Weiterarbeiten trotz Renteneintritt

von
Unwissende

@Mathematiker und Little Steven:

Sie haben Ihre Rechnung wohl ohne die geringfügigen Beschäftigungen gemacht. Bei diesen Beschäftigungen zahlt der Arbeitnehmer regelmäßig nur 3,6 % Beitragsanteil, wenn er als Altersvollrentner auf die Versicherungsfreiheit verzichtet.

Jetzt können Sie noch mal neu rechnen. Ich bin mir sicher, Sie kommen dann auf eine ERHEBLICH kürzere MINDEST-Rentenbezugszeit als Amortisationszeit. Und auch die Frage, ob sich das Weiterarbeiten neben der Rente lohnt, sieht dann schon ganz anders aus.

Ihre Aussage, dass sich Beschäftigung neben der Rente nicht lohne, ist mir zu pauschal und zu wenig durchdacht. Gute Rentenberatung ist mehr als einfache Mathematik, lieber Mathematiker!

Apropos Mathematik:
Auch MATHEMATISCH gesehen stimmt Ihre Aussage zur MINDEST-Amortisationszeit letztlich nicht. Wenn ein 82-jähriger neben der Rente mehr als geringfügig versicherungspflichtig arbeitet, ist die Amortisationszeit für die gezahlten Beiträge nicht mal halb so lang, wie Sie als vermeintliche "Mindestzeit" angegeben haben. Der Zugangsfaktor als mathematische Größe lässt grüßen! Rechnen Sie mal nach, lieber Mathematiker!

P.S.: Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, dass 82-jährige wohl kaum noch neben der Rente arbeiten oder statistisch gesehen eigentlich schon tot sind: Es geht hier schlichtweg um einen mathematischen Gegenbeweis. Im Übrigen wirkt die Amortisationszeitverringerung auch schon bei einer Beschäftigung mit 66 oder 67 Jahren gegenüber einer Beschäftigung mit 65 Jahren. Sie wirkt kontinuierlich. Das (Extrem-) Beispiel des 82-jährigen habe ich nur gewählt, weil es hier ganz deutlich und einfach nachzuvollziehen ist.

von
Mathematiker

Zitiert von: Unwissende
@Mathematiker und Little Steven:

Sie haben Ihre Rechnung wohl ohne die geringfügigen Beschäftigungen gemacht. Bei diesen Beschäftigungen zahlt der Arbeitnehmer regelmäßig nur 3,6 % Beitragsanteil, wenn er als Altersvollrentner auf die Versicherungsfreiheit verzichtet.

Jetzt können Sie noch mal neu rechnen. Ich bin mir sicher, Sie kommen dann auf eine ERHEBLICH kürzere MINDEST-Rentenbezugszeit als Amortisationszeit. Und auch die Frage, ob sich das Weiterarbeiten neben der Rente lohnt, sieht dann schon ganz anders aus.

Ihre Aussage, dass sich Beschäftigung neben der Rente nicht lohne, ist mir zu pauschal und zu wenig durchdacht. Gute Rentenberatung ist mehr als einfache Mathematik, lieber Mathematiker!

Apropos Mathematik:
Auch MATHEMATISCH gesehen stimmt Ihre Aussage zur MINDEST-Amortisationszeit letztlich nicht. Wenn ein 82-jähriger neben der Rente mehr als geringfügig versicherungspflichtig arbeitet, ist die Amortisationszeit für die gezahlten Beiträge nicht mal halb so lang, wie Sie als vermeintliche "Mindestzeit" angegeben haben. Der Zugangsfaktor als mathematische Größe lässt grüßen! Rechnen Sie mal nach, lieber Mathematiker!

P.S.: Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, dass 82-jährige wohl kaum noch neben der Rente arbeiten oder statistisch gesehen eigentlich schon tot sind: Es geht hier schlichtweg um einen mathematischen Gegenbeweis. Im Übrigen wirkt die Amortisationszeitverringerung auch schon bei einer Beschäftigung mit 66 oder 67 Jahren gegenüber einer Beschäftigung mit 65 Jahren. Sie wirkt kontinuierlich. Das (Extrem-) Beispiel des 82-jährigen habe ich nur gewählt, weil es hier ganz deutlich und einfach nachzuvollziehen ist.

Sie haben die Gabe, auf andere Dinge zu antworten als auf die Sachverhalte einzugehen, die die Ausgangsfrage waren. Frage war, ob es pauschal betrachtet von Vorteil ist, einen Anspruch auf Regelaltersrente zugunsten eines Bonus von 0,5 Prozent pro Monat aufzuschieben. Das war die Frage!

Bei einem derzeitigen Regelalter von fast 66 Jahren und einer Zeit von 16 Jahren ergibt das das mind. 82. Lebensjahr. Ein darüber hinaus ausgeübter Minijob ändert nichts an dieser Betrachtung. Wenn jemand die Regelaltersrente bezieht und dann weiterarbeitet ist das eine ganz andere Sache.

von
Unwissende

Zitiert von: Mathematiker
Sie haben die Gabe, auf andere Dinge zu antworten als auf die Sachverhalte einzugehen, die die Ausgangsfrage waren. Frage war, ob es pauschal betrachtet von Vorteil ist, einen Anspruch auf Regelaltersrente zugunsten eines Bonus von 0,5 Prozent pro Monat aufzuschieben. Das war die Frage!

Sorry, aber da liegen Sie falsch. Hier noch mal die Ausgangsfrage:

"Frage, was ist sinnvoll:
1. Renteneintritt etwa 2 Jahre verschieben
2. Rente beziehen und dennoch weiterarbeiten"

Sehen Sie, was da unter 2. steht?