Weiterarbeiten im Job trotz SM Leistungsbeurteilung unter 3 Stunden

von
Tanja

Hallo,

ich habe eine Frage. Ich wurde auf Reha wegen mehrfachen Bandscheiben OP's (unter anderem 2 Protesen) mit folgender Einstufung entlassen

Aktuelle Arbeitsstelle unter 3 Stunden
Allgemeiner Arbeitsmarkt
Leichte Tätigkeit, überwiegend stehend, gehend oder sitzend mit Bewegungseinschränkung.
über 6 Stunden

Wie ich nun erlesen habe, wird mir eine Rente verweigert, das stelle ich nun mal so in den Raum. Mit der Beschreibung meiner Leistungseigenschaften ist es aber nun vermutlich so, dass ich nicht mehr vermittelbar sein werde (stelle ich nun auch mal so in den Raum). Folglich wird es wohl bei einer möglichen Kündigung zur dauerhaften Arbeitslosigkeit und aufgrund des Einkommens meines Mannes auf kompletten Entfall der Zahlungen in Jahr 2 kommen. Wir haben uns aber vor 4 Jahren ein Haus gekauft und die Finanzierung OHNE eine kleines beisteuern meinerseits wird wohl unmöglich sein. Deshalb würde ich gerne entgegen der Einstufung in meinem Job weitermachen, mich aber in eine Abteilung mit etwas leichteren körperlichen Tätigkeiten versetzen lassen. Hab ich irgendwelche Folgen zu erwarten, wenn ich entgegen der Einstufung agiere?

Besten Dank

von
Schorsch

Zitiert von: Tanja

Deshalb würde ich gerne entgegen der Einstufung in meinem Job weitermachen, mich aber in eine Abteilung mit etwas leichteren körperlichen Tätigkeiten versetzen lassen. Hab ich irgendwelche Folgen zu erwarten, wenn ich entgegen der Einstufung agiere?

Es ist einzig und allein Ihre Entscheidung, welche Tätigkeiten Sie wie lange ausüben, sofern Ihr Arbeitgeber mitspielt.

Mögliche Folgen wären z.B. Verschlechterungen Ihrer Gesundheit.
Aber das ist Ihre Privatsache.

MfG

von
Frau Rossi

Beantrage doch eine Leistung zur Teilhabe. Du hast doch sogar einen Anspruch auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz. Verstehe ich nicht, wieso man dir auf der Reha nicht dazu geraten hat

von
???

Wenn Sie eine leichtere Arbeit bekommen, ist das nicht mehr der selbe Job. Von daher ist es durchaus möglich, dass die neue Arbeitsstelle gesundheitlich passend wäre.
So eine Umsetzung kann übrigens tatsächlich von der DRV gefördert werden.

Experten-Antwort

Hallo Tanja,
natürlich steht es Ihnen frei, auch über die medizinisch eingeschätzte Leistungsfähigkeit zu arbeiten. Aber wie von Frau Rossi und ??? bereits geschrieben, können Sie bei Ihrem Rententräger Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragen, um ggf. aus den gesundheitlichen Gründen einen anderen Arbeitsplatz zu erhalten. Dies könnten z. B. Einarbeitungszuschüsse o. ä. sein. Am besten setzen Sie sich mit einer Auskunfts- und Beratungsstelle in Verbindung, um dort den Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen.

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