Weiterbildung Nebenverdienst

von
Michael Schmeckel-Schuler

Hallo,
ich fange im September eine Weiterbildung an welche von der DRV bezahlt wird.
Zur Zeit bin ich arbeitslos und habe einen 450 € Job, der auf das ALG 1 angerechnet wird. Was passiert wenn ich nun die Massnahme antrete, muss ich den Minijob aufgeben, wird er ebenfalls angerechnet. Darf ich mir einen anderen Nebenjob suchen, der mit der Weiterbildung besser hamoniert z..B. Sitznachtwachen?
Danke schon mal fürs Lesen
Michael Schmeckel

von
???

Grundsätzlich wid ein geringfügiges Einkommen nicht auf das Übergangsgeld angerechnet. Ihr Nebenjob darf allerdings nicht Ihre Weiterbildung negativ beeinflussen. So müssen Sie z.B. tagsüber ausgeschlafen sein, um aufpassen zu können.

Experten-Antwort

Hallo Michael Schmeckel-Schuler,

ist aus einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis kein Übergangsgeld berechnet worden, kann das während des Übergangsgeldbezuges bezogene Entgelt aus dieser geringfügigen Beschäftigung nicht auf das dem Arbeitsentgelt der Hauptbeschäftigung berechnete Übergangsgeld angerechnet werden. Dies gilt sowohl für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation als auch für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
Dabei kommt es nicht darauf an, ob die geringfügige Beschäftigung bereits vor der Leistung oder erst später aufgenommen wurde. Wichtig ist jedoch, daß Sie sich uneingeschränkt auf die berufliche Maßnahme/Weiterbildung konzentrieren können. Falls Ihre Leistungen durch den Mini-Job den Abschluß der Maßnahme gefährden, kann dies auch zum Abbruch der Weiterbildung/Umschulung führen.