseln. Für die Arbeit als Architektin wäre ich somit für immer von der Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung befreit.
Zusätzlich übe ich eine geringfügige Beschäftigung aus, die nichts mit der Arbeit als Architetin zu tun hat,für die also weiterhin Beiträge in die Rentenversicherung fließen. Kann ich mir hier, eventuell auch durch eigene Aufstockung zu Pflichtbeiträgen, folgende Optionen erhalten:
- Aufrechterhaltung des Anspruchs auf Erwerbsminderungsrente
- Förderung der Riester-Rente
- Anrechnung von zukünftigen Kindererziehungs- und -Berücksichtigungszeiten?
Oder verliere ich diese "Vorteile" der gesetzlichen Rentenversicherung für immer?
Für Ihre Mühe vielen Dank!

Experten-Antwort

In Ihrem Fall ist eine umfangreiche persönliche Beratung erforderlich. Ihr bisheriges Versicherungsleben spielt dabei eine Rolle. Zudem die Frage, ob Sie evtl. zukünftig als Selbständige Mitglied des Versorgungswerkes werden. Ferner wäre das Thema Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Rehabilitationsmaßnahmen) anzusprechen. Das Dienststellennetz der Deutschen Rentenversicherung steht Ihnen dazu zur Verfügung. Eine Terminvereinbarung wäre sinnvoll.

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