Weiter arbeiten mit Flexirente ab wann und welche Voraussetzungen?

von
Klaus

Hallo zusammen,
ich möchte mit Arbeitszeitreduzierung schön in meine ab 61/8 möglichen SB-Rente durch Minderung der Wochenstunden gleiten.

Kann ich bei der Stellung eines Teilzeitantrages (mein AG sagte zumindest mündl. zu)(Reduzierung um 20%)bei meinem AG parallel um das Mindergeld aufzufangen eine Flexirente beantragen?

- ab wann ist das machbar?

Bj.62
40Dienstjahre - kein Beamter
SB 50%

Gruß
Klaus

von
oder so

wie Sie schon richtig ausführen: AR für schwerbehinderte Menschen Jg. 1962 frühestens ab 61 Jahren und 8 Monaten; also +/- 2023...
Lassen Sie sich Mitte 2022 auf den dann bekannten Zahlen und Werten und unter der dann geltenden Rechtslage die Hinzuverdienstschwellen berechnen und wägen Sie dann Vor- und Nachteile Ihrer Flexi-Altersrente ab.
Bei entsprechenden gesundheitlichen Einschränkungen sollte auch über eine Erwerbsminderungsrente (EM) nachgedacht werden, die unter Einbeziehung eines Hinzuverdienstes auch anteilig gezahlt werden kann - Vorsicht jedoch als Beschäftigter im öffentlichen Dienst, denn eine volle EM-Rente (Entscheidung der DRV, nicht Wahlrecht des Versicherten) auf Dauer dürfte die Beschäftigung sofort beenden...

Experten-Antwort

Die Flexirente ist keine eigenständige Rentenart, sondern eine Bezeichnung für den möglichen Hinzuverdienst bei Erwerbsminderungsrenten oder vorgezogenen Altersrenten. Sie sind 1962 geboren, haben also derzeit keinen Anspruch auf eine Altersrente. Wie bereits angedeutet, können Sie frühestens im Alter von 61 Jahren und 8 Monaten die Altersrente wegen Schwerbehinderung (Voraussetzung 50% Schwerbehinderung und 35 Jahre an rentenrechtlichen Zeiten) beantragen.

Mit gesundheitlichen Einschränkungen können Sie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Vorab ist ein persönliches Beratungsgespräch bei Ihrem Rentenversicherungsträger und eine Rücksprache mit Ihrem Arzt zu empfehlen.