weitergewährung

von
Hubert

Jahrgang Juli 52, seit 2 Jahren berufsunfähigkeitsrente und bis Ende 2009 volle Erwerbsunfähigkeitsrente befristet aus medizinischen Gründen.Bin dann 58 Jahre.Wann kann ich frühstens in reguläre Rente,wie sind die Aussichten auf Weitergewährung (wegen Alter und Arbeitsmarkt).Habe ohne Fehlzeiten 39 Jahre durchgearbeitet noch nie arbeitslos und der Arbeitgeber hat mich seltsamerweise noch nicht gekündigt!!!In meinem Beruf kann ich nicht mehr arbeiten,bekomme ich dann Arbeitslosengeld und wird das mit meiner Berufsunfähigkeitsrente verrechnet? Danke

von
KSC

bitte eines nach dem Anderen:

als erstes werden Sie doch die befristete volle Rente im Herbst verlängern lassen, falls sich an Ihrer Gesundheit nichts geändert hat.

Wird das bewilligt, ist doch alles wie bisher!

Wenn nicht, erhalten Sie die halbe Rente (wegen BU) und können daneben (in Teilzeit) arbeiten oder sich arbeitslos melden.

So gesehen ist doch gut, dass der AG noch nicht gekündigt hat, oder? (wieso sollte er auch kündigen, Sie kosten ihn doch nicht und bei einer Kündigung würde er riskieren, dass Sie ihn verklagen?)

PS: so viele Fälle kenne ich nicht, in denen die volle Rente eines 58 jährigen wegfällt...

von
Corletto

Die Zahl der 58 jährigen denen die EM-Rente ( weiter bestehende Erkrankugen natürlich vorausgesetzt ! ) nicht verlängert wird, dürfte so gegen 0 tendieren....

Spätestens im Widerspruchverfahren oder sich dem dann anschließendem Sozialgerichtsprozeß würden Sie ihre Rente dann weiter erhalten.

Einem dann wohl 60 jährigen
( Dauer des SG prozesses mit eingerechet ) würde wohl kein Sozialrichter dieser Republik die EM-Rente verweigern....

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn Sie Ende 2009 nicht mehr voll erwerbsgemindert sind, werden Sie sich vermutlich um eine andere Arbeit bemühen oder Arbeitslosengeld beantragen, sofern Ihr Arbeitgeber Sie nicht mehr Ihrem Leistungsvermögen entsprechend beschäftigen kann. Die bezogenen Einkünfte bleiben bis zu einer individuellen Grenze (Hinzuverdienstgrenze), die Sie Ihrem Bescheid entnehmen können, ohne Auswirkung auf die Rentenhöhe.