Wehr- und Bundesfreiwilligendienst sofort Erwerbsminderungsrente

von
Der Wedel

Schönen guten Tag,

nehmen wir mal an jemand geht nach der Schule direkt im Wehr- oder Bundesfreiwilligendienst und nach dem ersten Beitragpflcihten Beitrag passiert auf einer rein privaten Verstaltung ein schrecklicher Unfall das der Wehr- oder Bundesfreiwilligendienstleister Erwerbsunfähig ist.

Hat er dann tatsächlich anspruch auf einer Erwerbsminderungsrente oder muss dieser Unfall beim Wehr- oder Bundesfreiwilligendienst passern damit Rente gezahlt wird wie bei der Berufsgenossenschaft.

Denn ich laß folgendes
>>
Des Weiteren müssen sie mindestens fünf Jahre Krankenversichert gewesen sein. Mindestens drei der fünf Jahre wurden im Rahmen einer Beschäftigung die Pflichtbeiträge bezahlt. Die Kindererziehungszeiten werden ebenfalls als Pflichtbeitragszeiten angerechnet.
Ist die Krankheit die Folge eines Arbeitsunfalls; Berufskrankheit, dem Wehr- und Bundesfreiwilligendienst oder in/bei politischem Gewahrsam entstanden, reicht es aus nur einen Pflichtbeitrag bezahlt zu haben. Sprich die Fünf-Jahres-Regel wird außer Kraft gesetzt.

von
Herr Z.

JA, glücklicherweise ist unser Rentensystem auch darauf vorbereitet, damit diese Leute nicht durch's Raster fallen.
Das steht alles in § 53 SGB VI

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__53.html

von
****

Bei dem von ihnen angeführtem Szenario, Privatunfall und nur ein Beitragsmonat, greift die Regelung des § 53 Abs. 2 SGB 6 nicht, da der Betreffende nicht mindestens 1 Jahr Pflichtversichert war. Er würde keine EM-Rente erhalten.

Experten-Antwort

Guten Tag,
die sogenannte "vorzeitige Wartezeiterfüllung" deckt zwei Varianten der erwerbsminderung ab.
Gemäß Abs. 1 ist nicht festgelegt ob teilweise oder voll erwerbsgemindert, basiert aber auf "Arbeitsunfall"-ähnlichen Sachverhalten. Für Wehr-/Zivildienstbeschädigungen gäbe es keine weitere Bedingung.
Abs. 2 geht nur in Richtung volle EM, will Berufseinsteiger absichern und deckt somit auch private Unfälle. Insofern muss das Ereignis innerhalb von 6 Jahren nach Beendigung der letzten Ausbildung liegen.
Hier gibt es allerdings eine weitere Bedingung: Innerhalb der letzten 2 Jahre vor Eintritt des schädigenden Ereignisses müssen 12 Monate Pflichtbeitragszeiten liegen.

von
Hennes

Zitiert von: Herr Z.

JA, glücklicherweise ist unser Rentensystem auch darauf vorbereitet, damit diese Leute nicht durch's Raster fallen.
Das steht alles in § 53 SGB VI

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__53.html

Herr Z,bleiben Sie bei Tacheles und erteilen Sie hier keine falschen Auskünfte.

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