Weiterbewilligung Erwerbsminderungsrente

von
fossili

Hallo Liebe Forum User,

zuerst einmal wünsche ich euch ein Frohes Neues Jahr.

Ich habe Bezüglich der Voll Erwerbsminderungsrente mehrer Fragen

Ich wurde anhand eines Gutachten welches der Rententräger Beauftragt hatte
für 3 Jahre die Voller Erwerbsminderungsrente Bekommen.
Diese Endet nun Ende September 2016

1.) wann kann ich Frühstens einen antrag auf Verlängerung stellen

Desweiteren habe ich Zwischenzeitig vom Sozialgericht die Schwerbehinderung anerkant bekommen welche dem Versorgungsamt Folge leistete
das Sozialgericht Bestellte einen Gutachter für die Feststellung des GDB Grades
(Dies war der Gleiche Gutachter wie bei der Rente)

Dieser Gutachter schrieb im Gutachten das sich mein Gesundheitszustand Verschlechtert hatte wie in eins seinem Vorgutachten (Rententräger)

Frage
2.) Wie Tragfähig ist dieses Gutachten für die Weiterbewilligung kann ich das gleich mit dem Weiterbiwilligungsantrag mitsenden?

Danke schon mal im voraus

von
KSC

zu 1) den Antrag sollten Sie 3-5 Monate vorher stellen.

zu 2) Sie können all das beifügen, was belegt, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert hat - also alle neu angefallenen Berichte.
Da Schwerbehinderung und Erwerbsminderung jedoch unterschiedliche Begriffe sind, muss sich nicht jede Verschlimmerung im Schwerbehindertenbereich auch auf die Erwerbsfähigkeit auswirken.

Bsp: ein Blinder, der einen Blindenberuf hat und arbeitet ist zwar schwerbehindert aber nicht erwerbsgemindert im Sinne der RV.

Und wenn der noch einen Finger der linken Hand verliert, ändert sich da auch nichts.....:)

von
fossili

Zitiert von: KSC

zu 1) den Antrag sollten Sie 3-5 Monate vorher stellen.

zu 2) Sie können all das beifügen, was belegt, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert hat - also alle neu angefallenen Berichte.
Da Schwerbehinderung und Erwerbsminderung jedoch unterschiedliche Begriffe sind, muss sich nicht jede Verschlimmerung im Schwerbehindertenbereich auch auf die Erwerbsfähigkeit auswirken.

Bsp: ein Blinder, der einen Blindenberuf hat und arbeitet ist zwar schwerbehindert aber nicht erwerbsgemindert im Sinne der RV.

Und wenn der noch einen Finger der linken Hand verliert, ändert sich da auch nichts.....:)

Die Verschlimmerung war dahin bezogen warum ich in der Erwerbsminderungsrente bin
Was auch der Gutachter Geschrieben hatte.

Zitat"" Die Prognose ist nunmehr deutlich negativer, als vor einer
Vorbegutachtung meinerseits im Jahre 2013.""

Das es Unterscheidungen gibt im Renten und Behindertenrecht ist mir bekannt

von
Herz1952

Hallo Fossili,

schicken Sie, wie bereits KSC vorgeschlagen hat, alle Atteste Ihrer Ärzte seit dem vorhergehenden Antrag EM-Antrag mit.

Vielleicht genügt das schon, dass die EM-Rente verlängert wird, bzw. auf unbestimmte Dauer lautet, ohne dass es noch eines weiteren Gutachtens seitens der RV bedarf.

Schaden kann es auf keinen Fall.

von
fossili

Danke schon mal an euch
Das Heißt ich kann im Mai 2016 das Formular R0120 mit dem Gutachten und Berichte an die Rentenkasse senden

von
W*lfgang

Zitiert von: KSC
zu 1) den Antrag sollten Sie 3-5 Monate vorher stellen.
änzend:

Angesichts der 'angespannten' Lage des med. Dienstes 'meines' Regionalträger können schon 6 Monate vorher (meine grundsätzliche Empfehlung) zu knapp werden. Und die Fälle ohne Entscheidung in diesem Zeitraum häufen sich ...besonders interessant, wenn ganze Familien damit aus der Grusi rausfallen, die KK in freiwillige KV übergeht und der Gang zum Jobcenter notwendig wird/EM ist ja nicht mehr/weiter *) ...Bürokratiewahnsinn, weil die Weißkittel nicht in die Puschen kommen (die Ursache liegt natürlich in der Personalplanung der DRV, nicht im med. Dienst selbst!)

*) werden vielleicht monatsweise 'Überbrückungszahlungen' erfolgen – ja aber eher erst zum Monatsende bei üblicherweise nachschüssigen Zahlungen ...damit gehen mit letzter regulärer Zahlung erst mal alle bisherigen Ansprüche/Procedere verloren.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Zitiert von: KSC

zu 1) den Antrag sollten Sie 3-5 Monate vorher stellen.

zu 2) Sie können all das beifügen, was belegt, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert hat - also alle neu angefallenen Berichte.
Da Schwerbehinderung und Erwerbsminderung jedoch unterschiedliche Begriffe sind, muss sich nicht jede Verschlimmerung im Schwerbehindertenbereich auch auf die Erwerbsfähigkeit auswirken.

Den Ausführungen von KSC ist zuzustimmen. Ihnen werden bereits fünf Monate vor dem Fristende automatisch von Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger die erforderlichen Unterlagen für den Weiterzahlungsantrag zugesandt.