Weiterarbeiten nach erreichung der Regelaltersgrenze / Auswirkungen auf KDVR

von
LD

Guten Tag,
ich werde ab Monat 11 /2019 die Regelaltersgrenze erreichen und möchte gern weiterarbeiten.
Ich werde dann die volle Rente erhalten und bekomme dann zusätzlich eine volle Witwenpension. ich werde dann in die KVDR eingegliedert.
Für mich stehen zwei Alternativen zur Auswahl.
1. Ich werde selbstständig.
2. Ich bekomme einen Arbeitsvertrag bei meiner jetzigen Firma.

Welche Konsequenzen ergeben sich bei diesen Varianten in Hinblick auf die Krankenkassenbeiträge, bzw. besteht die Gefahr das ich nicht Mitglied in der KDVR werden kann.
Herzlichen Dank für die Beantwortung der Frage.

Experten-Antwort

Als Regelaltersrentner dürfen Sie aus Sicht der DRV unbegrenzt zuverdienen. Daher spielt es für die DRV keine Rolle ob Sie selbständig oder angestellt weiterarbeiten.

Über die Folgen für Ihre Krankenversicherung befragen Sie bitte Ihre Krankenkasse, dort muss die Zugehörigkeit zur Krankenversicherung der Rentner geprüft und entschieden werden und die Kasse wird Sie auch über die Konsequenzen für die Höhe des Krankenversicherungsbeitrag informieren.

von
W°lfgang

Zitiert von: LD
besteht die Gefahr das ich nicht Mitglied in der KDVR werden kann.

Hallo LD,

je nach Gesamteinkommen tritt die KVdR/Versicherungspflicht zugunsten einer freiwilligen Krankenversicherung bis auf Weiteres zurück. Kein KV/PV-Abzug von rd. 11 % von der Rente, keine Beiträge für die Pension, dafür ggf. rd. 850 Maximalbeitrag an die KK als freiwillige KV/PV-Beiträge.

Vergessen Sie nicht, bei einer freiwilligen KV rechtzeitig den Beitragszuschuss zur Rente zu beantragen.

Nebenbei: Sie nicht privat krankenversichert?/ wg. Pension … und erfüllen dennoch die 9/10-Belegung in der GKV?

Gruß
w.